Das Spiel zum Wochenende: Hammerwatch

Hammerwatch

Vergnügliches Verkloppen

17.08.2013
In den 1980er Jahren musste man im Spiel Gauntlet schier endlos hereinströmende Gegnermassen niederknüppel. Jochum Skoglund und Niklas Myrberg haben sich für ihr eigenes spaßiges Actionspiel von diesem Klassiker, sagen wir einfach mal, stark inspirieren lassen.

In Hammerwatch steuert der Spieler einen kleinen Helden aus einer leicht schräg gestellten Vogelperspektive durch die verwinkelten Räumlichkeiten des Schloss Hammerwatch. Das wiederum ist mit angriffslustigen Fledermäusen, Säure spuckenden Maden und unangenehm zwickenden Käfern vollgestopft. Um vom Keller bis zum Dach zu gelangen, bleibt einem folglich nichts anders übrig, als in einer Massenkeilerei die Gegner fachgerecht zu vertrimmen.

Hier schnetzelt sich der Paladin durch das heranströmende Ungeziefer.

Wahl-Kampf

Zu Beginn des Spiels muss man sich nicht nur für einen von drei Schwierigkeitsgraden, sondern auch einen von vier Helden entscheiden. Jeder Held besitzt seine ganz eigene Angriffstechnik: Während der Zauberer Feuerkugeln beschwört, muss sich der Paladin als Nahkämpfer mit einem Schwert den Weg durch die Gegnerhorden bahnen. Zusätzlich verfügt jeder Held über eine Spezialfähigkeit. So kann der Paladin auf Knopfdruck besonders schnell laufen, während der Ranger kleine Zeitbomben legt. Der Einsatz dieser Spezialfähigkeit verbraucht jedoch Energie, die sich nur langsam wieder regeneriert. Mit etwas Glück findet man in den dunklen Gängen kleine blaue Kristalle, mit denen sich die Energie etwas flotter aufladen lässt.

Der Ranger legt kleine Bömbchen, was allerdings immer einen kleinen Batzen der (blauen) Energie kostet.

Neue Bereiche eines Levels erreicht man meist nur, indem man zuvor einen passenden Schlüssel aufgespürt und eingesammelt hat. Zudem muss man immer mal wieder kleine Schalterrätsel lösen und fiesen Fallen ausweichen. Wer penibel sucht, kann sogar mehrere Geheimkammern entdecken.

Sammelwut

In den verwinkelten Gängen lagern Unmengen an Goldmünzen. Häufig sind sie in den zahlreichen Holzkisten und Fässern versteckt, die nur darauf warten, vom Helden zertrümmert und beraubt zu werden. Mit dem gesammelten Gold lassen sich bei Händlern neue Fähigkeiten erwerben, für den Paladin ist beispielsweise ein Kombinationsangriff im Angebot.

Bei dieser netten alten Dame darf man sein Gold gegen weitere Fähigkeiten eintauschen.

Jeder Treffer kostet den Helden ein paar Gesundheitspunkte. Die kann er durch recht spärlich im Level verteilte Äpfel wieder auffrischen. Der Held stirbt, sobald alle Gesundheitspunkte verbraucht sind. Damit ist aber noch nichts verloren: Sofern der Held zuvor einen der im Verlies verteilten Kontrollpunkte aktiviert hat, setzt ihn das Spiel nach seinem Tod automatisch dorthin zurück. Diese Wiederbelebung funktioniert allerdings nur drei Mal, danach ist das Spiel vorbei.

Die Maden verspritzen grünes Gift und verteidigen den Schlüssel am oberen Rand.

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Kommentare
In der Tat sehr nett
Pit (unangemeldet), Montag, 19. August 2013 14:58:59
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Jedenfalls, wenn man auf solche Gauntlet-Spiele steht.
Ich tu's, hab mir die Demo geladen (DANKE dass es eine gibt!) und das Spiel via Humble-Store gekauft bzw. vorbestellt (zweites DANKE dass man's nicht nur bei Steam bekommt!)


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