Aufbau eines Mediaservers

Wolfgang Reißer - Donnerstag, 29. Oktober 2015 11:26:26 - 4 Antworten

Hallo zusammen.
Ich bin hier relativ neu und habe ein wenig Linuxerfahrung.
Ich möchte mir einen Mediaserver unter Linux aufbauen. Dafür habe ich inzwischen einen Rechner mit Ubuntu 14.
Die Filme sind auf externen Platten im .iso Format. Die Platten selbst sollen auf intelligenten Steckdosen liegen, die bei Bedarf vom Rechner eingeschaltet werden
Das ganze soll nun folgendermaßen funktionieren: Wenn ich irgendwo im Netzwerk einen Film abrufe, soll die Software die entsprechende Platte über eine Datenbank einschalten und mir dann per Streaming den Film zur Verfügung stellen. Schön wäre dann auch noch, wenn man nach FSK unterscheiden könnte.
Die Frage ist nun: Gibt es so etwas - ich weiß, das ist sehr speziell ? Wenn ja, wo bekomme ich das und was brauche ich in diesem Fall noch an zusätzlicher Hardware?
Es wäre toll wenn mir jemand dabei helfen oder zumindest einen Tip geben könnte.
Danke im Vorraus

Antworten
Mediaserver - wirklich sehr speziell
Dieter D (unangemeldet), Sonntag, 08. November 2015 19:36:33
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Bisher habe ich eine solche Anwendung nicht gesehen. Der Hintergrund ist sicherlich, dass mehrere NAS-Festplatten im Dauerbetrieb auch ganz schön Strom verbrauchen, die Betriebsstunden die Lebensdauerstunden in wenigen Jahren erreichen und auch eine Lärmquelle im Haus darstellen.

Auf der anderen Seite wäre unter Linux sowas über Umwege durchaus möglich zu realisieren. Du benötigst zum Schalten eine unter Linux ansteuerbare LAN oder USB Steckdosenleiste zum Schalten der Festplatte. Dein Videoverzeichnis muss die Angabe haben, auf welcher Festplatte der Film liegt und welche Steckdose zu schalten wäre. Für feste mount-Pfade müssen die zugehörigen UUID in der fstab stehen.

Um das Ganze teilzuautomatisieren müßtest Du Dir entsprechende bash-Skripte schreiben. Auf Filme höherer FSK verhinderst Du den Zugriff indem diese Platten eine anderen Gruppe zugeordnet werden, die nur von den Erwachsenen usern gemountet werden kann.




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Re: Mediaserver - wirklich sehr speziell
Linuxwolf (unangemeldet), Montag, 09. November 2015 13:05:12
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Danke für die Tips.
Das sind genau die Hinweise, die ich gebraucht habe.
Ne Tabelle, welcher Film auf welcher Platte ist, gibt es bereits.
Nur ist die in Excel angelegt.
Wenn das dann die Software lesen könnte, wäre es eine Arbeitserleichterung, aber es muß nicht unbedingt sein.

Welches Videoprogramm wäre für das empfehlenswert?



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Re: Mediaserver - wirklich sehr speziell
Kai (unangemeldet), Montag, 09. November 2015 18:51:52
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Zur Excel-Tabelle: Du könntest du in das CSV-Format exportieren. Das wiederum ist eine simple Textdatei, die viele andere Programme lesen könnten beziehungsweise die du mit einem eigenen Skript oder einem eigenen Programm recht einfach auswerten könntest.

Zum Videoprogramm: Du hast einen recht speziellen Wunsch, da wirst du um das selber programmieren vermutlich nicht ganz herum kommen (auch nicht unter anderen Betriebssystemen). Als Software empfiehlt sich generell Kodi:

http://kodi.tv/

Die stellt eine Media-Center-Oberfläche bereit und kann auch Videos über das Netzwerk abrufen. Bereite dich aber schon einmal darauf vor, dass du viele Anleitungen und Dokumentationen wirst lesen müssen.


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Re: Mediaserver - wirklich sehr speziell
Dieter D (unangemeldet), Dienstag, 10. November 2015 18:47:40
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Eine vielleicht einfache Lösung (nicht so elegant) aber schneller zu realisieren wäre folgende:

OpenOffice/ApacheOffice (Excel Datei einlesen und unter OOffice abspeichern) gibt es einen Befehl die Shell aufzurufen. Sowas könnte man als Funktion ergänzen in der Tabelle.

http://wiki.openoffice.org/...unctions_%28Runtime_Library%29

Shell(Pathname, Windowstyle, Param, bSync)

Shell(/home/user/addmedia.sh , 10 , "Dose01", true)
Shell(/home/user/playfile.sh , 10 , "/media/USBSTICK01/funnyvid.mp4", true)

addmedia.sh:
#!/bin/bash
*** commands for usb-steckdose ****
if ( $1 = "Dose01") then ........
if ( $1 = "Dose02") then ........

playfile.sh:
#!/bin/bash
mplayer -fs $1




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