Qemu-Win98 Installation

FragenQemu-Win98 Installation
Wimpy * - Mittwoch, 27. April 2005 15:47 Uhr

Hallo, ich habe SUSE 9.2 und aus der Ausgabe 5/2005 von EasyLinux das Qemu-RPM-Paket installiert.
Auch das Anlegen des Images hdimg mit 3 GB in meinem Home-Verzeichnis hat geklappt.
Dann sollte ich die Windows-CD einlegen und Folgendes in der Konsole eintippen:

qemu -boot d -cdrom /dev/cdrom hdimg

Als Antwort kam: Could not get DNS address.

Wie bekomme ich das offensichtlich richtig installierte Qemu zum Laufen?

Die Tips von der URL:
http://fabrice.bellard.free.fr/qemu/

haben mir auch nicht weitergeholfen, das war für SUSE 9.1 und die Befehle stimmen nicht mehr. Sie sind sogar gefährlich, da er empfiehlt, zuerst das CDROM zu Unmounten. Daraufhin war mein Laufwerk ganz verschwunden und in der
etc/fstab nicht mehr vorhanden.
Mit vieler Müh habe ich es jetzt wieder.

Ich habe zwei Windows-Programme, die ich brauche, aber nicht immer deshalb Windows booten möchte.

Wer hat unter SUSE 9.2 schon Qemu am Laufen?
Gruß

3 Antworten
Andreas Matthus - Samstag, 30. April 2005 09:35 Uhr

Hallo Wolfgang,

die Fehlermeldung scheint ein nicht erreichbares Netzwerk zu zeigen. Das ist aber vielleicht die falsche Fährte, da dein Programm-Aufruf schon komisch ist. Da geht einiges durcheinander. Willst du ein image booten _oder_ eine cd?

Für ein image hieße es:
qemu -cdrom mein_image.iso

Für eine CD dagegen:
qemu -cdrom /dev/cdrom

Wenn das Netz mit benutzt werden soll:
qemu -user-net -cdrom mein_image.iso
qemu -user-net -cdrom /dev/cdrom

Soll hingegen eine Festplatte hochgefahren werden, wäre z. B.
qemu -snapshot -hda /dev/hda
hilfreich.

mfg
Andreas

Wimpy * - Samstag, 30. April 2005 15:10 Uhr

Bin noch Anfänger.
Qemu emuliert einen virtuellen PC, auf dem man beliebige Betriebssysteme laufen lassen kann.
Ich will vom CD-Laufwerk (ist ein DVD-Laufw.) Win98SE in das angelegte Image hdimg installieren.
Der Buchstabe „D“ simuliert dem System das Laufwerk D aus Windows.
Hilft das weiter?

Andreas Matthus - Samstag, 30. April 2005 18:11 Uhr

Hallo Wolfgang,

mit der Option
-boot d
wird gesagt, dass von CD gebootet werden soll. Ein Aufruf der Form
qemu -hda hdd.img -cdrom /dev/cdrom -boot d
wäre richtig. Dabei wird angenommen, dass hdd.img das schon angelegte
(z. B. mit
qemu-img create hdd.img 500M
) Image-File ist und /dev/cdrom auf das richtige CD-Laufwerk zeigt. Außerdem muss der Nutzer die Rechte zum direkten Zugriff auf das image und das Laufwerk haben. Ich habe dazu eine Gruppe users angelegt, die Gruppen-Eigentümer von /dev/cdrom und /dev/hdd (dahin zeigt bei mir /dev/cdrom) ist und Vollzugriff hat. Wer Mitglied dieser Gruppe ist, kann qemu wie oben beschrieben starten.

Ich bin mir aus meinen Geschichtskentnissen nicht ganz sicher, ob Win98SE schon von CD bootfähig war. Sonst muss man erst eine boot-Diskette von der CD erstellen und
qemu -hda hdd.img -cdrom /dev/cdrom -fda /dev/fd0 -boot a
verwenden.

Ich hoffe, nun klappt es.

mfg
Andreas

Ronny Ockert - Montag, 09. Mai 2005 14:11 Uhr

Hallo !!!

Ich habs am laufen :-)) und bei dir ist es so das qemu immer auf ein Netzwerk zurückgreifen will. Gib mal als Zusatzoption hinten an deinem Befehl ´-nics 0´ ein
das deaktiviert dein network und dann funzt es auch :-))!!!

happy done !!!

Wimpy * - Freitag, 20. Mai 2005 10:40 Uhr

@ronny Ockert
hallo ich habe mich länger nicht gemeldet weil ich krank bin und bei verschiedenen Ärzten die Zeit totschlage.
Ich konnte jetzt nur den Tip mit „-nics 0“ probieren und komme jetzt soweit, daß Win98SE von CD bootet, das qemu-Fenster geht auf. Der Setup bleibt aber beim Versuch stehen, die imaginäre Platte hdimg zu formatieren. Kann es sein, daß ein DOS-formatiertes Laufwerk benötigt wird? Oder das CDROM wird nicht mehr gefunden? Auch will Windows beim Setup eine RAM-Disk einrichten.Aber dazu kommt es glaube ich gar nicht. Auf jeden Fall bleibt das Setup bei der Aufforderung stehen, eine CD in das Laufwerk D einzulegen und Enter zu drücken. Dann kann ich nichts mehr eingeben und kann nur noch qemu beenden.
Die vielen anderen Beiträge werde ich noch durchsehen, aber vieles davon ist mir als Anfänger zu hoch.
Gruß Wolfgang

Peter Kurtenacker - Sonntag, 15. Mai 2005 10:42 Uhr

DAS Problem ist das QEMU bei der Netzwerkoption einen DNS-Server sucht. Ist in der Regel „bind“.
Unter SuSE mit Yast nach DNS suchen, installieren und dann mit Yast installieren.
Danach mit Yast den DNS-Server einrichten, als erstes den eigenen Rechner als DNS-Server angeben, dann als nächstes einen externen, in der Regel der des Providers.Mit ein bischen Googlen findet man schnell entsprechende Listen.
Dannach startet QEMU auch die Netzwerkfunktionen ohne Anschluss ans Internet.

Jetz suche ich noch wie bekomme ich SAMBA zum laufen?

Gruss Peter

Tobias Hunger - Sonntag, 15. Mai 2005 10:59 Uhr

Ganz einfach: Samba auf dem Hostsystem einrichten, ein Verzeichnis darüber
freigeben und qemu mit der Option „-smb FreigabeName“ starten.

Anschließend kann man auf mit \\10.0.2.4\qemu auf dieses Verzeichnis
zugreifen.

Steht übrigens alles im Handbuch zu Qemu beschrieben… ist sehr kurz
gehalten, hat man daher sehr schnell gelesen.

PS: Bei mir tut Qemu’s Netz ohne irgendwelche Nacharbeiten und definitiv ohne
Bind! Hast Du in /etc/qemu-ifup irgendwas drin stehen, das das normale
user-net unterdrückt? Schieb das mal weg oder benutze die „-user-net“ Option.

Peter Kurtenacker - Sonntag, 15. Mai 2005 23:48 Uhr

Ganz so einfach scheint es nicht zu sein.
Es scheint doch einige Unterschiede zwischen den Linuxen, Einstellungen, uä. zu geben. Jedenfalls gibt es diverse Diskussionen im Netz. Bei mir lief zb. der Sound sofort, andere kämpfen damit.

Unter \\10.0.2.4 melde sich der Apache aber Verzeichnisse sehe ich nie (alle Variationen durchgeprüft)

qemu-ifup finde ich nirgens, hab meinen Rechner durchsucht.

Benutzen tue ich QEMU 0.7. Aus Diskussionsbeiträgen anderer Forum vermute ich das sich einiges zur Vorgängerversion änderte.

Ich bleibe am Ball und warte auf die nächste QEMU-Version, vielleicht lösen sich die Probleme von allein.

Gruß Peter

Tobias Hunger - Montag, 16. Mai 2005 11:11 Uhr

Ich nutze auch die 0.7er Version… bei mir ging es problemlos.

Zugegeben: Ich hatte Win2k angetestet. Win98 habe ich erst gestern nach meinem
Posting ausprobiert und da klappt „-smb“ auch nicht! Kommandozeile und
Hostsystem sind identisch, sogar das Gast-Image war ursprünglich eine Kopie
des Win2k-Images.

Sehr seltsam… ich hab‘ das Image dann im Hostsystem gemountet (natürlich
wärend das Gastsystem unten war!) und die nötigen Dateien so kopiert. Geht
auch deutlich schneller als per „-smb“ Server.

Peter Kurtenacker - Montag, 16. Mai 2005 12:44 Uhr

Meine WIN-IMAGE ist 4GB groß, kann man die gefahrlos mounten und wenn ja wie?

Ich habe zumindestens eine Lösung zum manuellen Kopieren von Dateien gefunden, die ich mitteilen will. Zwar etwas umständlich aber sie funktioniert unter SuSE 9.3 , QEMU 0.7 und Win98. Ich erklär es umfangreicher, da mich die Kurzbeiträge in manchen Dikussionen verwirrten. Manche setzen zuviel Wissen voraus.

Die Einrichtung von QEMU ist unter „http://www.ademsahin.de/qemu/qemu.htm“ gut erklärt.

Mein QEMU-Startaufruf:
qemu -m 256 -localtime -hda win98.img -hdb d.img -cdrom /dev/hdc-enable-audio -user-net -boot c

Die verwendeten QEMU-Optionen
-m 256 für 256 MB-RAM (also entsprechend weniger bei schwächeren Rechnern)
-localtime Rechnerzeit unter Win übernehmen
-hda win98.img Meine Windows-Image-Partion=Laufwerk C unter Win
-hdb d.img Laufwerk D zum Austausch
-cdrom /dev/hdc mein DVD-ROM , sollte unter Linux eingebunden werden, es gibt aber im Netz Anleitungen, das zu ändern.
-enable-audio Eine SoundBlaster-Karte wird eingeschaltet, klappt bei mir hervorragend (ASRock K7VT4A+)
-user-net Netzwerk, Internet klappt bei mir damit
-boot c zum Booten von win.img als Laufwerk C

-smb /pcdaten funktioniert bei mir nicht, wobei /pcdaten für SAMBA freigegeben ist

Erstes Problem: Meine win98.img ist 4GB groß und man sollte die mtools anscheinend nur bis 2GB einsetzen.
Also brauchte ich ein Laufwerk D. Im gleichen Verzeichnis wie win98.img anlegen mit der Eingabe „qemu-img create -f raw d.img 100M“ ergibt ein ca.100MB Laufwerk.

Beim ersten Mal muss man D unter Windows normal partionieren und formatieren, dann steht das Laufwerk d zur Verfügung (fdisk und format unter Win98 im DOS-Modus, 2.Platte wählen).

als su in der Datei /etc/mtools.conf einfügen (hier scheint es bei anderen Distrubtionen Unterschiede zu geben)

drive d: file=“/home/../../d.img“ MTOOLS_SKIP_CHECK=1 MTOOLS_LOWER_CASE=1 MTOOLS_NO_VFAT=1 partition=1

/../ = hier den eigenen Pfad einsetzen

Jetzt kann man in der Konsole mit „mdir d:“ das Dateiverzeichnis einsehen und mit „mcopy file d:\file und mgkehrt“ Daten hin und her schieben. Am besten vorher ein Zip-Archive erstellen.

Vielleicht hilft diese Vorgehensweise einigen weiter. Selbtverständlich suche ich weider nach einer bessere Möglichkeit. Aber man ist doch auch glücklich wenn etwas klappt 😉

Gruß Peter

Peter Kurtenacker - Montag, 16. Mai 2005 20:45 Uhr

Nachtrag:
Jetzt habe ich wieder einmal meinen Computer nach neuen Dateien untersucht und wollte auch /tmp reinigen. Da fielen mir dann die Einträge von QEMU auf. Anscheinend versucht QEMU Einträge in der smb.conf einzutragen. Diese Dateien von QEMU fand ich in /tmp. Vielleicht hat jemand eine Idee? Einfacher Eintrag und Anpassung bringt nichts? Samba wurde neu gestartet

Gruß Peter

Peter Kurtenacker - Samstag, 21. Mai 2005 21:56 Uhr

Noch ein Nachtrag

ftp läuft inzwischen. Man muß natürlich auf seinen Linux einen FTP-Server einrichten. Das hätte ich durch Überlegen gleich wissen können 😉

Samba läuft zwar noch nicht, aber durch rumsuchen habe ich inzwischen raus das der Treiber „tuntap“ der Schlüssel ist. Es gibt jede Menge Anleitungen in Zusammenhang mit bochs und vituellen Linuxservern. Aber in Augenblick ist das für mich noch zu schwierig. Wer mit Googel nach tuntap, colinux und user mode Linux sucht, kann ziemlich viele interessante Informationen finden.

Gruß Peter

Wimpy * - Sonntag, 05. Juni 2005 09:59 Uhr

Hallo, ich melde mich jetzt etwas spät, weil ich im Krankenhaus war und eine Bandscheibe gegen ein Kunststoffteil auswechseln ließ.
Jetzt stelle ich fest, daß dies so eine Art Chatroom geworden ist.
Egal, ich bin jetzt nach der Anleitung von
http://fabrice.bellard.free.fr/qemu/
vorgegangen. Aber: Das gilt für SUSE 9.1
Bei SUSE 9.2 auf keinen Fall mehr „umount“ verwenden. Das bringt sonst einiges durcheinander, weil alles mit Hotplug funzt.
Den Punkt 1) vollständig ersetzen mit:
qemu -img create hdimg 3GB
(erzeugt eine 3 GB große Datei, die als Festplatte unter Win benutzt wird.
Dann Win98SE – CD einlegen,
qemu -boot d -cdrom /dev/cdrom hdimg -nics 0
startet die Installation von CD. Das „-nics 0“ verhindert, daß vergebens nach einer DNS gesucht wird. Ich habe einen Standalone-Rechner.
Dann geht es wie in der Anleitung weiter.
Das „hdimg“ muß noch formatiert werden usw.
Ich habe noch ein Problem mit der virtuellen Grafikkarte, weil ich dafür keinen Treiber gefunden habe. Auch kann ich -manchmal- nicht auf das CDROM zugreifen, wenn ich was nachinstallieren will. Dann heißt es: kann nicht von D lesen.
Ich habe erst mal Standard- Super-VGA genommen.
Alle Hardware ist auch noch nicht erkannt. Der erste IDE-Controller hat singe-FIFO und der Zweite hat komischerweise Dual-FIFO, drum geht der Erste nur im DOS-Kompatibilitätsmodus.
Zumindest ist WIN98SE am Laufen.
Gruß Wolfgang

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