Linux Netzwerk-Dateisystem als lokales Windowslaufwerk

FragenLinux Netzwerk-Dateisystem als lokales Windowslaufwerk
dracko - Montag, 24. Juli 2006 19:11 Uhr

Hallo zusammen,
ich bin auf der suche nach einem Serverdienst der mir von einer Linux-Kiste ein Dateisystem im Netzwerk zur Verfügung stellt welches ich unter Windows mittels eines Treibers als Quasi-lokales Laufwerk einbinden kann!
Wichtig ist das es sich als quasi lokales Laufwerk verhält. Daher fallen Samba FTP und Co leider aus. So ist leider die Anforderung, einfach kann ja jeder!! 😉
Habe soetwas schonmal bei kleinen HomeStorrageServer gesehen!!

Danke schon einmal für eure Mühe

MfG
Dracko

2 Antworten
Ulf B. - Montag, 24. Juli 2006 20:44 Uhr

Hi,

kannst Du uns etwas mehr über die gewünschte Eigenschaft sagen? Wie soll es sich wann verhalten? Was für eine Windows Version verwendest Du (oder sind es gar mehrere)?

abgesehen davon kenne ich nur SAMBA (also SMB) als Quasi lokales Dateisystem, welches auch von fast allen mir bekannten Storage-Servern Verwendet wird. Lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

Ciao
Ulf

GoaSkin - Montag, 24. Juli 2006 21:33 Uhr

Er kann mal versuchen, den NFS-Dienst unter Windows zu installieren und ein Linux-Share per NFS mounten. So gäbe es unter Umständen sogar bessere Möglichkeiten, dateispezifische Zugriffsrechte unter Windows genauso abzubilden.

Einen NFS-Dienst für Windows gibt es von vielen Drittanbietern und auch von Microsoft. Er ist Bestandteil eines Paketes namens services for UNIX. Ich weiss nicht wozu das gehört und ob es kostenlos ist. Ich habe das in der MSDN-CD-Sammlung in meiner alten Firma gefunden und dort auf einigen Rechnern genutzt. Funktionierte einwandfrei und erlaubte es sogar, NFS-Freigaben in der Netzwerkumgebung zu browsen. Bei den Drittanbieter-Diensten (meistens Shareware!) ist viel Unseriöses dabei. Alles ausprobieren macht müde.

dracko - Montag, 24. Juli 2006 22:14 Uhr

Hallo,
das Dateisystem soll einmal mit einer Setup-App. bei Win XP und Win2000 inst. werden.
Wichtig dabei ist das der Anwender nicht einfach ein Netzlaufwerk trennen kann. Daher die Idee es als Quasi lokales Laufwerk zu händeln. Das Laufwerk soll beim Starten von Windows erstellt/gemountet/wieauchimmer werden. Steht der Speicher nicht zur Verfügung soll das Laufwerk auch nicht angezeigt werden.
Sinn und Zweck soll ein Netzwerkspeicher sein der sich so transparent wie möglich für den Anwender verhält, und das Händling einer internen Festplatte abbildet. Zugriffsberechtigungen auf dem Dateisystem sind fürs erste zu vernachlässigen.
Ich hatte auch schon an einen NFS Server auf der Linux Seite gedacht, jedoch habe ich nichts gefunden was die Anforderungen der Windows-Seite zufrieden stellend behandelt.

Ich hoffe ich konnte alle fehlenden Infos nachreichen!
MfG
Dracko

Jörg Hoh - Dienstag, 25. Juli 2006 20:28 Uhr

Warum nimmst du dem Anwender unter Windows nicht einfach die Rechte, dieses
Laufwerk zu trennen? Sollte mit den gängigen Windows-Mechanismen sicherlich
funktionieren; wenn du das Laufwerk dann noch als „D:“ benennst, merkt man
ausser der schlechteren Performance und dem Nicht-Vorhandensein bei gezogenem
Netzwerkkabel nichts.

(Ich weiss nicht, wie Windows es intern abhandelt, wenn man ein entferntes
Blockdevice mit NTFS formatiert und es einbindet, könnte eventuell eine Lösung
sein…)

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