Import von Evolution nach KMail erzeugt nur leere Ordner

FragenImport von Evolution nach KMail erzeugt nur leere Ordner
Klaus-Christian Falkner - Mittwoch, 06. April 2016 12:57 Uhr

Hallo,

da ich vor einiger Zeit von Ubuntu auf Kubuntu umgestiegen bin, würde ich gerne meine E-Mails, Kontakte, etc. über die Importfunktion aus Evolution in KMail importieren. Der Durchlauf der KMail-Importfunktion geht schnell, das Ergebnis ist ernüchternd. Ich erhalte zwar die korrekte Ordnerstruktur aus Evolution, die Ordner sind aber alle leer. Es wird also keine einzige E-Mail übernommen oder angezeigt.

Ich habe schon versucht, einzelne Mails in Evolution als mbox zu speichern und diese dann in KMail zu importieren. Das funktioniert genauso wenig.

Es sind im Übrigen viele Ordner und viele E-Mails. Deshalb habe ich probiert, nur einzelne Ordner zu importieren. Auch das hat nichts geholfen.

Woran kann das liegen?

2 Antworten
tuxnix - Samstag, 09. April 2016 01:57 Uhr

Ist mir auch so passiert.
Die ganzen KDE Pim-Anwendungen sind ja erst vor kurzem nach qt5 portiert worden.
Die Importtools waren anfangs noch nicht implementiert.

Mit dem nächsten update der KDE Packete hat es dann geklappt.
Ich benutze allerdings archlinux.

Bei Kubuntu wird es, denke ich, erst Ende April mit 16.04 so weit sein.

Es gibt aber auch ein Repository
namens NEON mit dem du aktuelle KDE Pakete auf Kubuntu installieren kannst.

Klaus-Christian Falkner - Montag, 11. April 2016 09:49 Uhr

Ich habe das Problem am Wochenende nun mit einem IMAP-Konto gelöst, das ging unabhängig von der Importfunktionen. Falls jemand irgendwann vor demselben Problem steht und mit dieser Aussage nichts anfangen kann:

Ich habe zunächst ein eigenes IMAP-Postfach in Evolution angelegt und dann alle Ordner und E-Mails aus meinem lokalen POP3-Postfach in dieses IMAP-Postfach kopiert. Das IMAP-Postfach hat damit alle hinein kopierten Ordner und E-Mails auf den E-Mail-Server meines Providers hochgeladen. Bei rund 12 GB hat die Aktion rund 18 Stunden gedauert. Danach habe ich auch in KMail dieses neue IMAP-Postfach angelegt. Es hat weitere Stunden gedauert, bis KMail alle E-Mails und Ordner vom Server in dieses IMAP-Postfach in KMail heruntergeladen hatte. Schließlich habe ich in KMail mein POP3-Postfach als lokalen Ordner eingerichtet und alle Ordner und E-Mails aus dem IMAP-Postfach in das POP3-Postfach kopiert. Fertig. Das IMAP-Postfach kann dann gelöscht werden.

Ch. Helfenstein - Samstag, 14. Mai 2016 19:35 Uhr

Ich habe Ubuntu parallel zu Win 7 installiert, einige Zeit habe ich noch Mint ausprobiert. Auf allen 3 Systemen läuft Thunderbird als E- Mail Programm und ich habe immer den aktuellsten Stand, egal auf welchem Betriebssystem. Inkl. Ordnper, aktuelle, gelöschte E-Mails. Offensichtlich „verbindet sich“ Thunderbird auf der Festplatte. Nach dem Wechsel auf das neue Betriebssystem kann ja wieder ein anderes E-Mail Programm verwendet werden.
Gruss Ch. Helfenstein

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