HOWTO: von Linux auf Windows Shares zugreifen

FragenHOWTO: von Linux auf Windows Shares zugreifen
Christoph - Dienstag, 09. Dezember 2003 17:24 Uhr

HOWTO: von Linux auf die Windows Shares zugreifen:

1.) mit smbclient
2.) mit mit smbfs
3.) mit LISa

weil immer wieder gefragt wird.

Bespiel: SuSE 8.2 und WIN2000

freigaben auf der Windows Maschine überprüfen mit:

# smbclient -L storage -N -U administrator

wobei storage winmachinname und administrator ein username ist

1.) mit smbclient:

ich nehme an samba-client bereits installiert ist

# smbclient //storage/temp -U administrator
added interface ip=192.168.0.5 bcast=192.168.0.255 nmask=255.255.255.0
Got a positive name query response from 10.181.1.253 ( 10.41.1.100 )
Password:
Domain=[DOM] OS=[Windows 5.0] Server=[Windows 2000 LAN Manager]
smb: \>

oder

# smbclient \\\\storage/temp -U administrator
added interface ip=192.168.0.5 bcast=192.168.0.255 nmask=255.255.255.0
Got a positive name query response from 10.181.1.253 ( 10.41.1.100 )
Password:
Domain=[DOM] OS=[Windows 5.0] Server=[Windows 2000 LAN Manager]
smb: \>

2.) mit smbfs mounten:

zuerst mountpoint erstellen z.B :

# mkdir -p /tmp/windows

und weiter mit:

# smbmount //storage/temp /tmp/windows -o username=administrator
INFO: Debug class all level = 1 (pid 12267 from pid 12267)
Password:

anschliessend ins gemountete verzeichniss wechseln:

# cd /tmp/windows

3.) mit LISa:

folgende packete nötig:
kdenetwork3-lisa
kdenetwork3-lan
kdebase3-samba
samba-client
( ab SuSE 8.2 zusätzlich noch erforderlich libsmbclient )

KDE Kontrollzentrum / Internet & Netzwerk / Netzwerk-Browser / LISa-Dämon
und Geführte LISa-Einrichtung

wenn z.B lokales netz den adressbereich 192.168.0.X hat, einstellen :

Ping-Adressen: 192.168.0.0/255.255.255.0
Erlaubte Adressen: 192.168.0.0/255.255.255.0
Broadcast-Netzwerk: 192.168.0.0/255.255.255.0

falls auf dem lokalen rechner samba läuft und im lokalen netzwerk
auch windows maschinen vorhanden, sollte man die option
NMBLOOKUP ZUR SUCHE BENUTZEN
aktivieren.

andere einstellungen braucht man normalerweise nicht unbedingt zu verändern !

um lisa probeweise zu starten:

# lisa –kde2
This is the LAN Information Server LISa 0.1
running on port 7741

sonst direkt starten mit:

# rclisa start

wenn dieser Dienst beim nächsten Booten automatisch starten soll:

# insserv lisa

KDE Dateimanager Konqueror öffnen
und in der konqueror-adressliste eintippen:

lan:/

that’s it

gruss
christoph

4 Antworten
Stefan Heinze - Dienstag, 09. Dezember 2003 18:17 Uhr

Das wäre was für Linux-Hilfe [1]

> wobei storage winmachinname und administrator ein username ist

„je ein username“ oder „ein und der selbe username“ ?

[1] http://linuxhilfe.berlios.de/

Alien-X1 - Dienstag, 09. Dezember 2003 19:33 Uhr

wer die Standards durchsetzt, kontrolliert den Markt:

Nach der aktuellen „Marktlage“ muß Linux auch für Windows-Anwendungssoftware offen sein !

-allerdings unter der Voraussetzung, daß die Standards NICHT von Micro$oft, sondern von Linux- bzw. OpenSource gesetzt werden sollten…

-> wenn es Micro$oft gelingt, eigene/proprietäre Standards z.B. auch bei betriebswirtschaftlicher Anwendungssoftware durchzusetzen, hat OpenSource leider dieses wichtige Marktsegment auch bei den Plattformen(!) an den Monopolisten verloren.
( da M$ dann versuchen wird, diese „Killer-Applikationen“ nur auf der eigenen (undokumentierten) Plattform (mit 100% Funktionalität) verfügbar zu machen.
(-> war schon das „Erfolgsgeheimnis“ von M$-Office&Co… )

Gast - Dienstag, 09. Dezember 2003 22:34 Uhr

Hi Christoph,

tolle Idee, ein solches HOWTO zu posten.

Aber wenn Du Dir schon die Mühe gemacht hast, währe es wünschenswert gewesen, wenn Du das Ganze etwas besser ausformuliert hättest (z.B. ganze, schlüssige Sätze). – So etwas wirkt sich nämlcih doch sehr stark auf die Verständlichkeit eines solchen Mini-HOWTO’s aus. 😉

Folgende zwei Möglichkeiten zum Mounten von Windows-Freigaben möchte ich hier noch aufführen:

1.) &nbsp Mounten mit „mount -t smbfs …“. – Das entspricht der Verwendung von „smbmount“ und geht etwa so:

mount -t smbfs -o username=,password=
[,]
/// /mnt

(Das „“ am Ende der Zeilen steht dafür, daß das alles in eine einzige Zeile getippt gehört.)

2.) &nbsp Mounten beim Systemstart mit dem „smbfs“-Dämon:

Dazu sind einfach die notwendigen Optionen in die Datei „/etc/samba/smbfstab“ einzutragen. Beim Booten muß dann natürlich der Dienst „smbfs“ gestartet werden, was bei SuSE aber voreingestellt ist.
Die Datei „/etc/samba/smbfstab“ ist standardmäßig nur für root lesbar. – Und das sollte auch so bleiben, damit keine User die ggf. darin stehenden Passwörter ausspähen können.

Gruß
Martin

Gast - Donnerstag, 11. Dezember 2003 01:33 Uhr

Huch, die Forums-Software hat wohl meine Backslashes bei Punkt 1.) weggefiltert. – Trotzdem muß man den „mount“-Befehl in einer einzigen Zeile schreiben.

Gast - Mittwoch, 10. Dezember 2003 18:15 Uhr

Hi Christoph, deine Ausführung fand ich nicht schlecht.

Doch ich habe das Problem mit Redhat 9.0.

Ich kann einfach nicht auf das reudige Windows-Share zugreifen!!!!!

Wer kann mir weiterhelfen, bin hier noch ein blutjunger Anfänger mit Linux.

Vielen Dank schon an alle Hilfen…

Uwe

Christoph - Donnerstag, 11. Dezember 2003 17:11 Uhr

hallo uwe

kannst bitte zuerst ein paar eingaben zu deinem netzwerk machen,
wie du die maschinen vernetzt hast, default (standard) gateway, subnet usw.

welche windows maschine/en hast du im einsatz ?

kannst du deine windows maschinen von deiner linux kiste anpingen ?

sind die ordner auf der windows maschine freigegeben ?

läuft da irgendwo eine firewall oder sg. personal firewall wie z.B ZoneAlarm
oder vielleicht hast du Norton Internet Security oder was ähnliches installiert ?

wie gehst du vor und welche fehlermeldungen werden angezeigt ?

gruss
christoph

Gast - Donnerstag, 18. Dezember 2003 22:59 Uhr

hallo uwe
>>> Hallo Christoph

kannst bitte zuerst ein paar eingaben zu deinem netzwerk machen,
wie du die maschinen vernetzt hast, default (standard) gateway, subnet usw.

>>> Klar

>>>>Server Windows 2003 ADS
>>>>Ethernet
>>>>Gibt kein Standartgateway, da alles in einem Netz.
>>>>Hab von Linux keine Arbeit, meine Brötchen verdiene ich aber mit Netware und >>>>Windowsnetzwerken.

welche windows maschine/en hast du im einsatz ?

>>>>Wie gesagt Server 2003 und 1 Novell 6.0 (der keinen Stress macht)

kannst du deine windows maschinen von deiner linux kiste anpingen ?

>>>> aber sicher

sind die ordner auf der windows maschine freigegeben ?

>>>> Klaro, sind alles $-Freigaben

läuft da irgendwo eine firewall oder sg. personal firewall wie z.B ZoneAlarm
oder vielleicht hast du Norton Internet Security oder was ähnliches installiert ?

>>>> Nie im Leben :-)))
wie gehst du vor und welche fehlermeldungen werden angezeigt ?

>>> Das wird mein Problem sein!!! Ich klicke auf Netzwerkserver. Es erscheint >>>>smb:/// im Nautilus, das wars.
>>>> Verfolständige ich dann smb://“Servername“ erscheint ein Anmeldefenster.
>>>> Ich gebe Passwort und Benutzer ein, er nimmt es nicht an, vermutlich ist es >>>>unverschlüsselt, und da hat die Win-Möhre ein Problem.
>>>>In der smb.cfg steht zwar was anderes, aber wahrscheinlich interessiert es >>>>nicht!
>>>> Ich hoffe du kannst mir helfen, bin echt am verzweifeln.

gruss
christoph

viele gruesse
uwe

Christoph - Freitag, 19. Dezember 2003 18:42 Uhr

hallo

ist samba-client und samba-common bei dir installiert ?
du kannst aber auch LinNeighborhood, um einfacher über windows netzwerk zu browsen.
hast du mountpoint, wie oben beschrieben, bereits erstellt ?

was bekommst als Antwort, wenn du probierst

# mount -t smbfs -o username=deinwindowsusername,password=deinwindowspassword //machinename/Sharename /mountpoint

gruss
christoph

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