Spielemesse in Essen – Die Brettspielwelt – LINUX

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Ich war letzte Woche auf der Spielemesse in Essen, wo sich so gut wie alles um Brettspiele drehte. Linux-User gab es dort sicherlich en masse, wenn auch inkognito, und Pinguine waren auch nicht in Sicht. Ist ja auch eine Spielemesse und keine Linux-Messe *g*

Dennoch gibt es ein Verbindungsglied, da ich auch online gerne Brettspiele auf www.brettspielwelt.de spiele und es aufgrund meines Betriebssystemwechsels zu einigen Problemen kam.

Ich logge mich in diese Online-Welt über einen Clienten ein, den es auch speziell für Linux-User zum Downloaden gibt. Das Erste, was mir dabei auffiel, war, dass meine individuelle Konfiguration, die in einer Text-Datei abgelegt wird, aufgrund von Kodierungsschwierigkeiten nicht richtig ausgelesen wird. Das Zweite ist, dass alles leider sehr viel langsamer ist, was beim Spielen teilweise etwas hinderlich sein kann. Falls der ein oder andere von euch Can’t Stop oder Ligretto kennt, der weiß bestimmt, von was ich spreche 😉

Das erste Problem lässt sich bestimmt durch die richtige Kodierung lösen … ich befürchte aber, dass ich meine Konfigurationsdatei dennoch umschreiben muss, da z.B. die Umlaute zwar jetzt richtig angezeigt werden, aber dennoch nicht richtig eingelesen werden.

Das zweite Problem hängt vermutlich mit meinem System an sich zusammen, das ich – wie ihr wisst – noch verschnellern möchte – danke übrigens für eure Vorschläge 😉 KDE ist sicherlich ein mächtiges Programm, das einiges an Ressourcen frisst, aber trennen möchte ich mich doch ungern von diesem, weil mir einfach die Ästhetik und die Möglichkeiten zusagen. ABER … ich schau mal, ob ich nicht irgendwas Vergleichbares finde. Schließlich kenne ich ja jetzt nur Gnome OHNE die Special Effects und vielleicht finde ich ja auch irgendwo eine Übersicht, wo verschiedene Arbeitsumgebungen miteinander verglichen werden. Hab noch nicht gesucht, muss ich also noch.

Eine Konsolenlösung wird für mich aus folgenden Gründen nicht in Frage kommen:

  • Einschränkung in der Ästhetik (zumindest vermute ich, dass das eine mit dem Verlust des anderen einhergeht)
  • Verlangsamung des Systems – bitte jetzt nicht laut aufschreien *gg* … Aber mal im Ernst, ich klicke doch schneller als dass ich tippe. Das System an sich dürfte es sicher verschnellern, aber das Gesamtsystem (PC und ich) dürfte es extrem verlangsamen 😛

Wenn ich jetzt völlig daneben liegen sollte, dann bitte laut schreien 🙂 Freue mich auf euer Feedback!

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4 Kommentare auf "Spielemesse in Essen – Die Brettspielwelt – LINUX"

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Hallo Sandy, zu den Problemen mit dem Client von brettspielwelt.de kann ich leider nicht viel sagen da ich den selbst nicht kenne. Das Kodierungsproblem sollte vermutlich lösbar sein. Das mit der Geschwindigkeit ist so eine Sache. Einen wesentlichen Einfluss auf die Geschwindigkeit bei (grafiklastigen) Spielen stellt die Auflösung dar. Falls sich das irgendwo einstellen lässt versuche mal diese zu reduzieren. Du schreibst aber auch nicht, mit was Du die Geschwindigkeit vergleichst – mit dem Fit-PC2 unter Windows oder mit einem normalen NB/Destkop-PC? Wie in den Antworten zum letzten Blog schon geschrieben wurde ist der Atom Z530-Prozessor kein besonders flotter Prozessor… Mehr »
Hallo Joey, ja, das konntest du eventuell nicht wissen, weil das schon ein paar Blogeinträge her ist. Ich habe auf meinem regulären PC (1,5 GB RAM, 320 GB Festplatte, 516 MB Grafikkarte) eine Parallelinstallation – Windows und OpenSuse mit KDE. Mit dem fit-PC2 kannste eigentlich nicht arbeiten, weil er zumindest für meinen Geschmack viel zu langsam ist. Wobei ich beim fit-PC2 demnächst mal Mandriva ausprobieren möchte. Ich vergleiche also die Geschwindigkeiten von Windows XP und OpenSuse/KDE. Unter Windows laufen die Spiele der Brettspielwelt super schnell, unter LINUX leider (noch) nicht. Thx, für den Link und die Tipps! Hab auch schon… Mehr »

Der Brettspielwelt-Client ist Java-basiert. Schau doch mal, was für ein Java du installiert hast – Das „originale“ von Sun oder die OpenJDK Runtime. Eventuell kann man auch an den Java-Einstellungen noch etwas drehen.

Funktioniert bei mir mit dem Sun Java 6 unter Ubuntu 9.10 recht flott. Einen Vergleich mit Windows kann ich leider nicht anstellen.

im Gegensatz zu Windows ist das Java (sun) nicht hardwarebeschleunigt. Solltest du ne NVidia haben oder eine Intel/ati mit aktiven KMS (sonst gibts wohl geflacker) starte „jcontrol“. unter Java -> Anzeigen..
Dort doppelklick auf das Feld unter „Runtime-Parameter“ und schreib da hinein => „-Dsun.java2d.opengl=true“ (ohne Anführungszeichen) dann OK und im Hauptfenster (ganz wichtig) zuerst auf Anwenden, dann auch OK und hiernach sollten alle Java Anwendungen um einiges Flotter laufen 🙂