Qual der Wahl beim Sommer-Spezial

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Gut 200 Bewerbungen gingen für unser Sommer-Spezial ein. 12 Kandidatinnen und Kandidaten wollten wir auf der LinuxCommunity zur Wahl vorstellen. Doch wie wählt man die passenden aus? Anfangs dachten wir, dass wir bestimmt viele Bewerbungen erhalten würden, denen es nur um das Gratis-Netbook geht. Aber weit gefehlt: Praktisch alle Einsendungen, die wir erhielten, waren tatsächlich an einem Umstieg auf Linux interessiert und sahen das Gratisnetbook und das Community-Abo von EasyLinux und LinuxUser quasi als nützliche Zugabe an.

12 aus 200

Um die Auswahl etwas zu erleichtern, stellten wir vier Kategorien auf: Frauen, Männer, unter 35 und über 35 (inklusive 35). Die größte Gruppe stellen erwartungsgemäß die Männer unter 35. Ein gutes Drittel aller Bewerbungen stammen aus dieser Gruppe. Die zweitgrößte Gruppe stellen die Männer über 35, wobei hier nur ein knappes Drittel zusammenkommt. Über unsere Erwartungen hoch war auch der Frauenanteil mit insgesamt ebenfalls knapp 30 Prozent, wobei die Frauen über 35 die kleinste Gruppe stellen.

Zwei Drittel Männer, ein Drittel Frauen. Für Linux-Verhälnisse ein sehr hoher Frauenanteil.
Zwei Drittel Männer, ein Drittel Frauen. Für Linux-Verhälnisse ein sehr hoher Frauenanteil.

Die meisten Bewerbungen kamen von Studentinnen und Studenten, bei den über 35-Jährigen waren praktisch alle Berufsgruppen vertreten, vom Rechtsanwalt über die Hausfrau bis zum Rentner. Für die Aufstellung der Kandidaten versuchten wir eine möglichst breite Wahl zu treffen, wir entschieden uns deshalb, aus allen vier Gruppen je vier Kandidatinnen und Kandidaten auszuwählen und innerhalb der Gruppe darauf zu achten, zum Beispiel nicht vier Studentinnen zu wählen. Ursprünglich waren nur 12 Kandidatinnen und Kandidaten geplant, auf Grund der vielen sehr guten Bewerbungen und um die Qual der Wahl etwas einfacher zu machen, entschieden wir uns jedoch, die Zahl auf 16 zu erhöhen.

Aus diesen vier Gruppen wählten wir je acht Männer und acht Frauen aus.
Aus diesen vier Gruppen wählten wir je acht Männer und acht Frauen aus.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken, die eine Bewerbung eingereicht haben. Es gab praktisch keine schlechten Bewerbungen. Wer es nicht in die Top16 geschafft hat, dem fehlte einfach die nötige Portion Glück.

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6 Kommentare auf "Qual der Wahl beim Sommer-Spezial"

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Gratuliere die Resonanz war doch gross. Leider war ich nicht in der Auswahl, aber ich werde den Blog gern verfolgen, bin gespannt wies losgeht.
En liebe Gruess us de Schwitz

Richi

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner und viel Spaß die nächsten 3 Monate ( und natürlich danach!).

Klar bin ich etwas enttäuscht und auch ein bißchen neidisch, daß wir ( meine 9J. Tochter und ich) Linux nicht auf einem Netbook testen können, aber es hält uns ja nichts davon ab, es von einem Desktop-PC zu versuchen!

Und dabei gehörte ich noch zur kleinsten der 4 Gruppen, Frauen über 35, wahrscheinlich lag es daran! *zwinker
waren schon zuviele in der Auswahl!

Ich wünsche, wie gesagt, allen Teilnehmern viel Spaß und werde eure Blogs verfolgen!

lg
tania

Das mit dem Sommer-Spezial war offenkundig eine gute Idee; der Zuspruch und der zusätzlich gespendete PC sprechen dafür.

Leider habe ich hier keine Liste der Gewinner gefunden. Oder habe ich die übersehen? Durch die Blocks von Martina Wiese und Harald Merk weiß ich, daß zu den beiden zwei der Netbooks unterwegs sind. Herzlichen Glückwunsch!

Persönlich hätte ich aber erwartet, daß die Linux-Community eher junge Studenten oder andere Leute mit wenig finanziellen Möglichkeiten die Rechner zukommen läßt; eine Dipl.-Psychologin und einer, der sein Haus umbaut, können sich so ein Netbook sicher selber zulegen.

Schade!

Hallo Andreas,

nur weil die Bewerber ihre Berufe angeben mussten heißt das nicht automatisch das sie auch alle in Lohn und Brot stehen!

Vielleicht ist mindestens 1 Gewinner/in arbeitssuchend.
Wer weiß?!

Ich weiß es 🙂

Allwissend

Mir kommt die Auswahl von je vier Personen aus jeder der vier Gruppen unsinnig vor. Wenn die Gruppen unterschiedlich gross sind, sollte das auch bei der Zahl der ausgewählten Kandidaten berücksichtigt werden. Sonst ist es ein Verstoss gegen die Chancengleichkeit. Durch die Art der Auswahl sind Frauen gegenüber Männern bevorteilt worden.

Mir kommt die Auswahl von je vier Personen aus jeder der vier Gruppen unsinnig vor. Wenn die Gruppen unterschiedlich gross sind, sollte das auch bei der Zahl der ausgewählten Kandidaten berücksichtigt werden. Sonst ist es ein Verstoss gegen die Chancengleichkeit. Durch die Art der Auswahl sind Frauen gegenüber Männern bevorteilt worden.