Linux für Kinder mit Qimo

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Qimo ist eine Distribution, die sich auf Spiele für kleine Kinder spezialisiert hat (ähnlich wie Juxlala). Qimo basiert auf Ubuntu, der Name spricht sich wie der zweite Teil von Eskimo, daher auch das Maskottchen. Als Desktop setzt Qimo auf XFCE mit einem großen Panel am unteren Rand und leicht klickbaren Symbolen. Als Lernspiele kommen unter anderem GCompris, Childsplay, Tuxtype und Tuxpaint zum Einsatz.

Neu in der vor kurzem erschienene Version 2.0 von Qimo ist neben dem Eisbärenmädchen Illa das Spiel Laby, das den Kindern das Programmieren näher bringen soll. Ubuntu-Nutzer können Qimo auch ohne Neuinstallation ausprobieren. Da die Lern-CD auf Ubuntu basiert, reicht hier die Installation des Meta-Pakets qimo-session.

Das Boot-Menü ist noch nicht komplett in Deutsch.
Das Boot-Menü ist noch nicht komplett in Deutsch.
Der Qimo-Desktop mit dem Eskimo Qimo und dem Eisbärenmädchen Illa.
Der Qimo-Desktop mit dem Eskimo Qimo und dem Eisbärenmädchen Illa.

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2 Kommentare auf "Linux für Kinder mit Qimo"

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Leichte grafische Kosmetik und ein paar alternative Programme in der Vorauswahl. Braucht man dafür wirklich eine neue Distribution?

Kindgerecht ist QIMO wohl kaum. Das User-Interface wurde nicht speziell an kindgerechte Bedürfnisse angepasst, ein Haufenstandard-Zeug dabei, das ein Kind nicht braucht und daher stört, Compiz-Administration im Bildungsmenü und keine Oberfläche, wie sie sich ein Kind wünschen wird.

Für mich beweist dieses System einmal mehr die Arroganz irgendwelcher Nerds, die besser wissen wollen, was gut für Kinder ist.

Ob es nötig ist, sei dahingestellt. Aber im Bildungsmenü ist GCompris-Administration und nicht Compiz-Administration. GCompris ist ein Lernspiel, mehr eine Lernspielansammlung (siehe http://gcompris.net/).