Kein Spielzeug zu Weihnachten

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Selten habe ich mich so auf eine neue Hardware gefreut, wie letzte Woche, als der allerneueste PMP von Cowon ins Hardwarelabor flatterte. Auspacken, testen, schreiben. Bei guten Geräten geht das ganz schnell. Doch dann kam alles ganz anders…

Tja, dummerweise hat sich Cowon für das neue PMP-Flaggschiff einen Namen ausgesucht, der in Deutschland bereits durch eine mit blauen Blasen werbende Telefongesellschaft besetzt ist. Das kann nicht gut gehen, eigentlich hätte da auch früher jemand draufkommen können. Und so kann ich den Linux-Fans nicht schreiben, wie toll ich diesen Player mit 4,3-Zoll-Touchscreen fand, in dessen Inneren ein Kernel 2.4.3 auf einem Arm-Prozessor für tollen Sound, ruckelfreie Videos und noch vieles mehr sorgt. Auch über die tollen Multitasking-Fähigkeiten des neuen Players muss ich vorerst schweigen, schließlich kann man nicht bei jedem Gerät während einer Diashow auch gleichzeitig den Audioplayer steuern und umgekehrt.

Auch das tolle SDK, das Cowon zum Download freigegeben hat und ausschließlich unter Linux funktioniert, kann ich jetzt nicht ausgiebig testen, denn die Player müssen zurück, werden umbenannt oder was auch immer.

Aber irgendwann im nächsten Jahr finde ich den Cowon „Du weisst schon, wie er heißt“ bestimmt wieder auf meinem Schreibtisch und ich werde das Gerät auch mit dem neuen Namen wiedererkennen. Dumm, dass bis dann bestimmt auch andere schon Testberichte verfasst haben werden…

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2 Kommentare auf "Kein Spielzeug zu Weihnachten"

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Wie viel kostet denn son teil kannste das denn schonmal verraten?

Um die 250 Euro und ist damit etwas teurer als z.B. ein iPod Touch. Für Linux-Nutzer bietet der Cowon-Player aber deutlich mehr, da man (fast beliebige) Programme darauf installieren kann.