Auf de.opensuse.org

Jetzt KDE 4.2 statt KDE 4.3

6

Letzte Woche gestaltete sich etwas turbulent, da die Speicherzugriffsfehler trotz verschiedener Lösungsversuche immer wieder auftauchten. Selbst die Installation der KDE-Four-Live-Version brachte keine Verbesserung.

Zuerst ging ich noch von Hardware-Problemen aus und wechselte verschiedene Hardware-Komponenten wie Festplatte und Arbeitsspeicher aus. Dennoch blieb der gewünschte Effekt aus.

Die für mich unerklärbare Frage, wieso OpenSuse/KDE 4.3 auf dem Rechner meines Freundes läuft, aber auf meinem nicht langfristig fehlerfrei laufen will, brachte mich schlussendlich dazu, mich von KDE 4.3 zu trennen.

Massenhaftes Auftreten von Schutzverletzungen deutet auf konzeptionelle Schwächen eines Betriebssystems, einer Programmiersprache oder eines Programms hin.“ Ja, massenhaft … das trifft es recht gut. Ich installierte somit kurzerhand KDE 4.2, das als stabil gilt und … was soll ich sagen!? … es läuft 🙂

Und morgen und übermorgen und überübermorgen hoffentlich auch noch.

Mit KDE4.2 muss ich zum Glück wenn dann nur auf Kleinigkeiten verzichten, die ich nicht sonderlich erwähnenswert finde. Vermutlich schon allein deswegen, weil mir gerade keine dieser Kleinigkeiten einfällt, was wohl zumindest featuretechnisch ein gutes Zeichen ist *g*

Mittlerweile weiß ich, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, dass Software läuft, dass es durchaus eine Bedeutung haben kann, wenn etwas als offiziell, halboffiziell oder extern deklariert wird.

Hinterlasse einen Kommentar

6 Kommentare auf "Jetzt KDE 4.2 statt KDE 4.3"

  E-Mail Benachrichtigung  
Neuste Älteste Beste Bewertung
Benachrichtige mich zu:
Hi, meines Wissens wurde doch KDE 4.3 anfang August released, gilt dann als stabil. Anfang diesen Monats kam dann auch ein Update heraus 4.3.1. (wobei ich es immer etwas seltsam finde, wenn schon 1 Monat später ein Update erscheint). Wenn es immer noch so instabil ist, sollte sich KDE mal über sein Release process Gedanken machen. Der Wechsel damals von der 3-er Reihe auf die 4-er war ja eine Katastrophe, sie sollten daraus gelernt haben. Aber vielleicht liegt es ja auch nicht an KDE, sondern an Suse, muss sich ja noch rausstellen. Ich persönlich bin weder ein Fan von Suse,… Mehr »

Mit KDE 4.3 hat der Desktop eine stabile Basis veröffentlicht. Nun sind die Distributoren (openSUSE, Mandriva etc.) gefragt, den Desktop in ihren Systemen zu „verbauen“. openSUSE 11.1 bringt standardmäßig KDE 4.1 mit und unterstützt diesen auch. Jedwede Änderung des Desktops sind noch nicht umfassend getestet, sodaß es auch zu Fehlern kommen kann.

openSUSE 11.2 wird KDE 4.3 unterstützen. Dann kann man auch sicher sein, daß die wesentlichen Funktionen auch wirklich funktionieren… 😉

MarKre

Ob es nun an KDE oder an SUSE liegt wird wohl keiner so genau sagen können. Ich tippe mal darauf dass es einfach eine ungünstige Konstellation von Hardware, Distribution und Desktopoberfläche ist. Den Fehler nun rein bei KDE zu suchen wäre falsch. Jedenfalls läuft auf meiner Hardware unter Gentoo das aktuelle KDE 4.3.1 ohne Probleme. Und ich gehe mal davon aus dass SUSE auf so einigen anderen Rechnern wohl laufen wird. Es sei aber noch die Frage gestattet, warum es denn seltsam ist, wenn „schon“ 1 Monat nach dem Release ein Update erscheint? Bei KDE ist das gang und gebe,… Mehr »
Zitat (MarKre) … openSUSE 11.1 bringt standardmäßig KDE 4.1 mit und unterstützt diesen auch. Jedwede Änderung des Desktops sind noch nicht umfassend getestet, sodaß es auch zu Fehlern kommen kann. openSUSE 11.2 wird KDE 4.3 unterstützen. Dann kann man auch sicher sein, daß die wesentlichen Funktionen auch wirklich funktionieren… 😉 Zitat Ende Gutes Argument 🙂 Kann ich akzeptieren. Als Arch Linuxer, der ein Rolling Release gewohnt ist, habe ich das vorher nicht so gesehen. Zitat(Mandiol) … Es sei aber noch die Frage gestattet, warum es denn seltsam ist, wenn „schon“ 1 Monat nach dem Release ein Update erscheint? Bei KDE… Mehr »
zitat „maxiq“ […] Es ist richtig, dass es immer wieder Bugs gibt, die es zu fixen gilt, aber üblicherweise sammelt man diese und gibt ein Update mit vielen Bugfixes heraus (es sei denn, es ist ein kritischer Bug). Dies hat den Vorteil, dass man ein stabileres System hat, da die Updates dann meist besser getestet und, um es mal aus MarKre’s Sicht zu sehen, die Distributionen sich besser darauf einstellen können. Bei einem monatlichen Update kann das nicht wirklich gut getestet sein. Ich würde es also eher als eine Entwickler Version sehen. Aber KDE scheint es dann als stabiles Release… Mehr »
„Es sei aber noch die Frage gestattet, warum es denn seltsam ist, wenn „schon“ 1 Monat nach dem Release ein Update erscheint? “ Ein Grund könnte sein, dass die Software erst nach der Freigabe – und einer evtl. Verteilung durch die Distributoren – in so vielen unterschiedlichen Umgebungen eingesetzt wird, wie es schon während des Tests wünschenswert gewesen wäre, mangels Freiwilliger aber nicht möglich war. Erst jetzt treten viele Probleme zu Tage, die in den Umgebungen der Tester nicht auftraten. Das mag man bedauern, aber man wird damit leben müssen. Das Problem hat meines Erachtens auch MS erkannt. Woher sonst… Mehr »