IBM spielt Jeopardy

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In der New York Times stellt John Markoff IBMs Pläne vor, einen Rechner in der Fernsehshow Jeopardy! gegen einen menschlichen Gegner antreten zu lassen. Die Software befinde sich nun im Stadium ihrer Fertigstellung, schreibt Markoff und die Macher von Jeopardy! überlegen, gegen wen sie die Maschine antreten lassen wollen.

Gewinnt der Rechner gegen den menschlichen Mitspieler, wäre das bereits der zweite Erfolg für die KI von IBM. Bereits 1997 gewann der Schachcomputer Deep Blue gegen Garry Kasparow. Der zweifelte seine Niederlage allerdings an: IBM hatte zunächst keinen Einblick in die Protokolle des Programms gewährt, daher hielt Kasparow eine Manipulation des Spiels für möglich.

Perfekt scheint der Jeopardy!-Kandidat allerdings noch nicht zu arbeiten. Im Labor kann er zwar bei Fragen gewinnen, wie der, welches Land an Syrien und Israel grenzt, behauptet dann aber fälschlich, ein Laken sei eine Frucht. Dass der Rechner gegen den menschlichen Gegner gewinnt, wäre eher unwahrscheinlich. Spannend dürfte so ein Duell trotzdem sein, einfach um zu sehen, wie weit die KI bei IBM mittlerweile ist.

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