Gut, gibt’s Linux…

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Urlaubszeit ist Fotozeit. Was liegt da näher, als aus den schönsten Fotos als Souvenir ein kleines Fotobuch zu gestalten. Diese Idee hatte unlängst auch die beste aller Ehefrauen, die unseren Wohnzimmer-PC, einen Mac Mini mit Mac OS X betreibt (sehr wartungsarm und leise).

Natürlich hatte sie diese Idee irgendwann spät am Abend, zu einer Zeit, zu der ich eigentlich schon gar nicht mehr an Computer denken mag. Aber was wollte ich tun, ein Programm musste her. Da wir iPhoto beide nicht sehr mögen und auch Apple keinen Cent schenken wollen, kam somit nur ein Online-Fotodienst in Frage, der auch eine Mac-Anwendung zur Verfügung stellt. Gibt es bei DM, meint meine Frau. Kein Problem, sag ich und schon läuft der Download.

Doch beim Installationsversuch erscheint lediglich eine Meldung, dass es das Programm nur für Mac OS X 10.5 aufwärts gibt. Unseren Mac Mini betreiben wir aber aus guten Gründen mit Mac OS 10.4, ein Update kommt aus Performance-Gründen nicht in Frage. So habe ich denn der besten aller Ehefrauen die Fotosoftware von DM unter Linux installiert. War nicht ganz so trivial, wie unter Mac OS X, aber dafür hat es auf Anhieb funktioniert.

Funktioniert mit praktisch jeder Linux-Version: Die Fotosoftware von Cewe.
Funktioniert mit praktisch jeder Linux-Version: Die Fotosoftware von Cewe.

Das Buch wurde an besagtem Abend natürlich nicht mehr fertig. Aber ich war doch froh, dass sich „das Problem“ mit Linux lösen ließ.

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4 Kommentare auf "Gut, gibt’s Linux…"

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Keinen Cent für Apple aber einen Mac Mini im Wohnzimmer – ist schon klar 😀

Ich glaube, der Mac Mini war der einzige Rechner, an dem Apple keine 40 Prozent Marge hatte. Deshalb wollten sie das Modell auch mal einstellen. Bei den neuen Modellen scheint die Marge wieder zu stimmen, sind mir auch deutlich zu teuer 🙂

Niemand würde einen Computer mit 40 Cent Marge verkaufen. Auch wenn man – z.B. aus strategischen Gründen – nicht vor hat, mit einem Produkt unbedingt Profit zu erwirtschaften, muss man dennoch eine höhere Marge ansetzen. Man muss damit rechnen, dass es auch Reklamationen gibt, vielleicht sogar Serienfabrikationsfehler oder anderweitig unvorhergesehene Kosten entstehen – und davor sichert man sich ab, in dem man eine realistische Marge ansetzt, durch die das ganze im schlimmsten Falle immer noch kein Verlustgeschäft ist. Ein weiteres Zeichen dafür, dass die Marge höher angesetzt zu sein scheint, sieht man auch daran, dass andere Hersteller vergleichbare Geräte (ohne… Mehr »

Ich weiß ja nicht was so ein Mac Mini kostet, aber sicher nicht so wenig, dass Du 40 Prozent mit 40 Cent gleichsetzen kannst 🙂