Bluetooth-Hacks

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Beim Zugfahren kommen mir immer die besten Ideen. Gestern saß ich im RailJet von Budapest nach München und habe mich eben über die Lausprecherdurchsage des mit 120 km/h schlendernden „Hochgeschwindigkeitszugs“ gefreut als schräg gegenüber ein Mac-Nutzer sein geliebtes Mac-i-Power-Book auf dem Tisch ausbreitete.

Schnell mal hcitool scan aufgerufen, Bluetooth ist natürlich aktiv und sichtbar. Kurze Zeit später packt Stephan O. (der Mac verriet den kompletten Namen seines Eigentümers) auch seinen PDA aus und mir wird sofort klar: der will ins Internet. Was aber, wenn ich schneller bin als er? Also auch hier kurz die Bluetooth-Adresse herausgesucht.

Jetzt brauche ich nur noch bdaddr, um meine eigene Bluetooth-Adresse zu fälschen. Denn wenn die Bluetooth-Adresse meines Linux-Rechners mit der Bluetooth-Adresse des Macbooks übereinstimmt, dann kann ich über rfcomm bind den PDA als Modem nutzen und mich per wvdial oder einem beliebigen Eiinwahlool ins Netz einwählen. Im schlechtesten Fall komme ich zumindest in den Genuss eines verdutzten Gesichts, falls er eine PIN-Abfrage angezeigt bekommt…

Habe ich natürlich alles nicht gemacht, weil ich ja gar kein Internet brauche im Zug und viel lieber einfach aus dem Fenster schaue und mir nichts anmerken lasse 🙂

P.S: Finger weg von bdaddr! Wer zwei Bluethooth-Dongles mit der gleichen Adresse besitzt: Zurückbringen und sich beim Shop über den Hersteller beklagen.

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3 Kommentare auf "Bluetooth-Hacks"

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Clinton hat auch nicht inhaliert. 😉

Toll, andere werden als Cracker verurteilt und kommen in den Knast und du posaunst rum, du könntest das auch.

Vorsicht, jetzt stehst du unter verschärfter Beobachtung 🙂

Ich würde so etwas natürlich nie tun, ich habe nur mit dem Gedanken gespielt… Das wird doch wohl noch erlaubt sein? 😉