Aus LinuxUser 02/2018

Heft-DVDs 02/2018

Neues auf den Heft-DVDs

Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial Ihres Rechners. Mit der Heft-DVD erhalten Sie nicht nur topaktuelle Distributionen, sondern auch die passenden Programme zu den Artikeln.

Manjaro 17.0.6 KDE

In der aktuellen Version des Arch-Linux-Ablegers Manjaro 17.0.6 KDE-Edition haben die Entwickler die Erkennung der Hardware verbessert und den Installer Calamares aktualisiert. Auf den Installationsmedien finden sich zudem aktualisierte Programmpakete. Im Hintergrund versieht der Kernel in der aktuellen LTS-Version seinen Dienst, X.org 1.19 sowie der aktuelle Plasma-Desktop sorgen für die grafische Oberfläche. Leicht verbessert wurde auch der Paketmanager sowie das verwendete Theme. Sie starten das installierbare Live-System von Seite A der ersten Heft-DVD.

Sharklinux 4.13

Das von Ubuntu abstammende Sharklinux 4.13 enthält mehrere Systemänderungen gegenüber früheren Builds, die darauf abzielen, die Systemeffizienz zu erhöhen und eine bessere Kontrolle der Benutzerkonfiguration zu ermöglichen. Die Aktualisierungen umfassen auch Änderungen in der Paketverwaltung sowie das neue Tool Pkg, das die Installationszeiten erheblich reduzieren soll. Sie booten das installierbare Live-System von Seite B der ersten Heft-DVD. Einen ausführlichen Artikel zu Sharklinux finden Sie ab Seite 8.

Kali Linux 2017.3

Das aus der bekannten Security-Distribution Backbox hervorgegangene Kali Linux 2017.3 wird maßgeblich von der Firma Offensive Security entwickelt und gepflegt. Das auf Debian basierende installierbare Live-System eignet für Penetrationstests und Sicherheits-Auditing. Der von den Entwicklern angepasste Kernel 4.13.10 nutzt für CIFS jetzt standardmäßig SMB 3.0, Ext4 lässt Verzeichnisse mit bis zu zwei Milliarden Einträgen zu. Sie booten die installierbare Live-Distribution von Seite B der ersten Heft-DVD, das zugehörige ISO-Image finden Sie im Verzeichnis isos/.

Deepin 15.5

Die auf Debian basierende Distribution Deepin 15.5 setzt sich zum Ziel, dem Anwender ein attraktives, sicheres und zuverlässiges System bereitzustellen. Die vorliegende Version erweiterten die Entwickler hauptsächlich um die Unterstützung für HiDPI, Fingersensoren und das Flatpak-Paketformat. Als Oberfläche kommt die Eigenentwicklung namens Deepin Desktop zum Einsatz, die sich durch ihre schlichte Eleganz auszeichnet. Sie booten die installierbare Live-Distribution von Seite B der zweiten Heft-DVD, das zugehörige ISO-Image finden Sie im Verzeichnis isos/.

Parrot Security OS 3.9

Die auf Debian Testing basierende Distribution Parrot Security OS 3.9 richtet sich mit einem enormen Fundus an Security-Tools in erster Linie an Forensiker und Penetrationstester. Das System folgt dem Rolling-Release-Schema, womit es sich selbst permanent auf dem Laufenden hält. Als Desktop-Umgebung kommt Maté zum Zug, als Standard-Anzeigemanager fungiert LightDM. Ein angepasster Kernel 4.14 dient als Unterbau. Die aktuelle Version nutzt ein neues Sandbox-System, das zahlreiche Anwendungen vor Zero-Day-Attacken schützen soll. Die Sandbox basiert auf Firejail, das Anwendungen gegenüber den anderen Prozessen abschottet. Sie starten das System von Seite B der zweiten Heft-DVD. 

Neue Programme

Mit dem Tool Diffimg 2.2.0 vergleichen Sie zwei Bilder auf RGB-Basis. Idealerweise sollten die Bilder dazu gleich groß sein. Das Tool generiert eine Reihe statistischer Daten und zeigt durch Einfärbung, welche Pixel in den Bildern voneinander abweichen. ->S. 14

Der Terminal-Emulator mit dem sinnigen Namen Termit 3.0 setzt auf den VTE-Bibliotheken auf. Er unterstützt das Verwalten mehrerer offener Fenster in Reitern und lässt sich über Lua-Skripte erweitern. ->S. 14

Audacity gilt als Urgestein und Vorzeigeprojekt unter den Audio-Editoren, doch lange Zeit beschränkten sich die Entwickler auf Modellpflege und Fehlerbehebungen. Dem neuen Audacity 2.2.1 spendierte das Team sowohl optische als auch technische Neuerungen. Neu dazu kamen unter anderen eine Theme-Schnittstelle sowie MIDI-Support. ->S. 48

Das Filesharing-Programm Nitroshare 0.3.4 verspricht, Dateien und Verzeichnisse im lokalen Netzwerk zwischen Rechnern unter Linux, Mac OS, Android und Windows auszutauschen. Dabei liegen die Schwerpunkte auf Einfachheit und Geschwindigkeit. ->S. 54

Mit der Software Nootka 1.4.4 lernen Gitarrenspieler die klassischen Musiknoten. Es hilft dabei, die Regeln zum Lesen und Schreiben von Noten zu verstehen und die Noten zu spielen. Die Software blendet dafür im unteren Fensterbereich einen Gitarrensteg ein, je nach Griff zeigt sie die zugehörigen Noten darüber an und spielt den Ton ab. ->S. 44

Beim Kommandozeilenprogramm Exa 0.8.0 handelt es sich um einen modernen Ersatz für das Kommando Ls zum Auflisten von Verzeichnisinhalten. Im Gegensatz zum Original listet Exa Dateien entsprechend des Dateityps farbig auf und ergänzt beispielsweise auch Dateirechte um eine farbige Darstellung. ->S. 66

Das kleine Videoschnittprogramms Vidcutter 5.0.5 bringt zahlreiche Neuerungen mit. Moderne Kompressionsverfahren speichern in vielen Abschnitten nur die Unterschiede zwischen den Bildern ab. Um den Film bildgenau schneiden zu können, muss das Videoschnittprogramm also die Bilder rekonstruieren und an dieser Stelle neu komprimieren. Genau das erledigt die neue Funktion Smartcut.

Den auf Chromium basierenden Webbrowser Vivaldi 1.13 erweiterten die Entwickler unter anderem um eine Option zum Verwalten von Tabs. Das neue Window-Panel verlagerten die Macher von der Horizontalen am Kopf des Fensters in eine Spalte an der linken Seite. Die Fensterleiste erlaubt das problemlose Stapeln, Verschieben und Sortieren auch von sehr vielen offenen Tabs.

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