Aus LinuxUser 11/2017

Heft-DVDs 11/2017 (Seite 4)

Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial Ihres Rechners. Mit der Heft-DVD erhalten Sie nicht nur topaktuelle Distributionen, sondern auch die passenden Programme zu den Artikeln.

Linux für Einsteiger

Die Desktop-Distribution Solus 3 basiert auf dem Kernel 4.12.7. Als Standarddesktop kommt Budgie 10.4 zum Einsatz, das unter anderem neue Icons und Themen sowie Verbesserungen bei der Darstellung und der Bedienung mitbringt. Darüber hinaus fügten die Entwickler des alternativen Desktops diverse neue Applets hinzu. Das Budgie-Menü wurde erweitert, die Panel- und Dock-Darstellung angepasst. Weitere Details finden Sie in einem Artikel ab Seite 48.Sie starten das installierbare Live-System von Seite A der ersten Heft-DVD.

Schlank und individuell gestaltbar

Void Linux Maté 2017-08-25 ermöglicht Anwendern, die keine Scheu vor der Kommandozeile haben, bis ins Detail individuell gestaltete Installationen auch auf alter Hardware. Anstelle von Systemd kommt dabei das kompakte Init-System Runit zum Einsatz. Was das System sonst noch zu bieten hat, schildert ein Artikel ab Seite 8. Sie booten die Distribution von Seite B der ersten Heft-DVD, das zugehörige ISO-Image finden Sie im Verzeichnis isos/.

Auf Herz und Nieren prüfen

Die speziell für Penetrationstests zusammengestellte Distribution Kali Linux 2017.2 basiert auf Debian „Testing“ und setzt auf das Rolling-Release-Prinzip, also das laufende Aktualisieren der Installation. Kali bringt bereits viele vorkonfigurierte Werkzeuge für Sicherheits- und Pentrationstester mit, wie etwa Scanner und Passwortcracker. Sie booten die Distribution von Seite A der zweiten Heft-DVD.

Sicher sicher?

In dieselbe Kerbe wie Kali schlägt Parrot Security OS 3.8. Die Distribution umfasst neben einem kompletten Arsenal an sicherheitsorientierten Tools für Penetrationstests auch Privacy-relevante Software wie Tor, I2P, Anonsurf, Gpg, Tccf, Tulucrypt, Veracrypt oder Luks. Die aktuelle Version basiert auf Debian 10 „Testing“ alias „Buster“ mit Linux 4.12 als Grundlage sowie ZFS-Unterstützung. Als Desktop kommt Maté 1.18 zum Einsatz. Sie starten das System von Seite B der ersten Heft-DVD.

Dreimal NAS

NAS-Systeme dienten ursprünglich als reine Datenspeicher für das lokale Netzwerk, daher ihre Bezeichnung Network-attached Storage. Im Lauf der letzten Jahre entwickeln sie sich aber immer mehr zu Allround-Lösungen, die beispielsweise auch das Streamen von Multimedia beherrschen. Die drei freien Kontrahenten FreeNAS 11.0, OpenMediaVault 3.0 und Rockstor 3.9.1 bringen viele Funktionen mit, die das Trio funktionell in die Nähe der Produkte großer kommerzieller Hersteller wie Qnap oder Synology bringen, ohne sich dabei wie diese auf eine Hardware-Plattform festzulegen. Sie finden die ISO-Images der drei Distributionen auf Seite A der ersten Heft-DVD im Verzeichnis /LU/nas/

Neue Programme

ArchLab Minimo 2017.9 nutzt das Rolling-Release-Prinzip, nimmt also laufend Aktualisierungen am System vor, was Release-Sprünge erspart. Eines der Ziele der Entwickler war es, eine möglichst schlanke Distribution mit nur einer Grundausstattung an Basisanwendungen zu erstellen. Openbox dient als Desktop, Polybar kommt als Standard-Panel zum Einsatz.

Die freie 3D-Grafiksuite Blender 2.79 erlaubt es, Körper zu modellieren, zu texturieren und zu animieren. Diese lassen sich in Grafiken, Animationen und Software einbauen. Geschaffene Bildsynthesen können Sie mithilfe des integrierten Compositors und eines Videoschnittprogramms nachbearbeiten.

Das kleine Tool Firejail 0.9.50 stellt eine Sandbox-Umgebung bereit, in der sich Anwendungen strikt voneinander getrennt ausführen lassen. Das Tool nutzt gängige Mechanismen des Kernels, um die sowohl grafische als auch konsolenbasierte Applikationen zu isolieren.

Der Webbrowser Min 1.6.2 verspricht die Konzentration auf das Wesentliche und will mit einfachen Mitteln ablenkungsfreies Arbeiten bieten. Die DEB-Pakete lassen sich unter Debian oder Ubuntu installieren. Für den Einsatz auf RPM-basierten Distributionen müssen Sie die Software aus den DEB-Paketen extrahieren.

Auch im Jahr 2017 gewähren die Anbieter mobiler Netzwerkdienste keinen flächendeckenden zuverlässigen Internet-Zugang. Hier lohnt es sich, häufig benötigte Daten im Gerät mitzuführen. Der Wiki-Reader Kiwix 0.9 stellt primäre Informationsquellen wie Wikipedia, das Wörterbuch Wiktionary oder den Reiseführer Wikivoyage offline zur Verfügung.

Das neue Monitorix 3.10.0 verträgt sich besser mit Multi-Core-Systemen und bringt neue Darstellungsmöglichkeiten mit. So behalten Sie jetzt auch IPMI-Sensoren im Auge und überwachen Temperaturen, Kühler und Spannungen. Auch eine unbegrenzte Zahl an MongoDB-Servern lässt sich jetzt überwachen, sowohl lokal als auch entfernt.

Nootka**1.4.4 dient zum Erlernen der klassischen Musiknoten. Es hilft dabei, die Regeln zum Lesen und Schreiben von Noten zu verstehen und die Noten zu spielen. Die Software blendet dafür im unteren Fensterbereich einen Gitarrensteg ein; je nach Griff zeigt sie die zugehörigen Noten darüber an und spielt den Ton ab.

Das Perl-Skript Youtube-Viewer 3.3.0 hilft dabei, Youtube-Videos zu suchen, herunterzuladen oder mithilfe von Drittprogrammen wie Mplayer abzuspielen. Es unterstützt die erweiterte Suche von Youtube und zeigt alle relevanten Informationen zu einem Video an.

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