Aus LinuxUser 09/2016

Heft-DVDs 09/2016

Neues auf den Heft-DVDs

Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial Ihres Rechners. Mit der Heft-DVD erhalten Sie nicht nur topaktuelle Distributionen, sondern auch die passenden Programme zu den Artikeln.

ChaletOS 16.04: Flexibler Desktop

Das aus Serbien stammende ChaletOS 16.04.2 basiert auf der aktuellsten Ubuntu-Version 16.04 LTS sowie auf Debian 8. Es bietet eine Langzeitunterstützung bis April 2021 und nutzt den schlanken XFCE-Desktop. Trotzdem wirkt das System optisch zunächst wie ein Klon einer der aktuellen Windows-Varianten. Doch die Entwickler lassen dem Anwender beim Erscheinungsbild des Desktops freie Wahl: Über den Style Changer des Betriebssystems passen Sie die Optik der Arbeitsumgebung ganz an Ihre Wünsche an. Im Gegensatz zu den großen Distributionen hält ChaletOS die Anzahl vorinstallierter Programme im überschaubaren Rahmen und überlässt dem Anwender die Wahl, welche er installieren möchte. Von den bekannten Standardanwendungen bietet es lediglich den Webbrowser Firefox und die Bildbearbeitungssoftware Gimp. Weitere Details zu ChaletOS finden Sie im Artikel ab Seite 34 . Die 64-Bit-Variante booten Sie von Seite A der ersten Heft-DVD, die 32-Bit-Version von der Seite B der gleichen DVD.

ZorinOS 9: Umsteigen, bitte!

Das aus Irland stammende ZorinOS 9.1 Core eignet sich bestens für Windows-Umsteiger. Das System basiert auf Ubuntu 14.04 LTS und erbt damit Canonicals Langzeitsupport bis 2019. Anders als die Bezeichnung Core suggeriert, handelt es sich bei dieser Variante um ein vollwertiges, mit viel Anwendungssoftware ausgestattetes Betriebssystem. Damit es auch auf älteren Rechnern flüssig läuft, achteten die Entwickler darauf, es möglichst schlank zu halten. Über den Zorin Look Changer wählen Sie bequem zwischen verschiedenen Desktop-Layouts. Eine ausführliche Beschreibung von ZorinOS liefert ein Artikel ab Seite 34. Seite A der ersten Heft-DVD enthält die 64-Bit-Version der Distribution, Seite B den 32-Bit-Ableger. Die zugehörigen ISO-Images finden Sie jeweils im Verzeichnis isos/.

Linux Lite 3.0: Ideal für Oldies

Das aus Neuseeland stammende Linux Lite 3.0 richtet sich als abgespeckter Ubuntu-Abkömmling vor allem an Linux-Einsteiger und bringt dabei einige Innovationen mit. Da die Distribution auf der aktuellen Ubuntu-Variante 16.04 mit LTS-Support basiert, bietet sie für fünf Jahre Sicherheitsaktualisierungen. Die Hardware-Anforderungen fallen sehr moderat aus: Es genügen bereits eine 700-MHz-CPU und 512 MByte Arbeitsspeicher, der Monitor sollte mindestens 1024 x 768 Bildpunkte darstellen können. Mehr zur Ausstattung und den Eigenschaften des Systems lesen Sie in einem ausführlichen Artikel ab Seite 46. Sie booten die Distribution von der zweiten Heft-DVD: Seite A enthält die 64-Bit-Version, Seite B die 32-Bit-Variante. Die unveränderten ISO-Images finden Sie jeweils im Verzeichnis isos/.

Linux Mint 18 LU-Megapack

Linux Mint 18 „Sarah“ basiert auf Ubuntu 16.04 LTS und bietet damit dessen Langzeitunterstützung für fünf Jahre. Der Cinnamon-Desktop des einen Flavours basiert auf einem Gnome-Fork, der die modernen Konzepte von Gnome 3 mit der traditionellen Bedienung von Gnome 2 verbindet. Mit dabei sind erstmals auch die sogenannten X-Apps, geforkte Anwendungen aus dem Gnome-Desktop-Umfeld. Dazu zählen etwa der auf Pluma basierende Texteditor Xed, der Bildbetrachter Xviewer auf Basis von Eye sowie der auf Totem basierende Mediaplayer. Maté stellt ebenfalls eine Gnome-Abspaltung dar, allerdings basierend auf Version 2 mit deutlich konservativerer Ausprägung. Sie booten Mint 18 Cinnamon und Maté von der zweiten Heft-DVD, wobei Seite A die beiden 64-Bit-Varianten enthält und Seite B die 32-Bit-Versionen. Die Original-ISOs finden Sie jeweils im Verzeichnis isos/

Neue Programme

Bleachbit**1.12 räumt das System auf und schaufelt damit Plattenplatz frei. Auf Wunsch löscht das Tool nach Programmende schutzwürdige persönliche Daten und leert Cache-Verzeichnisse sowie die Browser-Verläufe vieler gängiger Tools. -> S. 8

Das kommerzielle Crossover 15.2.0-1 basiert auf der Windows-Laufzeitumgebung Wine, erweitert diese jedoch um eine Datenbank mit wichtigen Einstellungen für eine Vielzahl von Programmen und eine vereinfachten Benutzeroberfläche. Das kostenpflichtige Programm lässt sich mit der beiliegenden Variante 14 Tage kostenlos testen. -> S. 16

Wie der Name bereits verrät, sieht sich Fcron 3.2.1 als Cron-Alternative. Neben den gewohnten Cron-Funktionen bietet das Tool weitere Features wie etwa das Ausführen von Jobs abhängig von der Systemauslastung. -> S. 8

Das kürzlich erschienene Content Management System Joomla 3.6 wartet mit über 400 Neuerungen auf. Ein wichtiges Augenmerk lag darauf, es benutzerfreundlicher zu gestalten. So lässt sich das System jetzt praktisch mit einem Mausklick in den Auslieferungszustand zurücksetzen, was sich speziell bei misslungenen Konfigurationen als sehr hilfreich erweist.

Der zweite Teil des über 200 Seiten umfassenden E-Books Linux Administration widmet sich den Themen Netz und System. Unter anderem geht es darin um Themen wie Logging oder den Cups-Printserver. Auf der Netzwerkseite beschäftigt sich das E-Book unter anderem mit TCP/IP und IPv6, dem Netzwerk-Setup unter Linux und diversen Netzwerkdiensten.

Softmaker**Free**Office**2016 basiert auf dem aktuellen Softmaker Office 2016 und lässt sich privat wie geschäftlich kostenlos nutzen. Es enthält die Textverarbeitung Textmaker, die Tabellenkalkulation PlanMaker sowie ein Präsentationsmodul. Die Suite zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie MS-Office-Formate weitgehend fehlerfrei importiert. -> S. 26

Wegen des umständlichen Prozederes vernachlässigen viele PC-Anwender die Datensicherung. Urbackup 2.0.31 reduziert nach dem einmaligen Setup den laufenden Aufwand für Backups praktisch auf null. In Kombination mit einem Raspberry Pi und einer Wechselfestplatte bewegen sich auch die Kosten für einen Backup-Server in erfreulich niedrigem Rahmen. -> S. 64

Bei Worker 3.8.3 handelt es sich um einen grafischen Dateimanager im klassischen Design. Er beherrscht alle klassischen Dateiverwaltungsfunktionen aus dem Effeff und kann außerdem mit virtuellen Dateisystem umgehen oder externe Programme via Tastenkürzel einbinden, um nur einige Highlights zu nennen. -> S. 8

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