Aus LinuxUser 02/2016

Heft-DVDs 02/2016

Neues auf den Heft-DVDs

Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial Ihres Rechners. Mit der Heft-DVD erhalten Sie nicht nur topaktuelle Distributionen, sondern auch die passenden Programme zu den Artikeln.

Fedora 23 – erste Schritte mit Wayland

Das aktuelle Release Fedora 23 integriert mit Gnome 3.18 die neueste Version des GNU-Desktops und legt zudem in Sachen Sicherheit an mehreren Stellen nach. Außerdem weist das Release mit mehreren innovativen Ansätzen den Weg in die Zukunft. So erlaubt es erstmals einen relativ stabilen Betrieb mit dem X.org-Nachfolger Wayland – mehr dazu lesen Sie im Wayland-Grundlagenartikel ab Seite 84. Daneben bringt Fedora 23 als technische Vorschau das Projekt XDG-Apps mit dem Codenamen „Sandboxed Applications“ mit. Dabei handelt es sich um eine neue Technologie zum Paketieren von Desktop-Anwendungen. Zwei Ziele stehen im Vordergrund: Applikationen sollen sich so bauen lassen, dass sie unabhängig vom Paketsystem unverändert unter mehreren Distributionen starten – ein ähnliches Konzept, wie es auch Canonical mit Snappy verfolgt. Zudem soll der aufs Nötigste eingeschränkte Zugriff auf den darunterliegenden Host die Pakete auch sicherer machen. Sie finden die 64-Bit-Variante der Distribution auf Seite A der ersten DVD.

Linux Mint 17.3 Cinnamon

In der aktuell vorliegenden Version von Linux Mint überarbeiteten die Entwickler vor allem die Aktualisierungsverwaltung. Sie warnt nun davor, wenn der genutzte Mirror nicht auf dem aktuellen Stand ist, und verweigert sogar die Arbeit, wenn dieser oder der lokale Paketcache Defekte aufweist. Daneben aktualisiert die Version 17.3 zahlreiche Softwarepakete, wobei das System nach wie vor Ubuntu 14.04 LTS als Grundlage verwendet. Der Linux-Kernel meldet sich in Version 3.19; wer möchte, kann auf eigene Gefahr den Kernel 4.2.0 einspielen. LibreOffice liegt in Version 5 bei, der Screenreader Orca und OpenVPN-Support sind zudem jetzt standardmäßig an Bord. Sie booten Linux Mint von Seite A der ersten Heft-DVD.

Tails 1.8

Die Live-Distribution erlaubt es Ihnen, das Internet mit der größtmöglichen Anonymität zu nutzen. Unter anderem verbindet sie sich dafür bereits beim Start mit dem Tor-Netzwerk und erlaubt darüber eine weitgehend abhörsichere Kommunikation. Neben einem vorinstallierten Tor-Client, der beim Hochfahren startet, bietet die Distribution dafür einen extra gehärteten Firefox-Browser, der bereits wichtige Erweiterungen wie HTTPS-Everywhere oder NoScript mitbringt. Die bewusst nicht installierbare Distribution basiert auf Debian und schließt in der vorliegenden Version diverse Sicherheitslücken. Daneben aktualisiert sie den I2P-Client (Invisible Internet Project) auf Version 0.9.23, Enigmail liegt Version 1.8.2 vor. den Tor-Browser als Kernkomponente hoben die Entwickler auf Release 5.0.5. Sie booten Tails von Seite A der ersten Heft-DVD.

Knoppix 7.6.0

Als Basis für Knoppix 7.6 wählte Klaus Knopper wie gewohnt Debian „Jessie“ mit Kernel 4.2.2 und X.org 7.7, wobei auch Komponenten aus den Zweigen „Testing“ und „Unstable“ zum Einsatz kommen. Der Standarddesktop LXDE bringt den Dateimanager PCManFM 1.2.3 mit, alternativ wählen Sie wie üblich per Cheat-Code (knoppix desktop=) zwischen KDE 5.4 und Gnome 3.18. Zum Start von Windows-Programmen bietet die Distribution Wine 1.7.50, Qemu-kvm 2.4 dient der Virtualisierung. Als experimentell deklariert Klaus Knopper die Unterstützung von UEFI-Boot und Secure Boot nach Installation auf USB-Stick. Insgesamt wartet die Live-Distribution mit rund 3500 Programmpaketen aus allen erdenklichen Sparten auf. Sie booten starten das System von Seite B der ersten Heft-DVD.

LinuxUser Legacy Megapack

Acht erstklassige Distributionen für ältere bis uralte Rechner fasst das LinuxUser Legacy Megapack auf der zweiten Heft-DVD zusammen. PCLinuxOS 2014.12 bringt KDE auch auf ressourcenschwächere Rechner. Geht es um PCs aus der Pentium-Ära, stehen Slitaz 4.0, Slitaz 5.0-rc3 und SalentOS 14.04.2 zur Disposition, die alle auf den ultraschlanken Desktop Openbox setzen. Bevorzugen Sie eher Debian als Basis für Ihre alten Rechner, finden Sie in AntiX 15 und MX Linux 15-b2 die richtigen Begleiter. Eigene Wege gehen dagegen 4M Linux 14.0 mit JWM als Fensterverwalter sowie der Crunchbang-Nachfolger Bunsenlabs Hydrogen RC1. Die bootbaren Varianten der beschriebenen Distributionen finden Sie auf Seite A der zweiten Heft-DVD, die jeweiligen ISO-Images auf der B-Seite. 

Neue Programme

Das Unternehmen Github bewirbt den Atom Editor 1.3.1 als gelungenen Kompromiss zwischen Vi, Emacs, Sublime und Textmate. Mit dem Editor sollen Entwickler plattformübergreifende Desktop- und Webapps entwickeln. Die Software bringt dabei Grammatiken für verschiedene Programmiersprachen mit, von Javascript über Perl und Python bis hin zu C/C++ oder Java. -> S. 42

Bei Dar 2.5.2 handelt es sich um ein Konsolenprogramm zu Datensicherung. Das Tool erlaubt es, komplette Verzeichnisse zu sichern, und bietet zahlreiche nützliche Funktionen. Dazu zählen unter anderem das Aufteilen eines Backups, Kompression und Verschlüsselung. Als Konsolen-Tool steht dar auf allen Unix-System zur Verfügung. -> S. 8

Der zu Turbo-Pascal 7.0 und Delphi kompatible Pascal-Compiler Free Pascal 3.0 steht für alle gängigen Betriebssystemplattformen zur Verfügung. Er verfügt über zahlreiche Erweiterungen und bringt Bibliotheken zum Einbinden verschiedener Linux-Libraries und von Datenbanken wie MySQL oder PostgreSQL mit. -> S. 8

KiCAD**4.01 ist eine freie CAD-Programmsuite zum Erstellen von elektronischen Leiterplatten mit bis zu 32 Ebenen. Die unter der GPL stehende Anwendung basiert auf dem WxWidgets-Framework und lässt sich daher unter zahlreichen Betriebssystemen einsetzen, darunter auch Linux, FreeBSD auch Windows.

Loadwatch**1.0 prüft regelmäßig die Höhe der Systemauslastung und hält, sobald die Last eine vorab definierte Schwelle überschreitet, einen zuvor ausgewählten Prozess an und aktiviert ihn erst nach dem Unterschreiten einer zweiten Schwelle automatisch wieder. -> S. 58

Der kompakte Editor Nano 2.4.3 orientiert sich hinsichtlich des Aufbaus und Funktionsumfangs am Klassiker Pico. Im Gegensatz zu Platzhirschen wie Vim oder Emacs besticht er durch seine Anwenderfreundlichkeit und bietet zahlreiche, wichtige Funktionen wie Syntax-Highlighting oder eine umfassende Wiederherstellungsverwaltung. -> S. 8

Bei Sakura 3.3.3 handelt es sich um einen Terminal-Emulator, der auf den GTK- und VTE-Bibliotheken aufbaut. Im Vergleich zu anderen VTE-Terminals erfordert Sakura nur wenige Abhängigkeiten und arbeitet sehr ressourcenschonend. -> S. 8

X-Tile ergänzt normale Window-Manager um Tiling-Funktionen und verbindet so das Beste aus beiden Welten. Das Arbeiten mit einem modernen Desktop erhält durch X-Tile einen zusätzlichen Kick: Selbst wer normalerweise kein großer Fan des Tilings ist, erkennt schnell die Vorteile – insbesondere die der eigenen Layouts. -> S. 48

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