Aus LinuxUser 09/2014

Heft-DVDs 09/2014

Neues auf den Heft-DVDs

Jeden Monat erscheinen neue, spannende Distributionen. Auf den Datenträgern zu dieser Ausgabe finden Sie eine Auswahl, die die Artikel im Heft optimal ergänzt und Ihnen so einen zeitraubenden Download erspart.

Virtual Appliance: Whonix 8.2

Whonix bietet dem Anwender ein auf Sicherheit und Anonymität hin optimiertes Konzept an. Es besteht aus einem Gateway und einer Workstation, die jeweils in einer virtuellen Maschine starten. Während der Gateway eine Verbindung zum Tor-Netzwerk aufbaut, besteht für die Workstation die einzige Verbindungsmöglichkeit ins Netz über den Gateway. Diese Technik zwingt jeglichen Internetverkehr durch mehrere Knoten des Tor-Netzwerks. Die auf Debian „Stable“ basierenden virtuellen Maschinen bieten viele weitere Voreinstellungen, um die Privatsphäre des Anwenders zu schützen, und bringen eine umfassende und lehrreiche Dokumentation mit. Whonix startet auf allen x86-Maschinen, die Virtualbox unterstützen. Sie finden die VMs sowie dazu passend die aktuelle Version 4.3 von Virtualbox auf Seite A der ersten Heft-DVD in den Verzeichnissen /LU/whonix und /LU/vbox. Einen ausführlichen Artikel zu Whonix lesen Sie ab Seite 14.

Tails 1.0.1

Wer sich mit dem Thema „Privatsphäre im Internet“ ernsthafter auseinandersetzt, kommt kaum an Tails vorbei. Dabei handelt es sich um eine vom Tor-Projekt produzierte Distribution, die speziell dafür konzipiert wurde, ein Höchstmaß an Anonymität und Privatsphäre im Netz zu gewährleisten. Das auf Debian basierende, nicht installierbare Live-System sorgt unter anderem durch das Nutzen des Tor-Netzwerks im Verbund mit einem speziell gehärteten Iceweasel-Browser für ein Maximum an Anonymität und Sicherheit im Netz. Darüber hinaus bietet die aktuelle Version an, die MAC-Adresse zu randomisieren und in regelmäßigen Abständen zu ändern. Die Distribution startet von Seite B der ersten Heft-DVD. Zusätzlich finden Sie im Verzeichnis /iso-image/tails/ dessen ISO-Image.

GParted Live 0.19.1

Die auf Debian basierende Mini-Distribution Gparted 0.19.1 enthält als Kernbestandteil das Partitionierungsprogramm Gparted. In dessen grafischer Oberfläche legen Sie bequem Partitionen an, löschen diese oder ändern deren Größe. Die Software unterstützt praktisch alle gängigen Dateisysteme, darunter Ext2/3/4, ReiserFS, FAT, NTFS und HFS.

ZevenOS Neptune 4.0

Das optisch an das legendäre BeOS angelehnte ZevenOS Neptune 4.0 basiert auf dem Ubuntu-Ableger Xubuntu. Die Kernkomponenten des Systems weisen allerdings erheblich neuere Versionsnummern auf als beim Original, das äußere Erscheinungsbild wirkt ebenfalls signifikant frischer. Als Desktop verwendet Neptune KDE 4.13.2, den Unterbau stellen der Linux-Kernel in Version 3.13.11, Systemd 204 und GCC 4.7.2. Beim Webbrowser setzt ZevenOS ganz auf Chromium 35 samt Flash- und HTML5-Unterstützung. Die Distribution verwendet weder Firefox noch dessen Debian-Derivat Iceweasel. In den umfangreichen Repositories stehen knapp 60?000 Pakete zur Installation bereit. Weitere Details verrät ein Artikel ab Seite 11.

Schick und smart: Deepin Linux 2014

In westlichen Gefilden noch eher unbekannt, macht die auf Ubuntu basierende Distribution Deepin Linux in China schon seit Jahren von sich reden. Sie adressiert mit schlichtem Design und einem ausgeklügelten Bedienkonzept in erster Linie Einsteiger, begeistert aber auch erfahrene Anwender. Das eigenständige Deepin Desktop Environment legt bei einem äußerst ästhetischen Erscheinungsbild den Fokus auf eine exzellente Ergonomie. Es wirkt nicht nur sehr durchdacht, sondern bietet viele kleine Features, die die Arbeit mit dem System angenehm machen. So genügt es beispielsweise, mit dem Mauszeiger an die rechte untere Ecke des Bildschirms zu navigieren, um die Systemeinstellungen zu öffnen. Auf den beiden Seiten der zweiten Heft-DVD finden Sie die 32- und 64-Bit-Version der Distribution in Form bootfähiger ISO-Images. Was Deepin 2014 sonst noch an Goodies mitbringt, schildert ein Artikel ab Seite 6. 

Neue Programme

Das kleine Tool Vnstat 1.12 protokolliert den Netzwerkverkehr basierend auf den Schnittstellenstatistiken, die der Linux-Kernel bereitstellt. Das Tool benötigt wenige Systemressourcen und nutzt keine Sniffing-Techniken. -> S. 20

Im Laufe der Jahre mauserte sich Rawtherapee 4.1 zu einem der bekanntesten freien Programme für das Entwickeln von Bitmap-Bildern aus Rohdaten-Aufnahmen. Als Besonderheit orientiert sich der Workflow an dem einer klassischen Bildbearbeitung. -> S. 36

Obwohl der Dateimanager 4Pane 2.0 zunächst relativ einfach erscheint, steckt viel Praxiserfahrung und Sachkenntnis des Entwicklers in dem Programm. Das zeigt sich beispielsweise an der ausgefeilten Konfiguration und den einfachen Möglichkeiten, Erweiterungen zu definieren. -> S. 60

Viele Projekte neigen dazu, ihre Audioplayer permanent aufzurüsten und mit immer neuen Funktionen zu überfrachten. Der Newcomer Musique 1.3 dagegen beschränkt sich mit einigen pfiffigen Ideen auf die nötigsten davon, die er in einer ansprechenden grafischen Oberfläche verpackt. -> S. 64

Die Render-Software Blender eignet sich hervorragend, um 3D-Welten zu erschaffen. Allerdings fehlen ihm realistische menschliche Figuren, um die Welten zu bevölkern. Unter Mac OS X oder Windows sorgt seit Langem Poser für entsprechende Ausstattung. Mit MakeHuman 1.0.1 tritt eine Open-Source-Software an, diese Lücke auch unter Linux zu schließen. -> S. 68

Die Stärke der Markdown-Syntax liegt darin, schon in der Ausgangsform als Textdatei gut lesbar zu sein. Der Markdown-Editor Haroopad 0.12.1 hilft Ihnen mit einer stets aktuellen Live-Ansicht beim Verfassen von derartig formatierten Texten. -> S. 72

Möchten Sie nur einige Ordner sichern oder Backups derselben Dateien stets synchron halten, erweisen sich viele Sicherungsprogramme oft als hoffnungslos überdimensioniert. Die kleine Qt-Applikation Synkron 1.6.2 hilft hier weiter und bietet genug Potenzial, um auch größere Datenbestände aus verschiedenen Quellen auf identischem Stand zu halten. -> S. 88

Die Software Virtualbox 4.3 erlaubt es Ihnen, Betriebssysteme unterschiedlichster Art in einer Software-Umgebung zu starten. Diese emuliert einen nach Ihren Vorgaben definierten Rechner. Virtualbox unterstützt praktisch alle Windows- und Linux-Systeme als Gast, sowohl für die 32- als auch die 64-Bit-Architektur.

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