Aus LinuxUser 02/2013

Bildbearbeitung PaintSupreme im Test (Seite 2)

Wer es aus Gimp und Co. gewöhnt ist, viele Einstellungen nach einem Rechtsklick ins Bild via Kontextmenü zu erreichen, wird von PaintSupreme enttäuscht: Lediglich im Auswahlmodus erscheinen einige Einträge, etwa Reselect oder Select all. Weit schwerer wiegt jedoch, dass PaintSupreme sich unter Kubuntu weigert, das bearbeitete Bild in bestimmte Dateiformate zu speichern. Zwar stehen über 30 davon im Dialog zum Speichern zur Auswahl, darunter auch JPEG, TIFF und PNG, jedoch schreibt die Software die Änderungen nur ins Photoshop-Format PSD oder nach PDF.

Bei der Anwahl anderer Formate tut die Software zwar beim dem Beenden des Dialogs so, als hätte sie das Bild gesichert, ein Blick in den Zielordner verrät jedoch das Gegenteil. Unter OpenSuse klappte der Bilderexport hingegen wie vorgesehen.

Fazit

IFX-Supreme scheitert schon durch die Tatsache, dass sich die Seriennummer nicht eingeben lässt. PaintSupreme versagt spätestens beim Speichern der Bilder unter Kubuntu. Lediglich das PSD- und das PDF-Format funktionieren dort tatsächlich. Eine Installation unter Ubuntu 12.10 klappt zwar, der Programmstart schlägt dort jedoch fehl. Lediglich unter OpenSuse funktioniert das Programm wie vorgesehen.

Die meisten der freien Bildbearbeitungsprogramme, allen voran Gimp, leisten erheblich mehr als PaintSupreme. Wenn die Windows- und Mac-OS-Software ähnlich viele Fehler aufweist, stellt sich unweigerlich die Frage, woher die Firma die 10?000 zufriedenen Nutzer nimmt, mit denen sie wirbt. 

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