Aus LinuxUser 07/2012

Cloud-Speicher auf eigenen Servern bereitstellen mit OwnCloud (Seite 6)

Für die Zusammenarbeit auf dem Webspace dagegen unerlässlich sind Angaben zum Besitzer einer Datei oder eines Verzeichnisses. Das i-Tüpfelchen wäre eine Historie, die aufzeigt, wann welcher Benutzer was geändert hat.

Ein Unding für eine Software, die bereits die Versionsnummer 4 trägt, ist die Tatsache, dass sich OwnCloud unter diversen Browser/Betriebssystem-Paarungen immer wieder anders verhält. Mal klappt es mit dieser Funktion nicht, mal streikt jene. Solche Unzuverlässigkeiten disqualifizieren die freie Cloud-Software als universellen Ersatz für den privaten und professionellen Einsatz – und gerade letzteres bewirbt OwnCloud im Moment sehr lautstark.

Fazit

Funktionen wie Kalender, Adressbuch und Media-Streaming-Server stehen bei OwnCloud auf den ersten Blick mit kommerziellen Lösungen auf einer Stufe. Ein separater Client muss nicht sein, Installation und Einsatz klappen ebenso wie der Betrieb im eigenen Webspace über Betriebssystemgrenzen hinweg. Zudem präsentiert sich das Cloud-System erfreulich benutzerfreundlich.

Damit wäre OwnCloud nahezu der perfekte Ansatz, um private Daten in Eigenregie zu speichern und auszutauschen – aber eben nur nahezu, denn die genannten Schattenseiten trüben den Spaß im Umgang mit der freien Wolke derzeit noch enorm. 

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