Aus LinuxUser 01/2010

Neues rund um Linux

Aktuelles

LinuxCommunity.de verlost drei Tux-Droiden

Als Stammlesern von LinuxUser dürfte Ihnen der freche und sprechende Pinguin, der nicht nur mit den Flügeln schlagen und mit den Augen zwinkern kann, sondern auch über eine Text-to-Speech-Funktion verfügt, noch aus der Juli-Ausgabe 2007 bekannt sein (http://www.linux-community.de/artikel/13293/). Jetzt kehrt der Tux Droid mit verbesserter Hard- und Software zurück: Auf unserer Website LinuxCommunity.de verlosen wir drei Tux-Droiden. Alle Abonnenten von LinuxUser und EasyLinux, die bis zum 31. Januar 2010 ein Community-Abo abschließen oder das bestehende Abo auf ein Community-Abo (http://www.linux-community.de/Community-Abo/Community-Abo) ändern, nehmen automatisch an der Verlosung teil.

Möchten Sie kein Community-Abo abschließen, aber trotzdem einen Tux-Droiden gewinnen, müssen Sie etwas für die Community tun: Sämtliche Autoren von Blog-Einträgen, Tipps, News oder Artikeln können bis 31. Januar 2010 ebenfalls an der Verlosung teilnehmen. Dazu müssen Sie nur eine kurze formelle Mail mit einem Link auf den Beitrag an redaktion@linux-community.de schicken, damit wir die Übersicht nicht verlieren. Als Betreff geben Sie bitte „Tux Droid Gewinnspiel“ an.

Wollen Sie sich nicht auf das Losglück verlassen und den Tux-Droiden gleich unter den Weihnachtsbaum legen, können Sie das über LinuxCommunity.de besonders günstig tun. Der offizielle Preis für den Tux-Droiden der zweiten Generation liegt bei 149 Euro. In Zusammenarbeit mit dem Hersteller Kysoh bieten wir den rund 30 Zentimeter hohen Pinguin jetzt um 50 Euro günstiger an, also für 99 Euro. Dazu geben Sie bei der Bestellung über http://www.kysoh.com/shop beim Checkout im Warenkorb den Discount-Code LDE050 ein. Sie erhalten dann automatisch 50 Euro Rabatt.

Der niedliche Pinguin Tux Droid kommuniziert über Funk mit einem beliebigen Linux-Rechner und lässt sich via Python steuern. Dank Infrarot-Sensor übernimmt er auch die Funktion einer universalen Fernbedienung.
Der niedliche Pinguin Tux Droid kommuniziert über Funk mit einem beliebigen Linux-Rechner und lässt sich via Python steuern. Dank Infrarot-Sensor übernimmt er auch die Funktion einer universalen Fernbedienung.

Google veröffentlicht Chromium-OS-Quellen

Google hat am 19. November in einem Webcast ausführliche Informationen zu seinem Linux-basierten Betriebssystem Chromium OS veröffentlicht und gleichzeitig den Quellcode zum Download bereitgestellt (http://www.chromium.org/chromium-os). Wie schon im Vorfeld vermutet, gibt es bei Chromium OS eine einzige Anwendung: den Browser. Bei sämtlichen Komponenten, die sich im Anwendungsmenü befinden, handelt es sich um Webapplikationen.

Im Unterschied zu Android, das sämtliche Anwendungen über die Google-Java-Maschine Dalvik ausführt, arbeiten die Chromium-OS-Programme also tatsächlich in Chrome. Google setzt hier auf HTML5, aktuelle Web-Standards und Nativ Client: Das hauseigene Projekt wandelt beliebigen Code derart um, dass sich das Programm in einem Browser ausführen lässt (http://code.google.com/p/nativeclient/).

Netbooks mit Googles Betriebssystem sollen Ende 2010 erscheinen, im Community-Blog von Dell gibt es bereits ein ISO-Abbild für die Installation von Chromium OS auf dem Dell Mini 10v (http://linux.dell.com/files/cto). Einen ersten Eindruck von Chromium OS verschaffen Sie sich mit einer Virtual Appliance, die Sie auf der Heft-DVD dieser Ausgabe finden. Das von uns erstellte Image läuft auf allen Varianten der Vmware-Virtualisierungsprodukte.

Matthias Ettrich erhält Bundesverdienstkreuz

KDE-Gründer Matthias Ettrich (http://behindkde.org/people/ettrich/) erhielt am 7. November 2009 den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Mit der umgangssprachlich gern als Bundesverdienstkreuz apostrophierten Auszeichnung ehrt der Bundespräsident besondere Leistungen auf politischem, wirtschaftlichem, kulturellem, geistigem oder ehrenamtlichem Gebiet. Ettrich erhielt das Bundesverdienstkreuz für seinen Einsatz für freie Software und somit für das Gemeinwohl. Den Orden übergab die Staatssekretärin Almuth Nehring-Venus. Sie erwähnte dabei, dass Ettrich nicht nur zu den jüngeren Preisträgern gehöre, sondern dies auch die erste Verleihung des Bundesverdienstkreuzes sei, an der auch die kleinen Kinder des Geehrten teilnähmen.

Matthias Ettrich bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes. (Bild: © kde.org)
Matthias Ettrich bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes. (Bild: © kde.org)

18-Tasten-Maus für OOo

Auf einem OpenOffice-Kongress in Orvieto hat das italienische Unternehmen WarMouse eine speziell für den Einsatz mit der freien Bürosuite konzipierte optische Maus vorgestellt (http://openofficemouse.com/pr110609.html). Das auf den Namen OOMouse getaufte Gerät verfügt über nicht weniger als 18 frei programmierbare Tasten, von denen jede drei Klickmodi unterstützt, sodass sich insgesamt 52 Funktionen fest verdrahten lassen. Hinzu kommt ein rechts am Gehäuse untergebrachter analoger Joystick, der bei Bedarf bis zu 16 weitere Funktionen bereitstellt. Die Tasten lassen sich mit bis zu 1024 Zeichen langen Makros belegen, die die Maus ein einem 512k-Flash-Speicher vorhält. Die OOMouse soll 75 US-Dollar kosten und ab Anfang 2010 mit LGPLv3-lizenzierter Software für Linux, Mac OS X und Windows ausgeliefert werden.

Mit 18 Tasten und einem zusätzlichen Joystick eignet sich die OOMouse wohl nur für zartfingrige Feinmotoriker.
Mit 18 Tasten und einem zusätzlichen Joystick eignet sich die OOMouse wohl nur für zartfingrige Feinmotoriker.

Mavizen TTX02: Linux-Laptop auf Rädern

Falls Sie beim Stichwort „Elektromotorrad“ an ein schweres, langsames und hässliches Fahrzeug denken, haben Sie wahrscheinlich noch nie von Mavizen gehört. Die englische Firma zählt zu den führenden Herstellern von Elektromotorrädern und hat Anfang November in Las Vegas ihr Spitzenmodell für die Rennsaison 2010 (http://www.egrandprix.com) veröffentlicht: Das TTX02/10 ist groß, schnell und schwarz – und wirkt auf Linux- und Motorradfans gleichermaßen anziehend.

Beim Mavizen TTX02/10 (http://tinyurl.com/lu1001-ttx02) handelt es sich um das erste Elektro-Rennmotorrad mit Bordcomputer, USB-Anschluss und IP-Adresse. So lässt sich das Bike per integriertem WLAN in der Box schnell überwachen und tunen. Als Herz der über 200 km/h schnellen Rennmaschine kommt ein in unter fünf Sekunden bootendes Linux-System zum Einsatz. Die Firma erwartet nach eigenen Angaben, rund 50 Stück des Elektromotorrads zu verkaufen. Der Stückpreis der voraussichtlich ab März auslieferbaren TTX02/10 beträgt rund 25?000 britische Pfund, umgerechnet also etwa 27?500 Euro.

Nur in limitierter Stückzahl: Elektro-Superbike Mavizen TTX02 mit Linux-Bordcomputer.
Nur in limitierter Stückzahl: Elektro-Superbike Mavizen TTX02 mit Linux-Bordcomputer.

Inkscape 0.47 mit vielen Verbesserungen

Nach über einem Jahr Entwicklungszeit hat das Inkscape-Team jetzt ein neues Release des Vektorzeichenprogramms veröffentlicht (http://inkscape.org). Es bringt sowohl neue Features als auch zahlreiche Verbesserungen im Detail. Eine der am sehnlichsten erwarteten neuen Funktionen stellt das automatische Speichern dar: Inkscape sichert nun die Arbeit in vorgegebenen Abständen, Datenverluste sollten damit der Vergangenheit angehören. Zudem haben die Entwickler den Export für Postscript- und EPS-Daten deutlich verbessert, wodurch sich Inkscape besser für den professionellen Einsatz eignet.

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