Aus LinuxUser 04/2006

K-Splitter (Seite 2)

Das Grafikprogramm Krita unterstützt nicht nur die Farbräume CMYK und RGB, sondern bringt auch eine eine Vielzahl verschiedener Farbpaletten mit. Mit den neuen Layern bekommt der Anwender noch mehr Freiheit beim Gestalten von Grafiken. Zudem erlaubt die Software eine Genauigkeit von 16 statt sonst 8 Bit pro Farbe. Das schafft unter Linux bisher nur der Gimp-Ableger Cinepaint.

Binärpakete für die KOffice-Beta liegen für Debian Sarge und Sid sowie für Kubuntu und SUSE vor. Zusätzlich gibt es Klik-Pakete. Auf welchen Distributionen letztere funktionieren, beschreibt das Klick-Wiki unter http://klik.atekon.de/wiki/index.php/KOffice-1.5.0_DistroTable.

Die aktuelle Krita-Version, Teil der ersten KOffice-Beta übertrifft in der Farbtiefe mit 16 Bit viele andere Linux-Anwendungen.
Die aktuelle Krita-Version, Teil der ersten KOffice-Beta übertrifft in der Farbtiefe mit 16 Bit viele andere Linux-Anwendungen.

KDE 3.5.1 mit zahlreichen Verbesserungen

Zwei Monate nach Freigabe der ersten stabilen Version legt das KDE-Team nun mit KDE 3.5.1 eien erste Version mit Detailverbesserungen vor. Insgesamt korrigiert die neue Version 150 Fehler. Besonders im Fokus standen die Webbrowser-Funktionalität von Konqueror, das Mail-Programm KMail, der Audio-Player Juk sowie der Instant-Messenger Kopete und das Chemieprogramm Kalzium.

Für die Distributionen Gentoo, Kubuntu, Slackware und Suse liegen Binärpakete vor. Wer das neue Release aus dem Quellcode kompiliert, dem steht Konstrukt http://developer.kde.org/build/konstruct/ zur Seite.

Auf KDE 3.5 folgt voraussichtlich keine weitere Zwischen-Release bis KDE 4, das nach derzeitigen Plänen erst im nächsten Jahr kommt. Daher erlauben die Regeln für sogenannte Minor-Releases neben reinen Fehlerkorrekturen auch kleine Erweiterungen. Das Team gibt bis zur Fertigstellung von KDE 4 in ungefähr einem Jahr kontinuierlich Minor-Releases heraus.

Neue Marketing-Initiative für KDE

Die neu gegründete Marketing-Gruppe des KDE e.V. hat die Initiative „Spread KDE“ ins Leben gerufen. Das Projekt versteht sich als Plattform für Graswurzel-Marketing rund um KDE. Hilfe ist daher von jeder Seite willkommen. Unter http://www.spreadkde.org informiert das Team über das Projekt, gibt Tipps für interessierte Freiwillige und stellt eine Roadmap vor.

Diese sieht unter anderem das Erstellen eines Marketing-Handbuches vor. Eine Wochen nach dem offiziellen Start verzeichnet das Projekt bereits über 230 registrierte Interessenten.

Die Seite des Spread-KDE-Projekts erfreut sich seit ihrer Freigabe reger Beteiligung.
Die Seite des Spread-KDE-Projekts erfreut sich seit ihrer Freigabe reger Beteiligung.

Neue Scribus-Version auch für Windows

Das beliebte freie DTP-Programm Scribus steht mit der Entwicklerversion 1.3.2 erstmals auch für Windows bereit. Das unter dem Codenamen Egalité (Gleichheit) veröffentlichte Programm berücksichtigt nach Angaben des Scribus-Teams rund 290 Fehlerberichte und Feature-Anfragen.

Die Autoren wollen Scribus zu einer vollwertigem Alternative zu bestehenden DTP-Programmen ausbauen. Die stabile Version unterstützt bereits den Vierfarbdruck, ICC-Farbprofile sowie einen umfangreichen PDF-Export.

Die nun veröffentlichte Version verbessert den Umgang mit Tiff- und Photoshop-Dateien, daneben erlaubt sie Effekte auf eingefügten Bildern. Laut der Autoren wirken sich die Code-Optimierungen in einem schnelleren Programmablauf aus. Egalité ist für Kubuntu und Debian, Mac OS X und Windows sowie im Quelltext über die Projekteseite http://www.scribus.net verfügbar.

Scribus 1.3.2 arbeitet schneller und fühlt sich neben Linux und Mac OS jetzt auch unter Windows zuhause.
Scribus 1.3.2 arbeitet schneller und fühlt sich neben Linux und Mac OS jetzt auch unter Windows zuhause.

Schafkopf netzwerkfähig

Das Kartenspiel Schafkopf erfreut sich vor allem in Bayern großer Beliebtheit. In den USA spielen es Begeisterte unter dem englischen Namen Sheephead, wenn auch mit leicht abgewandelten Regeln.

Wer Lust auf eine Runde hat, dem bereitet eine gleichnamiges KDE-Programm Freude. Mit einem detailgetreuen bayrischen Kartenblatt tritt der Spieler in der neuen Version 0.7 von Schafkopf wahlweise gegen den Computer oder andere menschliche Spieler im Netzwerk oder Internet an.

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