Aus LinuxUser 02/2003

out of the box: Chain Reaction (Seite 2)

Terraforming

Wem die Quadratform des Spielfelds auf Dauer zu langweilig ist, der kann sich mit dem eingebauten Spielfeldeditor eigene „Welten“ erschaffen. Nutzen Sie vor dem Spielbeginn einfach die rechte Maustaste, um einzelne Felder des Quadrats wegzunehmen oder hinzuzufügen. Isolierte Felder sind nicht erlaubt, da sie nicht durch Nachbarn erreicht und gegebenenfalls umgefärbt werden können.

Falls Ihnen die Spielfeldkreation gefällt, speichern Sie diese mit dem Save-Button am unteren Rand des Fensters in die Datei saved-game im aktuellen Verzeichnis. Diese Funktion speichert übrigens nicht nur das Spielfeld, sondern auch die aktuelle Belegung der Felder und sämtliche bisherigen Züge. Mit den Buttons Undo und Redo lässt sich so die Zugfolge beliebig nachstellen.

Abbildung 3: Der Spielfeldeditor bringt Tempo ins Spiel
Abbildung 3: Der Spielfeldeditor bringt Tempo ins Spiel

Abbildung 3 zeigt ein editiertes Spielfeld. In den Ecken haben manche Felder nur jeweils ein einziges Nachbarfeld. Blobs, die auf diese Felder gesetzt werden, explodieren sofort und geben die Masse an den Nachbarn ab. Diese Felder bleiben also immer leer und bilden ein ständiges Angriffspotenzial. In dieser Variante ändert sich die Taktik: Man kann sich nicht auf die Ecken konzentrieren, da sie sich ohnehin nicht verteidigen lassen …

Glossar

Bibliotheken

Eine „Library“ enthält eine Sammlung nützlicher C-Funktionen für bestimmte Zwecke. So gibt es etwa die libm, die mathematische Funktionen bereitstellt, oder die libXt, die Funktionen zur Programmierung des X-Fenstersystems enthält. Oft werden Bibliotheken von mehreren Programmen gemeinsam („shared“) genutzt.

SDL

Mit der „Simple Directmedia Layer“-Bibliothek lassen sich Grafik- und Sound-Ausgaben unabhängig von Hardware oder Betriebssystem realisieren.

Header-Dateien

Header-Dateien (auch „Include-Dateien“ genannt) listen die in einer Bibliothek verfügbaren Funktionen nebst Parametern auf. Der C-Compiler braucht diese Information beim Übersetzen eines Programms. Bei den gängigen Distributionen trägt ein Header-Paket zu einer Bibliothek üblicherweise den Zusatz dev oder devel im Namen.

Terminal-Emulation

Befehle an die Großrechner vergangener Tage setzten die Benutzer von separaten Bildschirmarbeitsplätzen, sogenannten (Text-)Terminals, ab. Programme, die ein solches Gerät (angepasst an heutige Rechner und Betriebssysteme) emulieren („nachahmen“), haben diesen Namen geerbt. Unter Linux versteht man unter Terminal-Emulation die Darstellung auf den virtuellen Konsolen im VGA-Textmodus oder separate Software für das X-Window-System, die (wie xterm, konsole oder gnome-terminal) eine Kommandozeile bereitstellt.

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