Aus LinuxUser 04/2002

Schwerpunkt Audio/Tonstudio

Da ist Musik drin

Im Audiobereich kann Linux mehr als nur MP3s abspielen oder den Sound der TV-Karte durchschleifen: LinuxUser stellt ein paar weniger alltägliche Einsatzgebiete für Musik-Begeisterte vor. Zusätzlich erklären wir ALSA- und OSS-Soundkarten-Treiber.

Soundkarten unter Linux einzurichten, ist heute in den meisten Fällen unproblematisch; die Mehrheit der PCI-Soundkarten wird von den Distributionen bei der Installation automatisch erkannt und aktiviert. Doch in vielen PCs werden sie anschließen nur zur MP3-Ausgabe oder für quälende „Systemklänge“ verwendet. In unserem Schwerpunkt dieser Ausgabe zeigen wir Ihnen ein paar Beispiele für alternative Verwendung.

  • Der erste Artikel in unserem Schwerpunkt beschäftigt sich mit dem Sprachsynthesizer Mbrola: Dieses Programm kann Texte in verschiedenen Sprachen vorlesen, ohne wie ein Roboter zu klingen; stattdessen warten weibliche wie männliche Stimmen auf einen Vorsprechtermin.
  • NoteEdit (ab S. 30) ist ein Notensatzsystem mit komfortabler grafischer Benutzeroberfläche. Es erlaubt dabei auch sehr knifflige Layouts mit mehreren Stimmen und senkrecht wie waagerecht verbundenen Noten.
  • Auch Brahms (S. 37) beherrscht Notensatz, aber das ist nur eine der Funktionen des Sequencers: Brahms kann Musik lesen, bearbeiten und wieder abspielen. Das gängige Format hierfür ist MIDI. Brahms arbeitet mit diesen abstrakten Noten, die es über die MIDI-Schnittstelle ausgegeben und somit zu wohlklingender Musik zusammensetzen kann.
  • abc (S. 44) ist eine minimalistische Sprache, in der Melodien, Liedtexte oder mehrstimmige Sätze aufgeschrieben werden können. Kommandozeilen-Tools setzen diese dann in hübsche PostScript-Dateien um – der NoteEdit für die Shell.
  • Unser Soundkarten-Treiber-Überblick stellt die drei zur Zeit für Linux verfügbaren Treibersysteme (ALSA, OSS/Free und OSS) vor. Wir erklären die Einrichtung der Treiber und geben Entscheidungshilfen für die Wahl zwischen ALSA und OSS.
  • Nicht im Schwerpunkt, aber dazu passend, führt Volkers Editorial (S. 78) in die Welt des MIDI (Musical Instrument Digital Interface). Dabei wird gleichermaßen an alte Atari STs erinnert und der Aufbau der MIDI-Befehle erläutert.

Mehr Multimedia (nämlich zusätzlich Video) bietet der Artikel über das Tool dvd::rip (S. 52), in dem wir das Kopieren („Rippen“) von DVDs erklären. Viel Spaß in Ton und Bild.

LinuxUser 04/2002 KAUFEN
EINZELNE AUSGABE Print-Ausgaben Digitale Ausgaben
ABONNEMENTS Print-Abos Digitales Abo
TABLET & SMARTPHONE APPS
Deutschland

Hinterlasse einen Kommentar

  E-Mail Benachrichtigung  
Benachrichtige mich zu: