Aus LinuxUser 06/2001

Installation step by step (Seite 2)

Eine evtl. bereits bestehende Windows-Partition hat vom Installer wahrscheinlich schon den (späteren) Einhänge-Punkt /mnt/windows erhalten. Durch Klick auf Fertig treten die Partitionsänderungen dann in Kraft und die Installation wird fortgesetzt. (De-)Markieren Sie anschließend ggf. diejenigen Partitionen, die (nicht) formatiert werden sollen.

Das Sternchen vor /mnt/windows sollte also möglichst nicht (!) gelb sein! Im „Empfehlenswert“-Modus untersucht der Installer zunächst Ihre Festplatte und bietet Ihnen je nach vorgefundenem Zustand verschiedene Partitionierungs-Varianten an, über deren konkrete Auswirkungen Sie sich durch Mausklick auf das große Fragezeichensymbol am unteren Bildschirmrand genauer informieren können.

Paketauswahl und Benutzerkonten

Anschließend können Sie vordefinierte Auswahlen zusammenstellen, und diese noch über die "Individuelle Paketauswahl" verfeinern
Anschließend können Sie vordefinierte Auswahlen zusammenstellen, und diese noch über die „Individuelle Paketauswahl“ verfeinern
Legen Sie am besten gleich bei der Installation gleich einen normalen User an, mit dem Sie täglich arbeiten können
Legen Sie am besten gleich bei der Installation gleich einen normalen User an, mit dem Sie täglich arbeiten können

Da sich auf der Heft-CD nur eine leicht eingeschränkte Version der ersten Installations-CD von Mandrake 8.0 befindet, sollten Sie ggf. im folgenden die gelbe Markierung von „CD 2“ entfernen. Kurz darauf haben Sie die Qual der Paketauswahl. Sinnvollerweise markieren Sie die gesamte linke Hälfte (unterhalb von „Arbeitsplatzrechner“) sowie „KDE-Arbeitsplatz“ und „Gnome-Arbeitsplatz“ mit gelb. Demarkieren Sie „Individuelle Paketauswahl“, es sei denn, Sie wollen eine noch feiner granulierte Paketauswahl.

Nachdem der Installer die ausgewählten Pakete auf die Festplatte gespielt hat, werden Sie aufgefordert, ein Passwort für den Superuser „root“ zu vergeben. Dieses sollten Sie sich unbedingt merken, da Sie ansonsten später keine Änderungen mehr an Ihrem System vornehmen können. Normalerweise sollten Sie sich aber in Zukunft immer nur als gewöhnlicher Benutzer (den Sie im nachfolgenden Dialog samt Passwort hinzufügen können, z. B. „fritz“ oder „elke“) einloggen! Anschließend bietet Ihnen der Installer noch an, dass in Zukunft beim Systemstart automatisch ein Nutzer angemeldet wird. Die Bequemlichkeit spricht für ein solches Vorgehen. Die höhere Sicherheit vor unerlaubten Zugriffen spricht aber dafür, dass Sie sich doch besser nach jedem Reboot auf manuellem Wege einloggen.

Netzwerk, Drucker,…

Mit dem Betriebssystemstarter können Sie sowohl Linux als auch ein anderes System auf der Platte booten
Mit dem Betriebssystemstarter können Sie sowohl Linux als auch ein anderes System auf der Platte booten

Die automatische Hardware-Erkennung findet in der Regel Standard-Peripheriegeräte problemlos und zeigt diese abschließend in einer Zusammenfassung noch einmal an. Die beim Systemstart zu bootenden Systemdienste können Sie normalerweise unverändert übernehmen. Es empfiehlt sich, eine Startdiskette anzulegen, damit Sie später auch dann noch ihr Linux-System booten können, falls der im Anschluss zu installierende „BS-Starter“ nicht funktioniert.

Selbst die Konfiguration der grafischen Oberfläche dürfte dank der sehr guten Hardware-Erkennung normalerweise kein Problem darstellen. Wählen Sie den Monitortyp, dessen Spezifikation dem Ihrigen am nächsten kommt (Vorsicht: kHz-Zahl nicht überschreiten!). Nach dem Reboot von Festplatte steht ein (fast) fertig konfiguriertes Linux mit topaktuellen Programmen für Sie bereit!

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