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Überblick: KDE-Kontrollzentrum (Seite 2)

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Information

In dieser Index-Untergruppe finden Sie umfassende technische Angaben zum aktuellen Zustand Ihres Systems. Neben detaillierten Informationen zur Arbeitsspeicher- und Hardware-Interrupt-Belegungen finden Sie hier z. B. auch Näheres über die aktuelle Situation auf Ihren Speichermedien (Block Devices). Wenn Sie NFS oder Samba einsetzen, dann informiert Sie Samba Status, ein KDE-Frontend zu den Konsolentools showmount bzw. smbstatus, über den momentanen Zustand der Netzwerkverbindung.

LookNFeel

Mit wenigen Mausklicks lässt sich das Aussehen und Verhalten des Desktops enorm verändern
Mit wenigen Mausklicks lässt sich das Aussehen und Verhalten des Desktops enorm verändern

Diese Untergruppe ist einer der Kernbestandteile des KDE-Kontrollzentrums, da sich hier das Aussehen und Verhalten des Windowmanagers, der Kontrollleiste und der virtuellen Arbeitsflächen verändern lassen:

  • Actions: Hier können Sie bestimmen, wie der KDE-Window-Manager KWM auf Mausaktionen des Benutzers reagieren soll. Zunächst können Sie hier festlegen, wie KWM den Inhalt eines Programmfensters darstellen soll, wenn dieses Fenster vom Benutzer gerade verschoben bzw. in seiner Größe verändert wird. Weiterhin können Sie auch dessen Fensterplatzierungsverhalten (Platzierungsverhalten), also die Art und Weise, wie neue Fenster automatisch auf dem Desktop angeordnet werden, und dessen Fensteraktivierungsverhalten, also bei welchem Mausverhalten ein Programmfenster aktiviert wird, beeinflussen.
  • Background: In dieser Konfigurationsmaske können Sie für jede der unter Virtual Desktops (siehe unten) definierten Arbeitsflächen einzeln bzw. für alle Arbeitsflächen gemeinsam das Hintergrundbild bzw. Hintergrundprogramm festlegen. Sie finden diese Maske übrigens auch, wenn Sie auf der Arbeitsfläche die rechte Maustaste drücken und dann Hintergrund einrichten… wählen.
  • Borders: Hier legen Sie fest, wie sich KWM verhalten soll, wenn Sie mit dem Mauszeiger an den Rand eines virtuellen Desktops fahren bzw. wenn Sie ein Programmfenster in die unmittelbare Nähe eines anderen Programmfensters bewegen (Magische Ränder).
  • Colors: Hier können Sie für praktisch jedes Desktop-Element eine individuelle Farbe oder aber ein vordefiniertes Farbschema auswählen. Wenn Sie neben Linux/KDE häufig noch auf einem anderen Betriebssystem arbeiten, kann ein entsprechendes Farbschema die Desktopumgebung, die Sie von dort gewohnt sind, recht gut simulieren (z. B. „Windows 95“, „Solaris CDE“ oder „BeOS“). Suchen Sie sich ggf. auch einen passenden Elementstil unter Style (siehe unten) heraus.
  • Font Manager: Hier werden die unter X11 im Allgemeinen und unter KDE im Besonderen verfügbaren Schriftarten verwaltet. Diese Maske hat bislang noch eher informativen Charakter.
  • Fonts:Wenn Sie die Schriftarten Ihres KDE-Desktops verändern möchten, dann sind Sie hier an der richtigen Adresse.
  • General: Hier können Sie festlegen, welche Desktop-Elemente standardmäßig auf der Arbeitsfläche sichtbar sein sollen, mit welchen Menüs die einzelnen Maustasten beim Klick auf die Arbeitsfläche belegt sein sollen und welche Standardpfade KDE zur Sicherung des aktuellen Arbeitsplatzinhalts verwenden soll. Unter dem Registerblatt Erscheinungsbild können schließlich noch die Textattribute der Icons auf dem Arbeitsplatz verändert werden. Sie finden diese Maske übrigens auch, wenn Sie auf dem Arbeitsplatz die rechte Maustaste drücken und dann Arbeitsfläche einrichten… wählen.
  • Icon: KDE bietet Ihnen die Auswahl aus mehreren Symbol-Designs. Auf älteren Rechnern empfiehlt sich u. U. „KDE-Wenige Farben“ zu wählen.
  • Icons: Wer will, kann die Programm-Icons sogar noch in Abhängigkeit vom jeweiligen Verwendungskontext individuell anpassen. Momentan kann die Größe des jeweils verwendeten Icons variiert und es können bestimmte Effekte an- oder abgeschaltet werden.
  • Key bindings: Hier können Sie die Tastenkürzel für die (schnellere) Tastaturbedienung KDE-weit oder programmspezifisch verändern, wenn Sie mit den Standardeinstellungen nicht zufrieden sind.
  • Mouse Behaviour: Selbstverständlich können Sie auch das Standard-Verhalten der einzelnen Maustasten kontextspezifisch an Ihren persönlichen Geschmack anpassen.
  • Panel: Hier finden Sie das zentrale Einstellungsmenü zur individuellen Anpassung der KDE-Kontrollleiste. Von der Lage und Größe der Kontrollleiste über das Verhalten der Menüleiste bis zur Festlegung, welche Miniprogramme (Applets) als sicher genug angesehen werden können, damit sie in die KDE-Startkonfiguration mitaufgenommen werden dürfen, finden Sie hier alles, was das Herz eines Desktop-Individualisten höher schlagen lässt. Das gleiche Einstellungsmenü erreichen Sie im KDE-Startmenü unter Kontrollleisten-Menü/Einrichten/Einstellungen.
  • Screensaver: Hier können Sie einen der zahlreichen Bildschirmschoner auswählen und festlegen, nach wie vielen Minuten Inaktivität dieser gestartet werden soll.
  • Style: Für Umsteiger von anderen Betriebssystemen, die sich noch nicht vom gewohnten Desktop-Design trennen möchten, gibt es inzwischen eine ganze Reihe von Elementdesigns anderer Betriebssysteme. Im Gegensatz zu Colors (siehe oben) werden von einem veränderten Elementdesign nicht nur die Fensterelemente, sondern z. T. auch die Fensterinhalte selbst betroffen.
  • System Notifications: Hier können Sie für jedes besondere Ereignis bzw. jede mögliche Fehlermeldung von KDE selbst oder einer KDE-Anwendung festlegen, in welcher Weise das System darauf reagieren soll.
  • Task bar: Hier können Sie momentan nur festlegen, ob in der Taskleiste, die in der Kontrollleiste integriert ist, nur die auf dem aktuellen Arbeitsplatz gestarteten oder aber alle aktuell gestarteten X11-Programme nebeneinandergereiht werden sollen.
  • Virtual Desktops: In dieser letzten Eingabemaske der Untergruppe können Sie schließlich noch die Anzahl der virtuellen Desktops bzw. Arbeitsplätze (maximal 16) festlegen und diesen bei Bedarf jeweils einen eigenen Namen geben.

Networking

In der Standardinstallation von KDE 2.0 befindet sich hier nur eine Konfigurationsmaske namens Windows Shares, mit der Sie im Falle eines bereits auf einem Windows-Rechner eingerichteten Samba-Servers auf relativ einfache Weise ein lokaler Samba-Linux-Client (kio_smb) einrichten lässt.

Other

Die Untergruppe Other dient als Ort, an dem sich alle diejenigen Konfigurationsmasken befinden, die sich nirgendwo anders einordnen lassen. Die beiden bei mir vorhandenen Masken Change Password und Character Selector ließen sich allerdings in der Kcontrol-Version v2.0pre nicht öffnen.

Personalization

Die Untergruppe Personalization ist immer dann erste Anlaufstelle, wenn es darum geht, Veränderungen im Desktop-Verhalten vorzunehmen, die den KDE-Anwender als Person betreffen. In der Eingabemaske Accessibility lassen sich z. B. einige Einstellungen treffen, die körperlich behinderten Menschen die Computerarbeit erleichtern. Unter Email können Sie dagegen an globaler Stelle Ihre persönlichen E-Mail-Zugangsdaten eingeben und festlegen, mit welchem Mail-Programm Sie standardmäßig Ihre Mails lesen möchten. Hinter Keyboard Layout verbirgt sich eine Ergänzung zu den länderspezifischen Einstellungen (Country&Language). Hier können Sie die Tastaturbelegung an Ihre nationalen Besonderheiten anpassen. In der Eingabemaske Passwords legen Sie schließlich individuell fest, ob und wenn ja, für wie lange Zeit die von Ihnen eingegebenen Passwörter gespeichert werden sollen.

PowerControl

Diese Untergruppe dürfte insbesondere für Besitzer von Laptops interessant sein, da hier detaillierte Einstellungen zum Batteriezustand des Gerätes festgelegt werden können. Voraussetzung hierfür ist, dass zuvor das sogenannte Advanced Powermanagement (apm) im laufenden Kernel aktiviert wurde.

Sound

KDE 2.0 bringt standardmäßig den Sound-Server aRts analog Realtime sythesizer mit, den Sie in dieser Untergruppe an Ihre individuellen Bedürfnisse anpassen können. Damit die hier gemachten Änderungen wirksam werden, müssen Sie sich aus- und wieder einloggen.

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