Aus LinuxUser 06/2000

Digital Kameras im Test

Pinguin auf Fotosafari

Etliche digitale Kleinbildkameras arbeiten brav mit dem beliebten freien Betriebssystem zusammen. Allerdings lassen sich nicht alle Leistungsmerkmale bei allen Fabrikaten gleich gut ausreizen. Im Hardware Labor der Linux New Media AG wurden deshalb 12 aktuelle Kameras und die dazupassende Linux-Software unter die Lupe genommen.

Es war einmal vor nicht allzu langer Zeit eine Firma, welche klobige Fotoapparate verkaufte, bei denen keine weiteren Abzüge gemacht werden konnten und die Fotos ziemlich klein waren – allerdings mit einem deutlichen Vorteil: Das geschossene Bild kam sofort aus der Kamera und man musste nicht erst den Film zum Entwickeln bringen, sondern konnte es sofort betrachten. Dazu sind auch alle von uns getesteten Kameras fähig, und zu noch viel mehr. Es ist z. B. möglich, die Bilder via email an Freunde zu verteilen oder sie mit Malprogrammen nachzubearbeiten – und die Bildqualitäten unserer Testkandidaten sind längst über jene einer Sofortbildkamera gewachsen. Sie reicht zwar nicht an die hohe Auflösung eines Dias oder eines Negatives heran, für einen Ausdruck mit 15×10 Zentimeter Größe reicht es aber allemal. Und wenn die Entwicklung weiterhin so rasant vorankommt, dann sind bereits in fünf Jahren Digitalkameras verfügbar, die qualitativ bessere Bilder machen als herkömmliche Fotoapparate. Und mit Sicherheit findet bis dahin Linux eine so große Verbreitung, dass die Hersteller der Geräte auch automatisch Linux-Treiber mitliefern.

Aber bleiben wir in der Gegenwart: Bei keiner der angelieferten Kameras ist eine Linux-Unterstützung des Herstellers dabei. Dass die Teststellungen dennoch recht gut mit Linux zusammenarbeiten, ist mehreren freien Softwareprojekten zu verdanken, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Bilder von den Kameras auf den (Linux-)Rechner zu bekommen. Bei einigen Herstellern sind beinahe alle Kameras unterstützt (Olympus), bei anderen kein einziges aktuelles Gerät (Casio). Das größte Projekt ist gPhoto mit offiziell über 100 unterstützten Kameras. Die Dunkelziffer dürfte aber vermutlich höher liegen, denn auch die getestete Olympus Camedia C2500l funktionierte beispielsweise anstandslos, obwohl sie auf der Homepage des Projektes nicht aufgelistet war. gPhoto ist das einzige Programm, welches eine grafische Bedienoberfläche besitzt, PhotoPC und ODS müssen per Kommandozeile gesteuert werden (siehe Kästen).

Abbildung 1: Leider kein einheitlicher Standard für Speichermedien bei digitalen Kleinbildkameras:SmartMedia (Links), CompactFlash (Mitte) und Memory Stick (Rechts)
Abbildung 1: Leider kein einheitlicher Standard für Speichermedien bei digitalen Kleinbildkameras:SmartMedia (Links), CompactFlash (Mitte) und Memory Stick (Rechts)

Gemeinsamkeiten

Die Kameras setzten ausschließlich auf drei Speichermedien: Sony verwendet als einziger Hersteller seine MemorySticks, alle anderen CompactFlash und SmartMedia. Während sich bei CompactFlash der Speicher in einem stabilen Gehäuse befindet, liegen die Kontakte einer SmartMedia frei (siehe Abbildung 1), was im schlimmsten Fall bei Berührung zu Datenverlusten führen kann. Im Normalfall wird die Karte jedoch einmal in die Kamera gesteckt und verbleibt dort – es sei denn, man benutzt Kartenleser oder PCMCIA-Adapterstecker, um den Inhalt der Speichermedien auf den PC zu kopieren (siehe Kasten „Übertragungsarten“). Bei der Bedienung der Kameras gehen fast alle Hersteller denselben Weg: über einen Drehwahlschalter können die verschiedenen Betriebsmodi wie Wiedergabe, Automatik-Aufnahme und Aufnahme mit manuellen Einstellmöglichkeiten aktiviert werden. Wichtige Einstellungen wie Blitz und Makromodus werden direkt per Knopfdruck geändert, andere Optionen befinden sich meist in einem Menü, welches entweder über eine gesonderte Taste oder das Wählrad aktiviert wird. Die mobile Stromversorgung erfolgt mit handelsüblichen Mignon-Zellen (Ausnahmen: FujiFilm und Sony). Akkus und Ladegeräte hatten nur das Olympus-Topmodell und beide Nikons im Lieferumfang. Bei den anderen Fabrikaten muss das wiederverwendbare Energiesystem zum Kaufpreis dazugerechnet werden, denn mit den jeweils beigelegten Batterien wird man auf Dauer nicht glücklich. Keines der Modelle besitzt einen echten Ausschalter, so dass die Kamera gegebenenfalls noch Bilddaten auf die Speicherkarte bewegen kann. Als Übertragungsweg dient bei allen Geräten die serielle Schnittstelle. Lediglich bei den Kodak-Modellen kann auch USB als Alternative in Betracht gezogen werden – mit Linux derzeit jedoch noch ein aufwändigeres Unterfangen als das schlichte Installieren eines Programmes (siehe Kasten USB).

Von Linux unterstützte Digitalkameras (laut Projekt-Angaben)

Open Digita Services Project:

  • Minolta EX-1500
  • Kodak DC-220, DC-260, Kodak DC-265, Kodak DC-290
  • HP Photosmart C500

PhotoPC (siehe auch [8])

  • Agfa ePhoto 780, ePhoto 1280 and ePhoto 1680
  • Epson PhotoPC „classic“, PhotoPC 500, PhotoPC 550, PhotoPC 600
  • Nikon CoolPix 700, 800, 900S, 900, E950, 950
  • Olympus Camedia (Alle)
  • Toshiba PDR-2
  • Sanyo-Fisher FVD-V1
  • Sanyo VPC-G200, VPC-G200EX, VPC-G210, DSC-X300
  • Polaroid PDC-640

Gphoto

  • Agfa ePhoto 307, 780(c), 1280, 1680
  • Apple QuickTake 150, 200
  • Casio QV 10(A), 11, 30, 70, 100, 200, 700, 5000SX
  • Canon PowerShot A5 (Zoom), A50, S10, S20
  • Connectix Quickcam
  • Epson PhotoPC 500, 550, 600, 700
  • Fuji DS-7, DX-5, MX-500, MX-600, MX-1200, MX-1700, MX-2700, MX-2900
  • Hewlett Packard C20, C30, C200, Photosmart C5340A
  • Kodak DC20, DC25, DC200+, DC210(+ Zoom), DC215 Zoom, DC220, DC240, DC260, DC280
  • Konica Q-M100(V), Q-M200
  • Leica Digilux Zoom
  • Minolta Dimage V
  • Mustek MDC 800
  • Nikon CoolPix 100, 300, 600, 700, 800, 900, 900S, 950
  • Olympus Camedia Alle!
  • Philips ESP 2, 50, 60, 70, 80
  • Polaroid PDC 640
  • Ricoh RDC 300(Z), 4200, 4300, 5000
  • Sanyo VPC G200, G210, G250 X350
  • Samsung Digimax 800K
  • Sony DSC F1Hi, F55E, F505, MSAC-SR1, DCR-PC100
  • Toshiba PDR-M5, PDR-M1

Fujifilm MX-1700

Die leichteste und kleinste Kamera im Test, die Fujifilm MX-1700 braucht sich vor den „Großen“ nicht zu verstecken. In dem Gehäuse ist ein dreifach optischer Zoom eingebaut, und auf der Rückseite befindet sich ein LCD- und ein TFT-Display. Mit ihren 1,5 Megapixeln ist sie zwar nicht mehr ganz an der Spitze dabei, solange man jedoch nicht großformatige Ausdrucke machen möchte, reicht dies. Wie alle getesteten Kameras von Fujifilm wird das Gerät hauptsächlich über eine Wippe und ein Drehrad (welches eine gesonderte Stellung Setup birgt) bedient. Die wichtigsten Optionen sind aber auch direkt über Tastenkombinationen zu erreichen. Die MX-1700 kann bei Bedarf bis zu neun Bilder in schneller Serie schiessen (640×480) und für Aufnahmen von ähnlichen Motiven lassen sich verschiedene Rahmen (3×3 Gitterrahmen, Gruppenrahmen und Portraitrahmen) in das TFT-Display einblenden, so dass die Fotos einheitlich aussehen. Unter Linux funktioniert die Kamera wie alle Fujifilm-Modelle auf Anhieb, nur als Webcam ist sie ungeeignet: Bilder können nicht ferngesteuert per Computer geschossen werden.

PhotoPC

Ursprünglich sollten mit PhotoPC nur die gleichnamigen Kameras von Epson unterstützt werden. Mittlerweile funktionieren mit dem Programm aber auch andere Typen, wie z. B. einige Nikon-Modelle. PhotoPC verfügt nur über eine einfache Kommandozeilenschnittstelle und liegt lediglich als Quelltext vor – es muss also von Hand kompiliert werden. Dazu besorgt man sich von [2] die neueste Version (derzeit 3.04) und entpackt das Software-Paket (tar -xzf photopc-3.04.tar.gz). Danach in das neu entstandene Verzeichnis (photopc-3.04) gewechselt und einfach ein ./configure && make aufgerufen, und schon kann PhotoPC gestartet werden.

Da das Programm keine zusätzlichen Bibliotheken oder Konfigurationsdateien mit sich bringt bzw. benötigt, kann es auch ohne „echter Installation“ ausgeführt werden. Dies ist sehr praktisch, wenn man PhotoPC nur kurz ausprobieren oder auf einem fremden Rechner Bilder auslesen und abspeichern möchte, ohne root-Rechte erlangen zu müssen. Jedoch wird im Regelfall die Installation mit make install abgeschlossen. PhotoPC spricht eine Kamera über die Gerätedatei /dev/photopc an. Deshalb ist es empfehlenswert, einen entsprechenden Verweis auf die verwendete serielle Schnittstelle zu machen (z. B. mit ln -s /dev/ttyS0 /dev/photopc für COM1). Der verwendete Anschluss kann aber auch optional mit -s /dev/ttyS0 beim Programmstart angegeben werden. Um alle Fotos von der Kamera auf den Computer zu kopieren reicht ein schlichtes „photopc image All .„. Mit photopc eraseall werden danach alle in der Kamera befindlichen Bilder gelöscht. Der kombinierte Vorgang lässt sich auch sehr schön mit Hilfe eines Shell-Skriptes automatisieren (siehe Kasten „getall.photopc“). Beim Aufruf von PhotoPC müssen zwei Parametergruppen übergeben werden: die Optionen und die Befehle. Da sich erstere selten ändern, wäre es wünschenswert, diese in einer Datei abspeichern zu können.

Optionen

-l Geräteanschluss (Device) Sollte die Kamera nicht an /dev/photopc hängen, kann man hier eine andere Gerätetreiberdatei angeben

-s Geschwindigkeit Sollte es nicht möglich sein, mit 115200 Bps zu übertragen, kann man die Geschwindigkeit heruntersetzen

-f Zeitformat Benennung der zu speichernden Bilder. Hierfür gibt es folgende Variablen: %Y Jahr, %m Monat, %d Tag, %H Stunde, %M Minute und %S Sekunde. Ein guter Startwert für diesen Parameter ist %Y/%m/%d/%H:%M:%S.jpg, womit für jeden Tag ein eigenes Verzeichnis angelegt wird, und die Bilder nach der Uhrzeit benannt werden

-t damit wird das Alter der auf der Festplatte entstehenden Bilddateien mit den kopierten Bildern in der Kamera gleichgesetzt

-v schaltet den Fehlersuchmodus ein, PhotoPC berichtet dann genau über jeden Ausführungsschritt

-h Hilfetext ausgeben

-q überflüssige Ausgaben unterdrücken

Befehle

*

query erfragt den Kameratyp und die Kameraeinstellungen

  • count liefert die Anzahl der in der Kamera gespeicherten Bilder
  • list hier werden alle Bilder einzeln, mit Aufnahmedatum und vollem Verzeichnisnamen angezeigt
  • cd Verzeichnis sollten mehrere Verzeichnisse auf der Flash-Karte der Kamera existieren, so kann man sie mit „cd“ wechseln
  • image NummerSpanneAll Verzeichnis kopiert Bilder aus der Kamera und speichert sie in Verzeichnis. Als Parameter kann entweder eine Bildnummer (z. B. 5), eine Bilderspanne (z. B. 4-8), oder ALL für alle übergeben werden. Soll nur ein Bild heruntergeladen werden, kann auch statt des Verzeichnisses ein Dateiname angegeben werden
  • erase NummerSpanneAll löscht Bilder von der Kamera – die Selektierung der Bilder erfolgt wie bei image
  • snapshot macht ein Bild und speichert es in der Kamera
  • upload Datei lädt die Datei wieder zurück in die Kamera – sehr praktisch wenn man zu Freunden geht und ausgewählte Urlaubsfotos auf dessen Fernseher präsentieren möchte.
  • clock setzt die Kamerauhrzeit entsprechend der Rechneruhr
  • off schaltet die Kamera aus. Alle Befehle danach werden ignoriert…

getall.photopc

#!/bin/sh
# Shell-Skript zum automatischen Download und Löschen von Aufnahmen
#
export parameter="-l /dev/ttyS0 -s 115200 -f %Y/%m/%d/%H:%M:%S.jpg -q"
echo Es werden `photopc $parameter count||exit` Bilder geladen.
sleep 1
photopc $parameter image All . >/dev/null ||exit
echo Die Bilder in der Kamera werden jetzt gelöscht...
sleep 3
photopc $parameter erase All

Fujifilm MX-2700

Die MX2700 ist sehr puristisch ausgelegt – gegenüber der MX-1700 hat sie kein Zoomobjektiv und kann keine Serienaufnahmen schießen. Dafür hat das Gerät ein CCD mit 2,3 Megapixel. Auch bei der MX-2700 arbeitet Fujifilm mit denselben Akkus (Typ NP-80) wie bei den anderen beiden Modellen. Sollte der mitgelieferte Akku defekt sein, kann es nicht nur teuer, sondern im Urlaub auch schwer werden Ersatz zu beschaffen. Ansonsten ist die Kamera sehr handlich, aber leider etwas zu schwer für die Hemdentasche. Das Metallgehäuse macht einen stabilen Eindruck – nur die Abdeckung für die Speicherkarte sieht etwas schwach aus. Unter Linux ist die Kamera erfreulicherweise unspektakulär – alles funktioniert (zwar nicht besonders schnell, aber stabil)

Fujifilm MX-2900

Die MX-2900 hat äußerlich mit den beiden kleineren Modellen nichts gemeinsam, sie hat jedoch denselben CCD-Chip wie die MX-2700, also auch die maximale Auflösung von 1800×1200. Leider hat sie auch die Batterie (NP-80 Format) geerbt, was bei dem großen Gehäuse nicht mehr nötig gewesen wäre – hier hätten bequem auch Standard-Mignons Platz gefunden. Sie verfügt über ein optisches Dreifach- und ein digitales Zweifach-Zoom. Die manuelle Fokussierung, ist nur beschränkt einsatzfähig: Es wird weder eine Entfernungsangabe im Display eingeblendet, noch wird das Display auf maximale Vergrößerung geschaltet, womit man dann bei einer Auflösung von ca. 400 auf 300 erraten soll, ob das hochauflösende Bild scharf ist – eine unlösbare Aufgabe. Im manuellen Modus kann man zwischen Blende F4 und F8 wählen, und danach durch Auswahl einer der „Belichtungsmessarten“ die Belichtungsdauer indirekt einstellen. Wie auch die MX-1700 kann sie im Serienmodus neun Bilder binnen vier Sekunden schießen (640×480), oder bei Bedarf Hilfslinien für Panoramaaufnahmen ins Display einblenden. Unter Linux ist die Kamera bei den Transferraten die langsamste im ganzen Test, allerdings nur unwesentlich langsamer als die MX-2700.

Open Digita Service Project

Das Open Digita Service Project, kurz ODS, hat es sich zur Aufgabe gemacht, digitale Kameras mit dem Digita-Betriebssystem unter Unix/Linux zu unterstützen. Dieses Embedded-Betriebssystem wird z. B. von Kodaks DC220 und DC260 verwendet. Das Projekt ist sehr jung – Version 0.0.3 ist aktuell – der Funktionsumfang noch klein, die Stabilität jedoch schon hervorragend. Wie bei PhotoPC hat ODS nur eine einfache Kommandozeilenschnittstelle, und ist nur der Source verfügbar [2], aber auch hier läuft die Kompilation mittels eines einfachen tar -xzf opendis-0.0.3.tar.gz && cd opendis-0.0.3 && ./configure && make ab. make install kopiert dann noch die ausführbare Datei nach /usr/local/bin. Das Binary ks könnte aber auch gleich aus dem Verzeichnis heraus aufgerufen werden. Bilder können mit ks -d /dev/ttyS0 download auf den Computer kopiert werden, wobei anstatt /dev/ttyS0 selbstverständlich auch eine andere Schnittstelle genannt werden kann.

Optionen

-d DEVICE wählt die Schnittstelle zum Foto, standardmäßig ist die erste serielle (/dev/ttyS0) aktiv

-s die Schnittstelle ist eine serielle (standardmäßig)

-u die Schnittstelle ist eine USB-Schnittstelle

-i die Schnittstelle ist über Infrarot (IRDA) (z. Z. noch nicht unterstützt)

-r ÜBERTRAGUNGSRATE stellt die Geschwindigkeit der Schnittstelle ein. Standardmäßig sind es 9600, 115200 sollten meist möglich sein.

Befehle

  • list zeigt alle Dateien in der Kamera
  • download kopiert alle Bilder von der Kamera auf die Festplatte.
  • delall löscht alle Bilder auf der Kamera, einzeln löschen ist z. Z. nicht möglich.
  • settime setzt die Uhrzeit in der Kamera
  • shoot macht eine Aufnahme
  • poweroff schaltet die Kamera ab

Kodak DC220

Die Kodak DC220 ist ein Kommunikationstalent. Sie bietet eine serielle, eine USB und eine Infrarotschnittstelle. Mit ODS funktionieren Seriell und USB, nur Infrarot war nicht möglich: Auf ein ping antwortete die Kamera zwar ordnungsgemäß, aber die schnurlose Schnittstelle nutzt nicht das IrCOMM-Protokoll und das notwendige IRDA-Protokoll ist in ODS (noch) nicht enthalten. Mit gPhoto war die Kamera nicht zu überreden, Bilder zu liefern (es ist auch nur die DC220+ als unterstützt angegeben). Den USB-Support hat das Gerät ganz dringend notwendig, denn mit dem mitgelieferten 8 MB CompactFlash Speicher ist nach ca. 36 Aufnahmen die Karte voll – das liegt daran, dass man die Auflösung nur vom PC aus einstellen kann, und ODS unterstützt dieses Feature nicht. So muss man immer mit der maximalen Auflösung von 1152×864 fotografieren, und kann nur die Kompression einstellen, so dass nach ca. 13 (geringe), 22 (mittlere) oder 36 (hohe Kompression) die Synchronisation mit dem PC notwendig ist. Auch andere Einstellungen wie Datum, Blitzverhalten und Makro können unter Linux nicht verändert werden, ebensowenig wie mögliche Sprachnotizen zu einem Bild weiterverändert werden können. Weiterer Minuspunkt: Der Zoom ist etwas zu schnell – eine exakte Brennweiteneinstellung somit kaum möglich.

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