Aus EasyLinux 04/2013

KDE-Tipps (Seite 2)

Abbildung 7: Weitere vorkonfiguriere Anwendungsumschalter lassen sich online herunterladen.
Abbildung 7: Weitere vorkonfiguriere Anwendungsumschalter lassen sich online herunterladen.

Tipp: Darstellungsart „3-D-Fensterstapel“

Die Einstellungsmöglichkeiten beim 3-D-Fensterstapel sind naturgemäß andere als bei der 3-D-Fenstergalerie. Neben der Dauer des Umschaltvorgangs können Sie zum Beispiel den Betrachtungswinkel des Stapels sowie die vertikale und horizontale Position der Vorderseite verändern. Ferner können Sie im Bereich Aktivierung einstellen, ob der 3-D-Fensterstapel nur die aktuelle oder alle Arbeitsflächen umfassen soll (Abbildung 8).

Abbildung 8: Sogar der Betrachtungswinkel des 3-D-Stapels lässt sich anpassen.
Abbildung 8: Sogar der Betrachtungswinkel des 3-D-Stapels lässt sich anpassen.

Tipp: Kompakte Fensterliste einschalten

Möchten Sie mit der Fensterliste lieber möglichst platzsparend umgehen, verwenden Sie eine der Darstellungsarten kompakt oder informativ. Beide zeigen die Fensterliste schlicht als einfache Liste (Abbildung 9). Bei kompakt sind Schriftart und Zeilenabstand etwas kleiner. Bei fast allen Darstellungsarten (außer bei 3-D) gibt es übrigens einen Vorschauknopf.

Abbildung 9: Es geht auch kompakt.
Abbildung 9: Es geht auch kompakt.

Tipp: Arbeitsfläche anzeigen aus Fensterliste

Im Reiter Allgemein des Konfigurationsdialogs können Sie im Bereich Inhalt die Sortierreihenfolge der Fensterliste verändern. Die Option Symbol „Arbeitsfläche anzeigen“ einfügen erlaubt Ihnen via Fensterliste auch einen Überblick über Ihre Arbeitsflächen (Abbildung 10).

Abbildung 10: Auch Ihre Desktops lassen sich in der Fensterliste anzeigen.
Abbildung 10: Auch Ihre Desktops lassen sich in der Fensterliste anzeigen.

Tipp: Aktivierungsregel für Fenster ändern

Ähnlich umfassend konfigurierbar ist das Fensterverhalten im Dialog Fensterverhalten im KDE-Systemeinstellungen-Modul Fensterverhalten (lassen Sie sich von der redundanten Namensgebung nicht verwirren). In den fünf Reitern Aktivierung, Titelleiste, Fenster, Verschieben und Erweitert können Sie das Arbeiten mit Fenstern nach Belieben anpassen. Am wichtigsten ist die Einstellung im Listenfeld Regelung im Reiter Aktivierung. Hier legen Sie fest, wann KDE ein Fenster als aktiv betrachtet, das Fenster also den Eingabefokus (Maus und Tastatur) erhält. Die Voreinstellung ist Aktivierung nach Klick, d. h., Sie bestimmen mit einem einfachen Linksklick in die Titelleiste selbst, welches Fenster den Fokus bekommt (Abbildung 11).

Abbildung 11: Auch die Aktivierungsregel für Fenster lässt sich anpassen und hat ganz entscheidenden Einfluss auf das Look & Feel Ihres KDE-Desktops.
Abbildung 11: Auch die Aktivierungsregel für Fenster lässt sich anpassen und hat ganz entscheidenden Einfluss auf das Look & Feel Ihres KDE-Desktops.

Tipp: Versehentlicher Aktivierung vorbeugen

Bei allen anderen Aktivierungsarten außer Aktivierung nach Klick schützt Sie die Option Vorbeugen gegen unerwünschte Aktivierung vor versehentlich zugewiesenem Eingabefokus (etwa durch eine Aktivierung bei Mauskontakt). Außerdem können Sie hier per Checkbox entscheiden, was passieren soll, wenn das aktive Fenster verschwindet (Sie könnten z. B. dem darunterliegenden Fenster den Fokus zuweisen).

Es ist sogar möglich, die Zeitspanne zu definieren, die zwischen Aktivierung und dem Nach-vorne-Holen des Fensters liegen soll. Außerdem können Sie die eingestellten Aktivierungsoptionen wahlweise nur auf den aktuellen Bildschirm beschränken bzw. auf den, auf dem sich gerade Ihre Maus befindet.

Tipp: Fenster per Doppelklick einrollen

Mit dem Reiter Titelleiste steuern Sie das Verhalten eines Fensters bei Doppelklick auf seine Titelleiste. Voreingestellt ist das Einrollen, was vorübergehend die Sicht auf den darunter liegenden Desktop freigibt, ohne dass das Fenster den Fokus verliert (Abbildung 12). Zur Wahl stehen aber auch Maximieren, Maximieren (nur senkrecht), Maximieren (nur waagerecht), Nach hinten und Schließen. Ferner gibt es die Option Auf allen Arbeitsflächen und Nichts tun. Gerade die vorletzte Option ist manchmal ganz nützlich (etwa bei dem einen oder anderen Plasmoid).

Abbildung 12: So legen Sie fest, was bei einem Doppelklick auf die Titelleiste passiert.
Abbildung 12: So legen Sie fest, was bei einem Doppelklick auf die Titelleiste passiert.

Tipp: Mausrad-Events für die Titelleiste

Im gleichen Bereich legen Sie auch fest, was mit dem aktiven Fenster passieren soll, wenn Sie im Bereich der Titelleiste am Mausrad drehen. Zur Wahl stehen Nach vorn bringen/hinten stellen (jeweils für das Vorwärts- und Rückwärtsdrehen des Mausrades), Fensterheber, Maximieren/Wiederherstellen, Immer im Vordergrund/Hintergrund halten, Zur nächsten/vorherigen Arbeitsfläche verschieben, Transparenz ändern, zum Unterfenster rechts/links wechseln und Nichts tun (Abbildung 13). Die meisten Optionen sollten selbsterklärend sein. Nützlich sind die Transparenzoption (mit der Sie ohne viel zu klicken die Transparenz eines Fensters ändern) sowie die Möglichkeit, per Mausrad schnell zu einem Unterfenster zu wechseln.

Abbildung 13: Bei vielen Fensteraktionen können Sie auch das Mausrad einsetzen.
Abbildung 13: Bei vielen Fensteraktionen können Sie auch das Mausrad einsetzen.

Tipp: Alle drei Maustasten sinnvoll nutzen

Im Bereich Titelleiste & Rahmen können Sie einstellen, was beim Klicken der linken, mittleren und/oder rechten Maustaste auf aktive bzw. inaktive Titelleisten und/oder Fensterrahmen passieren soll. Hier stehen pro Option die Einstellungsmöglichkeiten Nach vorne, Nach hinten, Nach vorne bringen/hinten stellen, Minimieren, Einrollen, Schließen, Kontextmenü, Ziehen eines Unterfensters beginnen und Nichts tun zur Verfügung. Sollten Sie sich in der schieren Menge der Konfigurationsmöglichkeiten einmal verheddern, können Sie mit der Schaltfläche Voreinstellungen die System-Defaults jederzeit wieder herstellen (lebensrettend vor allem beim Experimentieren mit Tastenzuordnungen). Das normalerweise via Rechtsklick verfügbare Kontextmenü können Sie hier auch der mittleren Maustaste zuweisen (Abbildung 14).

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