Aus EasyLinux 04/2009

Ihre Reaktionen auf das Editorial in Heft 03/2009

Warum Linux? Ihre Antworten

XP-Aktivierung

Warum Linux? Weil Linux in seiner Vielfältigkeit Spaß macht und immer was Neues bietet. Ich kam zu Linux (zur Zeit Ubuntu), weil mich die telefonische Aktivierung von XP gestört hat.

J. Hack

Linux als Hobby

Klingt banal, trifft bei mir aber auf jeden Fall zu. Ich bin schon immer gerne etwas gegen den „Mainstream“ geschwommen, musste aber auch Federn lassen: Damals war ich von IBMs OS/2 begeistert, das war ein tolles Betriebssystem, hatte letztendlich gegen das übermächtige Windows aber keine Chance. Grund: Internet war praktisch noch nicht vorhanden.

Seit gut einem Jahr habe ich mich komplett von Microsoft verabschiedet, und ich habe den Schritt zu Linux nicht bereut, auch wenn der Anfang nicht leicht war. Mein PC und meine Notebooks haben wieder so eine Art Seele, ich kann mit Befehlszeilen in sie hineinschauen.

Windows ist nur ein Mittel zum Zweck, es ist halt installiert, und man arbeitet damit. Wenn ich von jemandem nach meinen bevorzugten Hobbies gefragt werde, dann antworte ich: Radfahren, Lesen und „Linuxen“. Ja, es ist ein richtiges Hobby, die verflixte Webcam zum Laufen zu kriegen oder den Fingerprint-Reader am Thinkpad, aber dank der Community kriegt man das hin. Wer erwähnt „Windows Vista“ als Hobby? Ich kenne niemanden.

Helmut Schäfer

Viel Software, viel Sicherheit

Meine Gründe: Übersichtlichkeit, Stabilität, große Versionsauswahl, große Softwareauswahl, Sicherheit vor Viren, da man Programme ausführbar machen muss. Leider gibt es keine vernünftigen OCR-Programme für Linux, bzw. die erhältlichen sind sündhaft teuer.

Hermann Merk

Läuft und ist sicher, aber …

Ich bin vor gut einem Jahr durch Ihre Zeitschrift auf Linux gestoßen und habe aus purer Neugier und durch Zufall Ubuntu 7.04 auf meine Rechner geladen, die Installation ging reibungslos vonstatten, und oh Wunder: Ich wurde sofort mit meiner WLAN-Fritz!Box 7113 verbunden und war damit im Internet. Ich muss sagen, ich bin ein ganz normaler User, 70 Jahre alt und habe auch keine besonderen Kenntnisse in der Computerei. Ich verwende aber Ubuntu nur privat für meine Bankgeschäfte, E-Mail und natürlich zum Surfen.

Aber warum Linux? Ich bilde mir ein, dass ich auf der sicheren Seite vor Schädlingen bin, die ja überall lauern – so wird es einem jedenfalls gesagt.

Neulich hat ein Ausfall der DSL-Verbindung bei laufender Ubuntu-Aktualisierung mein System zerschossen – die Fehlermeldung war komplett unverständlich. Das sind Probleme, die einem bei Windows nicht passieren, und darum gibt es also so wenig Nutzer bei Linux; ich kann mich hier nur durch Neuinstallation retten. Erwähnen möchte ich noch, dass viele Benutzer kein Englisch können und die ganzen Fehlermeldungen ja fast ausnahmlos in Englisch sind und dies keinerlei zu einer größeren Verbreitung von Linux führt.

Christian Ladinig

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