Das Spiel zum Wochenende: Subline

Linienführung

0

In einem Geschicklichkeitsspiel von Jord Farrell muss man eigentlich nur eine Linie von einem Start- zu einem Endpunkt ziehen. Das erfordert allerdings flinke Finger und mitunter sogar ziemlich viel Gehirnschmalz.

In Subline wächst aus einem Startpunkt unaufhaltsam eine Linie. Über die Pfeiltasten kann der Spieler die Laufrichtung der Linie ändern. Auf diese Weise muss er die Linie in einen Zielpunkt lenken. Jede Kollision mit anderen Linien, der Spielfeldbegrenzung oder dem bereits herausgewachsenen Teil der Linie beendet das Spiel umgehend. Konnte der Spieler hingegen das Ziel erreichen, geht es in einem neuen Level weiter. Das beinhaltet für gewöhnlich zusätzliche fiese Hindernisse.

Aus dem Kreis mit den Zeigern wächst eine schwarze Linie, die man in den bunten Kreis am oberen Rand steuern muss – ohne dabei mit einer der anderen Linien zu kollidieren.
Aus dem Kreis mit den Zeigern wächst eine schwarze Linie, die man in den bunten Kreis am oberen Rand steuern muss – ohne dabei mit einer der anderen Linien zu kollidieren.

Um die Ecke

So liegen in der Landschaft nicht nur weitere schwarze Linien, der Spieler muss mitunter auch erst mehrere Symbole mit der Linie aufsammeln, bevor sich der Ziel-Kreis aktiviert. Besonders gemein sind zudem kleine Siegel beziehungsweise Rautenmuster: Diese muss der Spieler mit seiner Linie möglichst eng umrunden. Erst wenn alle Siegel auf diese Weise in ein Rechteck eingefasst sind, aktiviert sich der Zielkreis.

Nur unter parallelen Linien flutscht die eigene Linie hindurch.
Nur unter parallelen Linien flutscht die eigene Linie hindurch.

Subline wartet aber mit noch einer größeren Gemeinheit auf: Steuert der Spieler seine Linie in eine von zwei parallel verlaufenden Kollegen, läuft die Linie des Spielers hinter der zweiten Linie einfach weiter. Die zwei parallelen Linien wirken dann wie eine Brücke, unter der der Spieler seine Linie durchschicken kann. Dieses Verhalten muss man in fast allen Leveln geschickt ausnutzen, um überhaupt in die Nähe des Zielkreises zu gelangen. Häufig kommt man sogar nicht darum herum, erst mit seiner eigenen Linie eine Parallele zu einer existierenden Wand zu malen, um dann so auf die andere Spielfeldseite zu gelangen.

Bevor man den Ausgang auf der linken Seite betreten kann, muss man zunächst die Symbole in den anderen drei Kreisen aufsammeln.
Bevor man den Ausgang auf der linken Seite betreten kann, muss man zunächst die Symbole in den anderen drei Kreisen aufsammeln.

Kostenlose Schlangen

Zusätzlich zu den Puzzles bietet Subline noch einen zweiten Spielmodus namens „Snake“. In ihm muss der Spieler einfach mit seiner Linie möglichst viele der zufällig auf dem Bildschirm verteilten gelben Kreise einsammeln. Die Linie wächst dabei natürlich unaufhaltsam weiter.

Die Symbole hier muss man mit der eigenen Linie in Rechtecke einschließen. Erst dann kann man den Zielkreis links oben berühren.
Die Symbole hier muss man mit der eigenen Linie in Rechtecke einschließen. Erst dann kann man den Zielkreis links oben berühren.

Jord Farrell alias MrTedders bietet sein kleines Geschicklichkeitsspiel kostenlos auf GameJolt an [1]. Dort klickt man im grauen Kasten unterhalb von Releases auf Download. Das dabei erhaltene ZIP-Archiv entpackt man auf der Festplatte und startet das Programm LinuxLine.x86. Subline liegt ausschließlich als 32-Bit-Version vor.

Im Snake-Modus muss man möglichst viele der orangefarbenen Kreise einsammeln.
Im Snake-Modus muss man möglichst viele der orangefarbenen Kreise einsammeln.

Im Spiel klickt man auf New game. Die Linie steuert man mit den Pfeiltasten, [r] startet den jeweiligen Level neu. Um zurück zum Hauptmenü zu gelangen, muss man mehrere Sekunden die [Esc]-Taste drücken.

Der rote Hintergrund ist kein Hindernis, sondern soll den Spieler nur irritieren.
Der rote Hintergrund ist kein Hindernis, sondern soll den Spieler nur irritieren.

Fazit

Das Spielprinzip von Subline klingt komplizierter, als es tatsächlich ist. Es erinnert stark an die Klassiker Snake [2] und das Rennspiel aus Tron („Light Cycles“) [3]. Wie die Vorbilder ist es schnell erlernt, aber nur schwer zu meistern. Dass parallel verlaufende Wände wie Brücken wirken, erfordert häufig im wahrsten Sinne des Wortes um die Ecke zu denken. Da die Linie mit einer recht hohen Geschwindigkeit läuft, führt das immer wieder zu schweißnassen Händen. Die Grafik ist auf das Wesentliche reduziert, die Hintergrundmusik von Mark Sparling äußerst schmissig. Wer derartige Geschicklichkeitsspiele mag, sollte Subline unbedingt herunterladen.

Subline

Bezugsquelle:  http://gamejolt.com/games/subline/44941
Entwickler: Jord Farrell (MrTedders)
Lizenz: Eigene (Closed-Source)
Preis: Kostenlos
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik

Hinterlasse einen Kommentar

  E-Mail Benachrichtigung  
Benachrichtige mich zu: