Das Spiel zum Wochenende: Hexcells

Aufdecker

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Egal ob KMines oder Gnomines, fast jede Desktop-Umgebung enthält das berühmte Denkspiel mit den Minen. Es überbrückt vor allem Mittagspausen und ausufernde Vorträge. Diesen Klassiker hat Matthew Brown mit Hexfeldern und unförmigen Spielfeldern ein klein wenig aufgebohrt.

In Hexcells blickt der Spieler auf mehrere orangefarbene hexagonale Spielfelder. Ein linker Mausklick auf ein Feld färbt es blau, ein Rechtsklick hingegen grau. Auf diese Weise gilt es, ein vorgegebenes Muster zusammenzustellen. Dummerweise verrät das Spiel nicht, wie dieses Muster aussieht, sondern liefert nur ein paar kleinere Hinweise.

Das Tutorial zeigt, wie es geht: In der rechten Figur gibt es um das graue Feld keine blauen. Folglich muss man das hier in einem dunklen Orange hervorgehobene Feld ...
Das Tutorial zeigt, wie es geht: In der rechten Figur gibt es um das graue Feld keine blauen. Folglich muss man das hier in einem dunklen Orange hervorgehobene Feld …

Zahlenspiele

So sind zu Beginn bereits ein paar der Felder korrekt eingefärbt. Darüber hinaus steht auf jedem grauen Feld auch noch eine Nummer. Sie zeigt an, wie viele der direkt angrenzenden Felder blau sein müssen.

… mit der rechten Maustaste anklicken.
… mit der rechten Maustaste anklicken.

Dem Spieler stehen allerdings nur eine begrenzte Anzahl Mausklicks zur Verfügung. Er muss also gut überlegen, welches Feld er als Nächstes anklickt. Das klingt leichter als es tatsächlich ist: Insbesondere im späteren Verlauf trifft er auf riesige verästelte Felder, in denen er sich langsam vortasten muss. Immerhin darf er beliebig lange überlegen.

Das hier Dunkelorange gefärbte Feld grenzt an ein graues, das wiederum vier blaue Felder umgeben. Folglich …
Das hier Dunkelorange gefärbte Feld grenzt an ein graues, das wiederum vier blaue Felder umgeben. Folglich …

Fehlerquote

Anders als bei den klassischen Minen endet das Spiel nicht, wenn man eine Kachel mit der falschen Maustaste anklickt. Stattdessen zählt Hexcells jeden dieser Fehler unerbittert mit. Glücklicherweise darf man einmal gelöste Rätsel jederzeit noch einmal in Angriff nehmen und so nach einer besseren Lösung suchen. Insgesamt sind 30 Level zu meistern.

… muss auch das Dunkelorange gefärbte Feld ein blaues sein.
… muss auch das Dunkelorange gefärbte Feld ein blaues sein.

Matthew Brown bietet Hexcell für 3 Dollar über seine Homepage [1], für 2 Euro auf Desura [2] und für 3 Euro auf Steam [3] an. Wer über die Homepage oder Desura kauft, erhält nur eine 32-Bit-Fassung, die im Gegenzug aber auch ohne Kopierschutz auskommt. Einen guten Einblick in das Spielgeschehen liefert ein Video auf der Homepage des Autors [1].

Im späteren Verlauf sind die Figuren immer schwieriger zu meistern.
Im späteren Verlauf sind die Figuren immer schwieriger zu meistern.

Fazit

Hexcells ist nichts mehr für die Mittagspause, sondern richtet sich eindeutig an ambitioniertere Knobelprofis. Der Schwierigkeitsgrad steigt allerdings nur leicht an: Sobald man das Vorgehen einmal verstanden und verinnerlicht hat, lassen sich zumindest die ersten Puzzles recht schnell lösen. Die Grafik arbeitet nur mit klaren Formen, die atmosphärische Hintergrundmusik lenkt nicht ab. Wer Mines mag und gerne über derartigen Rätseln brütet, kann die 2 bis 3 Euro ruhigen Gewissens investieren.

Hexcells

Bezugsquelle:  http://www.matthewbrowngames.com/hexcells.html
Entwickler: Matthew Brown
Lizenz: Kommerziell
Preis: 2 bis 3 Euro (je nach Online-Shop)
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik, Prozessor mit 2.0 GHz oder besser, mindestesns 1.5 GByte RAM, Grafikkarte mit SM 2.0+

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1 Kommentar auf "Das Spiel zum Wochenende: Hexcells"

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Für Minesweeper zahlen? Aber gerne! Man hat wirklich schön was zu knobeln, und die Musik (die auf Klicks reagiert) finde ich sogar ungemein beruhigend. Definitiv jeden Cent wert, find ich.