Das Spiel zum Wochenende: Girls like Robots

Beziehungskistchen

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Mädchen mögen Roboter, aber keine Nerds. Julia liebt hingegen Käfer. Nerds wiederum mögen Mädchen. Um alle diese Vorlieben unter einen Hut zu bekommen, braucht man im Denkspiel von Popcannibal ein kluges Köpfchen.

In der Cafeteria der Universität geht es hoch her: Die Mädchen mit dem rosafarbenen Haar möchten auf keinen Fall neben den Nerds sitzen, hätten aber liebend gerne einen Platz neben den Robotern. Die Nerds wiederum fühlen sich zwischen den Mädchen und am Rand besonders wohl. Neben der grünhaarigen Julia wiederum muss noch ein Stuhl für ihren Freund Ben frei bleiben, der Julia unheimlich gerne zum Tanzen einladen möchte. Für eine bestmögliche Platzvergabe muss im Spiel „Girls like Robots“ natürlich der Spieler sorgen.

Die Nerds sitzen gerne in den Ecken, die Mädchen mit den rosafarbenen Haaren gerne neben Robotern und neben Julias muss ein Platz für Ben freibleiben.
Die Nerds sitzen gerne in den Ecken, die Mädchen mit den rosafarbenen Haaren gerne neben Robotern und neben Julias muss ein Platz für Ben freibleiben.

Stühlerücken

Dazu blickt er von oben in die Cafeteria. Diese besteht aus einem Spielbrett mit quadratischen Feldern. Per Drag-and-Drop zieht er einfach ein Mädchen, einen Roboter oder einen Nerd an ihren jeweiligen Platz. Je mehr Bedürfnisse der Personen man erfüllt, desto mehr hebt sich die Stimmung im Saal. Platziert man allerdings ein Mädchen neben einem Nerd, ist letztgenannter zwar erfreut, das Mädchen zieht aber mit ihrer miesen Laune die Gesamtstimmung in den Keller. Ziel ist es, einen vorgegebenen Stimmungswert zu erreichen. In diesem Fall geht das Ganze an einem anderen Ort auf dem Uni-Campus wieder von vorne los.

Sofern ein Mädchen neben einem Roboter sitzt, erhöht sich das Thermometer am linken Rand um die angezeigten Punkte. Das Puzzle ist erst dann gelöst, wenn eine vorgegebene Punktzahl erreicht ist.
Sofern ein Mädchen neben einem Roboter sitzt, erhöht sich das Thermometer am linken Rand um die angezeigten Punkte. Das Puzzle ist erst dann gelöst, wenn eine vorgegebene Punktzahl erreicht ist.

Das Spiel kommt dabei immer wieder mit neuen Gemeinheiten um die Ecke. So gibt es etwa vor, welche Person man als Nächstes platzieren muss. Mitunter wandern auch einige Probanden nervös zwischen den Spielfeldern hin und her. In diesem Fall muss man sie mit anderen Mädchen und Robotern im richtigen Moment einkeilen. Wer die Gesamtstimmung auf den Maximalwert hievt, bekommt Bonuspunkte gutgeschrieben. Hat man von ihnen ausreichend gesammelt, schaltet das Spiel ein Bonus-Puzzle frei.

Ben wandert hier munter zwischen den Feldern hin und her. Die blaue Linie zeigt an, wohin er als Nächstes läuft.
Ben wandert hier munter zwischen den Feldern hin und her. Die blaue Linie zeigt an, wohin er als Nächstes läuft.

Lady Gaga

Zwischen den einzelnen Denksportaufgaben erzählt „Girls like Robots“ eine nette kleine Liebesgeschichte, die im späteren Verlauf abgedrehte Wendungen nimmt. So gibt es Vulkanausbrüche, explodierende Hühner und einen Ausflug ins Weltall. Insgesamt warten 110 Puzzle auf dem Spieler.

Julia mag Käfer, die man mit den Mädchen in ihre Richtung schieben muss.
Julia mag Käfer, die man mit den Mädchen in ihre Richtung schieben muss.

Entwickler Popcannibal verkauft sein Spiel derzeit für 7 Euro auf Steam [2] und im Humble Store [3]. In Letztgenanntem erhalten Käufer eine kopierschutzfreie Version, die allerdings nur als 32-Bit-Fassung vorliegt. Wer im Humble Store ordert, erhält zudem noch einen Key, mit dem sich das Spiel auf Steam freischalten lässt.

Hier gibt das Spiel vor, welche Person man als nächstes ablegen muss. Dies ist wiederum nur auf den gestrichelten Feldern erlaubt.
Hier gibt das Spiel vor, welche Person man als nächstes ablegen muss. Dies ist wiederum nur auf den gestrichelten Feldern erlaubt.

Fazit

Das Spielprinzip von Girls like Robots ist extrem simpel und schnell erlernt. Wer jedoch alle Personen glücklich machen möchte, muss teilweise ziemlich viel Gehirnschmalz einsetzen. Die Entwickler führen immer wieder neue Spielelemente ein, die für Abwechslung sorgen und zum Umdenken zwingen. Der Schwierigkeitsgrad steigt zudem genau im richtigen Maße an. Die gezeichneten Grafiken sind nett anzusehen, die Hintergrundgeschichte witzig und der Soundtrack mitreißen. Wer gerne knobelt und vor einer kuriosen Hintergrundgeschichte nicht zurückschreckt, sollte daher unbedingt zugreifen.

Girls like Robots

Bezugsquelle:  http://popcannibal.com/girlslikerobots/
Entwickler: Popcannibal
Lizenz: Kommerziell
Preis: 6,99 Euro (Steam und Humble Store)
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik, Prozessor mit 1 GHz oder schneller, mindestens 1 GByte Hauptspeicher, Grafikkarte nicht älter als 4 Jahre

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