Die Reifen quietschen, der Gegner frisst Staub – mit dem Rennspiel Torcs geben Sie richtig Gas, am besten auf einem selbstgestalteten Parcours.
The Open Racing Car Simulator, kurz Torcs [1], simuliert nicht nur das Fahrverhalten der Autos physikalisch korrekt, sondern glänzt auch durch intelligente Computergegner mit unterschiedlichen Fahrweisen. Zahlreiche Modelle von Rennwagen und Strecken sorgen für vielfältigen Spielespaß: Angefangen von staubigen Rallye-Pisten über Formel-1-Strecken bis hin zu Nascar-Hochgeschwindigkeitskursen findet sich für jeden Rennsportfreund etwas.
Wem das vielfältige Angebot immer noch nicht ausreicht, der darf aus dem Internet von Fans erstellte Autos und Kurse nachladen. Darunter finden sich sowohl frei erfundene als auch reale Wagen und Strecken, wie etwa der Nürburgring [2].
Mitbringsel
Auf der Torcs-Homepage stand bei Redaktionsschluss nur die veraltete Version 1.3.0 als fertiges Komplettpaket bereit, das zudem auf neueren Distributionen nur noch mit umständlicher Nachhilfe laufen will. Glücklicherweise liegt das aktuelle Torcs in den Repositories fast aller großer Distributionen. Ein Griff zum Paketmanager reicht also aus, um das rund 200 MByte große Rennspiel auf die Festplatte zu bannen. Einige Distributionen verteilen die Grafiken, Rennwagen und Strecken auf mehrere Pakete. In einem solchen Fall installieren Sie einfach das komplette Angebot. Unter Ubuntu beispielsweise benötigen Sie dazu nur das Metapaket torcs.
Prüfen Sie vor dem ersten Start unbedingt, ob Ihr System mit aktiver 3D-Beschleunigung läuft. Davon können Sie ausgehen, wenn zum Beispiel Ihr Desktop mit Grafikeffekten um sich wirft. Ohne hardwarebeschleunigte 3D-Darstellung ruckelt Torcs vor sich hin.
Einführungsrunde
Nach dem ersten Start läuft das Rennspiel in einem recht kleinen Fenster (Abbildung 1). Um diese Briefmarke aufzublasen, führt im Hauptmenü der erste Weg zu Options und direkt weiter zu Display. Hier wählen Sie die gewünschte Auflösung (Screen Resolution) nebst Farbtiefe (Color Depth) und schalten das Spiel unter Display Mode bei Bedarf in den Vollbildmodus. Falls Sie später im Rennen vor einer zerschossenen Darstellung (Abbildung 2) sitzen, sollten Sie probeweise unter Video Mode Initialization einen anderen Wert wählen. Hilft auch das nichts, rufen Sie Torcs in einem Terminal mit dem Befehl torcs -s auf.

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Abbildung 2: Fehlen wie hier sämtliche Texturen, sollten Sie Torcs probeweise in einem Terminal über den Befehltorcs -s starten.Speichern Sie Ihre Änderungen via Apply und kehren Sie dann per Back ins Hauptmenü zurück. Für ein erstes, schnelles Spiel wählen Sie hier Race | Quick Race. Unter Configure Race dürfen Sie nun eine Strecke aussuchen. Dazu stellen Sie ganz oben zunächst eine Kategorie ein und entscheiden sich darunter dann für einen konkreten Kurs.
Nach einem Klick auf Accept nominieren Sie Ihre Computergegner (Abbildung 3). Standardmäßig gibt Torcs fünf Kontrahenten vor. Möchten Sie einen weiteren hinzunehmen, markieren Sie ihn in der rechten Liste und klicken auf (De)Select. Um einen Rennteilnehmer aus dem Feld zu streichen, markieren Sie ihn in der linken Liste und aktivieren wiederum (De)Select. Obwohl die Computergegner ähnliche Namen tragen, verfügt jeder von ihnen über eine individuelle Fahrweise und einen anderen Wagen.

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Abbildung 3: Die linke Liste enthält die Teilnehmerfeld, rechts listet Torcs alle möglichen Gegner. Das Auto des jeweils gewählten Fahrers erscheint in der Mitte unterCar.Belassen Sie im Zweifelsfall die bestehende Auswahl und klicken auf Accept. Im letzten Schirm geben Sie noch die Renndauer vor. Entweder tippen Sie dazu die zu absolvierende Renndistanz in Kilometern ein oder wählen die zu fahrende Rundenanzahl. Per Accept landen Sie wieder im Menü, wo Sie New Race direkt hinter das Lenkrad Ihres Boliden katapultiert (Abbildung 4).

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Ready, Set und Go los.Armaturenbrett
Mit den Pfeiltasten geben Sie Gas, bremsen und lenken. Gänge schaltet Ihr Wagen im Moment noch automatisch. Ein Druck auf [F2] wechselt die Cockpit-Perspektive. Die übrigen F-Tasten schalten auf verschiedene Kameras um, [Bild auf] und [Bild ab] springen zu den einzelnen Gegnern. Alle weiteren Tastenbelegungen verrät jederzeit [F1].
Links oben im Bildschirm finden Sie eine kleine Statistik, die unter anderem Ihre derzeitige Position nennt (Abbildung 5). Rechts gegenüber verrät die Karte den aktuellen Aufenthaltsort der aller Fahrer. Der kleine, rote Knubbel repräsentiert Ihren Wagen. In der Cockpit-Perspektive behalten Sie über den Rückspiegel in der Mitte Ihre Gegner im Auge. Unten links erscheinen die aktuellen Rundenzeiten, auf der rechten Seite die derzeit auf das Vehikel einwirkenden Kräfte. Möchten Sie das Rennen vorzeitig abbrechen, drücken Sie [Esc] und wählen Abandon Race. Quit Game würde Torcs komplett beenden.
Fahrerlager
Möchten Sie den Asphalt mit einem anderen Boliden zum Glühen bringen, wechseln Sie wieder zum Hauptmenü zurück und wählen dort Configure Players (Abbildung 6). Markieren Sie in der rechten Liste den Eintrag Player, woraufhin auf der linken Seite die Einstellungen des Spielers auftauchen. Zunächst sollten Sie unter Name das nichtssagende Player mit einer eigenen Kreation überschreiben. Anschließend wählen Sie unter Car den fahrbaren Untersatz.

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Player Configuration wählen Sie ein Auto und den Schwierigkeitsgrad (Level) aus.Mit Category schalten Sie auf einen anderen Fahrzeugtyp um – beispielsweise führt Offroad ausschließlich Geländewagen. Ihre Startnummer legt Race Number fest, unter Transmission wechseln Sie zwischen Automatik und manueller Gangschaltung (manual). Eine weitere Fahrhilfe bietet Auto Reverse: Steht es auf yes, bricht der Wagen beim Bremsen im Rückwärtsgang nicht aus.
Der Level bestimmt den Schwierigkeitsgrad im Spiel. Wer seinen virtuellen Wagen perfekt beherrscht, wählt hier pro, Anfänger bleiben besser bei rookie. Mit Pit Stops legen Sie schließlich noch fest, wie viele Boxenstops pro Rennen anfallen sollen. Dementsprechend voll betankt übernehmen Sie den Wagen vor dem ersten Start. Wer gegen reale Gegner fahren möchte, findet im Kasten “Alle auf einmal” Hilfe für die Konfiguration.
Alle auf einmal
Torcs bietet zwar derzeit noch keinen Netzwerkmodus, dafür können aber bis zu neun Spieler an einem Computer gegeneinander fahren. Das Rennspiel teilt dann den Bildschirm in entsprechend viele Fenster auf (Abbildung 7). Die von Torcs verwendete Splitscreen-Technik eignet sich jedoch nur für zwei, maximal vier Rennfahrer. Bei weiteren Teilnehmern schrumpfen nicht nur die Fenster auf Briefmarkengröße, die Tastatur bietet für neun Hände auch zu wenig Platz.
Um einen weiteren menschlichen Mitspieler anzumelden, klicken Sie in der Player Configuration auf einen mit empty markierten Listeneintrag, vergeben einen neuen Namen und passen die übrigen Einstellungen an. Ändern Sie unbedingt unter Controls die Tastaturbelegung.
Jeder neue Fahrer benötigt seine eigenen Tasten, mit denen er lenken und Gas geben kann. Besitzen alle menschlichen Kontrahenten ein eigenes Spielerprofil, klicken Sie auf Accept und wählen im Hauptmenü den entsprechenden Rennmodus aus. Nun wechseln Sie unter Configure Race in die Renneinstellungen und schieben dort im Schritt Select Drivers alle neu angelegten menschlichen Spieler per (De)Select von der rechten auf die linke Seite. Anschließend starten Sie das Rennen wie gewohnt.
Neben dem Quick Race für eine schnelles Rennen zwischendurch gibt es noch fünf weitere Spielmodi (Tabelle “Spielmodi”). Die Regeln änderten sich in der Vergangenheit allerdings immer wieder: So verteilt erst die aktuelle Torcs Version 1.3.1 die Punkte wie in der Formel 1. Vereinfacht haben die Entwickler den Modus Championship, der früher nach der Qualifikation zwei Rennen über jeweils 30 Kilometer erforderte, wobei die Startaufstellung im zweiten Lauf dem umgedrehten Ergebnis des ersten Rennens entsprach (der Sieger des ersten Laufs startete vom letzten Platz ins zweite Rennen).
Spielmodi
| Name | Beschreibung |
|---|---|
| Quick Race | Schnelles Rennen auf einer beliebigen Strecke. |
| Non-Championship Race | Ein Rennen über 150 Kilometer auf einer beliebigen Strecke. Die Startaufstellung ergibt sich aus einem vorausgehenden Einzelzeitfahren über drei Runden. |
| Endurance Race | Ein Rennen über 500 Kilometer auf einer beliebigen Strecke. Die Startaufstellung ergibt sich aus einem vorausgehenden Einzelzeitfahren über drei Runden. |
| Championship | Torcs simuliert eine komplette Meisterschaft über 12 Rennen, die jeweils auf fest vorgegebenen Strecken stattfinden. Jeder Renntag beginnt mit einem Einzelzeitfahren, das die Startaufstellung für das eigentliche Rennen über 130 Kilometer ermittelt. Für die schnellsten drei Piloten im Einzelzeitfahren und die ersten acht des Hauptrennens vergibt Torcs Punkte. Wer nach den 12 Renntagen die meisten Punkte besitzt, gewinnt die Meisterschaft. |
| Challenge Race (ex: DTM Race) | Imitiert den Ablauf (früherer) DTM-Rennen- Auf einer beliebigen Strecke ermittelt zunächst ein Einzelzeitfahren über drei Runden die Startaufstellung für das Sprint Race, das nach 50 Kilometern wieder endet. Das Rennergebnis bestimmt wiederum die Startaufstellung des Hauptrennens, das über 180 Kilometer führt. Für die ersten zehn Platzierungen im Sprint Race und dem Hauptlauf vergibt Torcs Punkte. |
| Practice | Beliebig langes Einzelzeitfahren auf einer frei wählbaren Strecke. |
Die Regeln für die Rennen liegen standardmäßig in den (kryptischen) Konfigurationsdateien unter ~/.torcs/config/raceman. |
|
Zapfsäule und Ölfinger
Insbesondere in Langstreckenrennen sollten Sie die Tankfüllung im Auge behalten. Die entsprechende Anzeige finden Sie (recht klein) als Zahl links oben in der Statistik (Fuel) sowie als weißen Balken rechts neben dem Tacho – falls nicht, drücken Sie mehrfach [**2]. Neigt sich der Spritvorrat dem Ende entgegen, steuern Sie schleunigst die Boxengasse an. In ihr markiert ein grellgelbes Schild mit der Aufschrift Player Pit here die eigene Box (Abbildung 8).

Abbildung 8: Ein grellgelbes Schild markiert die eigene Box. Wie lange Sie für den Boxenstopp benötigt haben, erfahren Sie bei der Abfahrt.
Sobald Sie vor ihr halten, pausiert das Spiel und präsentiert ein kleines Formular. In ihm tragen Sie unter Fuel amount ein, wie viel Liter Sie nachtanken möchten. Analog dürfen Sie hinter Repair amount etwaige Schäden am Wagen reparieren lassen, die Angabe erfolgt dabei in Prozent. Via Repair legen Mechaniker und Tankwart Hand an. Die mitunter lebensrettende Boxengasse finden Sie allerdings nicht auf jeder Strecke, einige Kurse besitzen zudem nur eine begrenzte Anzahl Boxen.
Pimp my Rennspiel
Weitere Strecken und Fahrzeuge liefert das Internet. Einen ersten Anlaufpunkt bietet das Portal txChange, auf dem Fans ihre Eigenkreationen vorstellen [2]. Um eine Nachbildung der kompletten Formel-1-Wagen und -Strecken bemüht sich das For1-Torcs-Projekt [3]. Bevor Sie heruntergeladenes Material einspielen können, gilt es zunächst das Installationsverzeichnis von Torcs aufzuspüren. In der Regel ist das /usr/local/share/games/torcs, unter Ubuntu jedoch /usr/share/games/torcs.
Dort liegen im Unterverzeichnis cars die Daten sämtlicher Rennwagen. Möchten Sie einen weiteren Boliden hinzufügen, erstellen Sie hier zunächst einen neuen Ordner. In ihn kopieren Sie wiederum alle Dateien aus dem heruntergeladenen Archiv. Die Strecken im Unterverzeichnis tracks teilt Torcs noch einmal in Gruppen ein. Standardmäßig liegen unter dirt alle Rallye-Pisten, in oval die Hochgeschwindigkeitsstrecken, während road sämtliche Asphaltstraßen sammelt. Finden Sie für Ihre heruntergeladene Strecke heraus, in welche Kategorie sie gehört – meist steht das irgendwo auf der Downloadseite. Im zugehörigen Ordner erstellen Sie ein neues Unterverzeichnis für die Strecke. Dort hinein kopieren Sie schließlich alle Dateien aus dem heruntergeladenen Archiv.
Sofern das Auto- oder Streckenarchiv einen Ordner namens categories enthält, kopieren Sie seinen Inhalt noch nach /usr/local/share/games/torcs/categories (Ubuntu: /usr/share/games/torcs/categories). Das ist insbesondere immer dann notwendig, wenn die heruntergeladenen Strecken eine eigene Kategorie einführen. Dazu gehörten beispielsweise die Kurse aus dem For1-Torcs-Projekt.
Für alle genannten Aktionen benötigen Sie Administratorrechte. Nach dem Kopieren müssen Sie Torcs lediglich neu starten, anschließend stehen Strecken und Autos in den entsprechenden Menüs zur Auswahl.
Fazit
Gegenüber professionellen Autorennspielen besitzt Torcs eine altbackene Grafik und nur wenig motivierende Rennmodi – Ausnahmen bestätigen dabei die Regel (Abbildung 9). Der spezielle Reiz liegt vielmehr in seiner offenen und modularen Natur. So sind schnell weitere Formel 1-Strecken samt entsprechender Boliden nachgerüstet. Wem dennoch ein Auto oder Kurs fehlt, bastelt kurzerhand sein eigenes Exemplar (Abbildung 10).

Abbildung 9: Mit Liebe gestaltete Strecken sind selten. Meist brettern die Autos wie hier über extrem karge, teilweise sogar quietschbunte Kurse.
Um den kryptischen Textdateien zu entfliehen, stehen Ihnen externe Werkzeuge zur Verfügung: So erlaubt beispielsweise der Torcs Car Setup Editor einen Eingriff in die Fahrzeugeinstellungen beziehungsweise die Aerodynamik. Das Konzept der nachrüstbaren Computergegner (siehe Kasten “Clevere Kerlchen”) mit ihren individuellen Fahrstilen und Taktiken sorgt für adrenalingeladene Rennen. Das bietet in dieser Form kein kommerzieller Konkurrent.
Obwohl also die Arbeit an Torcs nur langsam voran schreitet, basteln die Programmierer eifrig an der kommenden Version. Sie soll endlich den heiß ersehnten Online-Mehrspielermodus mitbringen. Wer so lange nicht warten möchte, weicht auf Speed Dreams aus (Siehe Kasten “Schnelle Träume”).
Clevere Kerlchen
Kleine Computerprogramme, die so genannten Robots, steuern in Torcs sämtliche gegnerischen Fahrzeuge. Exemplare mit anderem Fahrverhalten und Rennstrategien rüsten Sie genau so einfach nach wie Autos oder Strecken. Entpacken Sie das Archiv mit dem mechanischen Gegner in den Unterordner drivers des Torcs-Installationsverzeichnisses. Anschließend steht er im Konfigurationsdialog zur Auswahl.
Wenn Sie sich dort übrigens selbst (in Form des Player-Eintrags) aus der Startaufstellung streichen, fahren die Roboter gegeneinander. Auf diese Weise ermittelt auch das Torcs Racing Board in einem jährlich ausgerichteten Wettbewerb die besten künstlichen Fahrer [4].
Selbstverständlich dürfen Sie auch eigene Robots programmieren und somit Ihre ganz persönlichen Computergegner erschaffen. Dafür müssen Sie lediglich etwas Spaß an künstlicher Intelligenz mitbringen sowie die Programmiersprachen C oder C++ beherrschen. Alle weiteren notwendigen Informationen liefern verschiedene Tutorials auf der Torcs-Homepage.
Schnelle Träume
Nachdem einigen Projektmitgliedern die Arbeit an Torcs nicht schnell genug voran ging, seilten sie sich Ende 2008 mit einer eigenen Variante ab [5]. Zunächst unter dem Namen Torcs-NG gestartet, soll Speed Dreams eine bessere Grafik, neue Funktionen und ab Version 2.0 auch einen Mehrspielermodus erhalten. Die Anfang des Jahres veröffentlichte Version 1.4.0 entspricht bis auf kleinere, optische Verbesserungen allerdings noch weitgehend dem aktuellen Torcs 1.3.1.
Möchten Sie Speed Dreams ausprobieren, müssen Sie das Programm recht umständlich selbst erstellen. Für Ubuntu 9.10 existiert zwar ein fertiges Paket, das sich im Test allerdings nicht installieren ließ.
Spielen Sie vor dem Kompilieren von Speed Dreams zunächst über den Paketmanager den Compiler G++ sowie die Bibliotheken Plib, OpenAL, Alut 1.1, OpenGL, Libpng und Zlib samt ihren jeweiligen Entwicklerpaketen ein. Unter Ubuntu benötigen Sie beispielsweise die Pakete g++, libplib-dev, libopenal-dev, libalut-dev, libpng12-dev und zlib1g-dev. Stellen Sie abschließend sicher, dass die Entwicklerpakete für X11 installiert sind – unter Ubuntu im Paket xorg-dev. Jetzt laden Sie das aktuelle Archiv von der Speed Dreams-Homepage, entpacken es auf die Festplatte und rufen in einem Terminal die folgenden drei Befehle auf:
$ ./configure $ make $ sudo make install
Sollte einer der Befehle fehlende OpenGL-Bestandteile anmeckern, installieren Sie noch das Mesa-Entwicklerpaket (unter Ubuntu libgl1-mesa-dev). Lief das Übersetzen erfolgreich durch, starten Sie das Rennspiel mittels speed-dreams in einem Terminal.
Infos
[1] Torcs: http://torcs.sourceforge.net
[2] txChange: http://t-xchange.co.cc
[3] For1-Torcs-Projekt: http://apr-free.info/joomla/index.php/for1-torcs
[4] Torcs Racing Board: http://www.berniw.org/trb
[5] Torcs-Ableger Speed Dreams: http://www.speed-dreams.org










Da die Entwicklung von TORCs eher schleppend ist hat sich schon vor 2 Jahren ein Fork gebildet dem auch alle ehemals wichtigen TORCS-Entwickler angehören: Speed Dreams.
Bessere Grafik, mehr Features und stärkere Ausrichtung auf den Spieler.
Jetzt ist die finale Version 1.4.0 erschienen und in diesem Jahr soll noch Speed Dreams 2.0 folgen:
http://www.speed-dreams.org
Wie erstelle ich eine eigene strecke?