Oh je, KDE
Seit meinen ersten Linuxversuchen vor neun Jahren bevorzuge ich KDE. Dieser Desktop kommt mir einfach funktioneller und weniger kitschig (Gnomefreaks werden jetzt sicher meutern) als Gnome vor. Bis Version 3.x war ich mit KDE rundum zufrieden, seit der Umstellung auf Version 4 hakt es aber an allen Ecken. KDE 4.3 lief dann ziemlich gut und mit jedem Update wurde es besser. Dann geschah Unglaubliches:
Da ich mein System OpenSuSE 11.1 produktiv einsetze und auch fast ausschliesslich mit dem Linuxrechner ins Internet gehe, sind meine Updates auf aktuellem Stand. Beim letzten Update lieferte KDE aber statt einer erwarteten stabilen Version, die 4.3.80 genannte, instabile Version, die sich leider erst nach der Installation durch Blick auf die Systeminfo als 4.4 Beta1 entpuppte!
Es ist nicht zu fassen. Wären die Pakete als Beta gekennzeichnet gewesen hätte ich das Update nie gemacht und hätte jetzt nicht den Ärger. Dolphin und Konqueror stürzen laufend ab, Kwin, Plasma und die Systemeinstellungen laufen ebenfalls nicht stabil und Abmeldung, Neustart und Herunterfahren funktionieren unter KDE einfach nicht mehr. Ich vertehe diese Verschleierung nicht, schließlich ist nicht jeder ein Insider und weiß, welche Versionsnummern sicher sind oder nicht. Mir bleibt nur, geduldig zu warten bis alles wieder funktioniert oder ein Downgrade. Das wär sicher die bessere Lösung, würde mit meinem erbärmlich langsamen Vodafone-Mobilzugang aber Tage dauern.

