Ökologie vs. Betriebssystem

Ökologie vs. Betriebssystem
12.02.2010 23:03

Derzeit finden sich auf dem Gebraucht-PC-Markt ausserordentlich viele
exzellente und sehr günstige Computer sowie Notebooks. Geht man dabei etwas
in die Tiefe um zu ergründen, warum dem so ist, stösst man spätestens beim
Versuch, W7 auf einen P4 der letzten Socket-478-Generation oder auf ein
Centrino-Notebook zu installieren auf eine herbe Enttäuschung: so wichtige
Mainstream-Onboard-Grafikchips wie die Intel G852/855 IGPs werden nicht
unterstützt. Man hat zwar ein Bild, doch keine 3D-Beschleunigung. Schaut man
dann bei Intel nach, stösst man auf die lakonische Erklärung, dass diese und
ältere Grafikchips für W7 nicht mehr unterstützt würden. Mit andern Worten
heisst das: man bleibt (noch) bei XP oder entsorgt den PC. Gerade in
Notebooks wurden die Intelchips millionenfach verbaut, so zum Bespiel in
tollen Geräten wie den FUJITSU-Lifebooks und Tablet-PCs.
Aber gerade an diesem Punkt eröffnet sich die grossartige Chance, endlich auf
LINUX umzusteigen! Ohne Treibersuche!!
Denn es zeugt nicht von sehr weitreichender ökologischer Sensibilität seitens
des Microsoft-Konzerns, diese Treiber-Unterstützung zu ignorieren.
Hunderttausende von Bürogeräten müssen für die Migration ausgetauscht werden,
obwohl deren Leistung noch ausreichen würde, grade unter W7. Geopfert auf dem
Kommerz-Altar? Kann es denn das sein?
In der Opensuse-Survey 2010 taucht die Frage auf, warum man immer noch mit
Windows arbeite.
Nächste Frage, bitte! ;-)


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