Kirstens Linux Diary/Lokalprominenz ...

Kirstens Linux Diary/Lokalprominenz ...
26.10.2009 17:13

26.10.2009

Hallo allerseits,

just aus dem Urlaub zurückgekehrt, erwartete mich das von meinen auf den Geschmack gekommenen Eltern erworbene druckfrische LinuxUser-Magazin, in welchem Marcel auf Seite 8 seinen Beitrag über die 5 Sommer-'Spezialisten' plaziert hat. Dass Tochter und Enkelin nun sogar ein kleiner Artikel gewidmet wurde, nimmt natürlich zusätzlich für das Projekt ein. Bei meiner Bewerbung war es zunächst eigentlich weniger meine Intention, im Freundes-, Familien- und Bekanntenkreis für den Umstieg auf Linux zu werben, als vielmehr mich selbst aus eingefahrenen Gewohnheiten zu lösen und neue Wege zu beschreiten. Mittlerweile weckt der durch das regelmässige Ausprobieren und Bloggen angestossene Gedankenaustausch aber durchaus auch das Interesse anfänglich skeptischer Familienmitglieder, wenn nicht gar Begehrlichkeiten ;)

Bei der in den Ferien besuchten dänischen Verwandschaft rannte ich quasi offene Türen ein. Generell ist man Neuem gegenüber aufgeschlossen und offenbar hat Linux auch in DK eine ansehnliche Fangemeinde.

So verdanke ich einen kleinen Zeitungsausschnitt auch dem für die Materie geschärften Blick eines nahen Familienangehörigen. Uns Netbook-Blogger betrifft er zwar eher weniger, doch dürfte der Hiweis für den obligatorischen Linux-User durchaus interessant sein.

Ein online gratis verfügbares Tool kann demzufolge den Linux-User vor einem Festplattencrash bewahren. Das kleine Programm mit dem Namen 'hddtemp' warnt lt. Bonner Verlag für Deutsche Wirtschaft den Anwender vor irreparablem Schaden infolge von Überhitzung. Das Risiko soll bereits bei Betriebstemperaturen ab 45 Grad deutlich ansteigen. Da es bei vielen eingefleischten Tüftlern sicher oftmals ,heiss hergeht', vielleicht kein schlechter Tipp.

Viele Grüsse von der Arbeitsfront !

K i r s t e n


Kommentare
hddtemp
Ulf B., Montag, 26. Oktober 2009 23:25:34
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In der Regel benötigst Du unter Linux dieses Tool nicht, da es nichts anderes macht wie die S.M.A.R.T. Information der Festplatte auszulesen und evtl. Anzuzeigen. Es geht aber Linux mit den smartmontools genau so gut. Auch diese werten die Information (aber auch alle weiteren Informationen aus). Einfach diese (falls nicht schon geschehen) installieren und als root auf der Commandozeile mal beherzt ein "smartctl -a /dev/sda" eingeben (evtl. das device sda an den eigene HDD-Devicenahmen anpassen). Dort werden Zahlreiche Informationen angezeigt, unter anderen auch die Temperatur als ID# 194 (Wert in °C am Ende der Zeile - in der Mitte steht dann noch mal der Rohwert und die Warnschwelle). Dieses ist ein mächtiges Werkzeug mit dem man seine Festplatte fest im Griff behalten kann. Siehe eine recht gute Beschreibung hier:
http://linuxwiki.de/SmartMonTools
oder hier:
http://www.linux-user.de/ausgabe/2004/10/056-smartmontools/

Dort wird im übrigen auch angezeigt, wenn die Platte defekte Sektoren erkennt und repariert. Diese Info kann man dann wieder mit zahlreichen anderen Programmen auswerten (wie z.B. einige Desktop-Widgets). Die maximal Zulässige Temperatur der Platte kann man im Zweifelsfall nachlesen. Sie liegt aber meistens ab 50"C bis 60°C, wobei die Platte (und die Daten darauf) bei niedrigeren Temperaturen länger leben.

Meine ungekühlte Desktop Platte "Seagate Barracuda 7200.7" liegt mit 45°C bis etwas über 50°C. Bei meinen Server (mit fast lautloser Kühlung bei 35°C bis 40°C bei Vollast im Sommer auf dem Speicher bei etwa Raumtemperatur +5°C).

Ciao und viel Spaß beim Ausprobieren
Ulf



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Infos zum Autor

Kirsten

Kirsten Spranger

Mein Name ist Kirsten Spranger, bekennendes Mitglied der Generation 40+, sowohl Mutter PC-begeisterten Nachwuchses als auch Göttergattin eines softwaretechnisch versierten und Linux zugeneigten Ehemannes, dessen umfangreichen Fundus an Fachzeitschriften ich eher zufällig durchblätterte, um dabei auf den Aufruf zur Teilnahme am Sommer-Spezial zu stossen.

Als passionierte Home-Workerin im Kunststoffvertrieb tätig, nutze ich Windows seit ca. einem Jahrzehnt sowohl beruflich als auch privat ausschliesslich und bin im Umgang mit Linux wahrscheinlich das unbeschriebenste
aller Blätter, da mir bislang noch keinerlei Erfahrungswerte vorliegen.

Nun unter den glücklichen Gewinnern zu sein und die Chance zu bekommen, zu neuen Ufern aufzubrechen, erfüllt mich mit Begeisterung und als waschechte Hanseatin kann ich den Sprung ins ( hoffentlich nicht zu ) kalte Fahrwasser kaum abwarten.

Gruss aus dem Hamburger Umland.

K i r s t e n

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