29.10.2009
Liebe Freunde und Freundinnen der gepflegten Literatur,
inspiriert durch einen sehr interessanten Artikel in der aktuellen LinuxUser-Ausgabe ( 11/09, S. 61 ff., Digitaler Blätterwald ) habe ich heute Hobby und Testphase ideal verknüpfen können und mich intensiv mit dem Thema « E-Books « auseinandergesetzt. Obwohl ich aus altmodischem Holz geschnitzt bin und nach wie vor lieber gewichtige ‘echte’ Bücher in Händen halte als elektronisches Lesefutter auf dem täglichen Speiseplan zu haben, kommt man an den derzeit im Handel vertriebenen Readern natürlich nicht gänzlich vorbei, die speziell Viellesern wie mir zusätzliche Kofferkapazitäten verschaffen würden :)
Vom experimentellen Kauf eines solchen abhalten würde mich zudem der doch recht hohe Preis, so dass mir der auf meiner Ubuntu-basiertenLinux-Distribution im Menü BÜRO vorinstallierte FBreader gerade recht kam, der kosten- und mühelosen Zugang zu einem beachtlichen Portfolio an urheberrechtsfreien E-Books ermöglicht. Nach Festlegung eines geeigneten Verzeichnispfades unter Dialogfeld ‘Voreinstellungen’/Registerkarte ‘Bibliothek’/Eintrag’Buchpfad’ rekonstruierte ich unter manybooks.net das Max-und-Moritz-Exempel, um zum gleichen Fazit wie der Autor des eingangs genannten Artikels zu gelangen, nämlich, dass das Programm Schwierigkeiten bei der Darstellung deutscher Sonderzeichen bei aus internationalen Quellen stammenden heimischen Texten hat, was zwar kein Weltuntergang, aber doch etwas lästig ist.
Unter www.gutenberg.org probierte ich es daher mit englischen Texten, was mich trotz des anderslautenden Titels nicht in Untergangs-, sondern vielmehr in Hochstimmung versetzte :
Für das Download war in erster Linie die Wahl eines geeigneten Dateiformats wichtig, in diesem Falle das zitierte offene Dateiformat EPUB, unter dem der gewählte Titel in Sekundenschnelle heruntergeladen werden konnte :
In der zuvor fstgelegten Verzeichnisstruktur erscheinen nun übersichtlich die – passend zur herannahenden Halloween-Nacht der Geister und Spukgestalten – gewählten Titel …
Mit meinem Convertible Classmate PC von Unimall verfüge ich ja zudem über ein Netbook, das mich – wie im Artikel beschrieben – in den Genuss kommen lässt, den geladenen Text in den Standardeinstellungen um 90 Grad drehen zu können, was vom Anzeigeformat her dem eines hochformatigen Buches entspricht :
Alles in allem ein gelungener Exkurs. Mit einem Streifzug durch Oscar Wilde’s ‘Ghost of Canterville’ und Edgar Allan Poes legendärem ‘Fall of the house of Usher’ beschliesse ich diesen lehrreichen Abend und grüsse Euch herzlich !
K i r s t e n










