Kirstens Linux Diary/Container love

Nachteulen
Nachteulen
14.11.2009 20:37

14.11.2009

Guten Abend, liebe Community-Mitglieder,

Ubuntu und Firefox hatten ja kürzlich 5-jähriges Bestehen, die Sesamstrasse wurde 40 und Asterix und die Römer können bereits auf ein 50-jähriges Jubiläum zurückblicken. Bescheidene 2 1/2 Monate dabei, habe ich ebenfalls Anlass, kleinere Highlights im Umgang mit Linux zu feiern ! Im Hintergrund dem 'Travelling-Song' aus MADAGASKAR II lauschend, habe ich mich dieser Tage als bekennender Security-Freak mit der partiellen Datenverschlüsselung auf USB-Sticks via TrueCrypt beschäftigt. Die Leichtgewichte Netbook und USB-Stick ermöglichen ja bereits grösstmögliche Mobilität, sind auf der anderen Seite aber auch leichte Beute für Langfinger. Wie kann also erreicht werden, dass - z. B. auf dem USB-Stick mitgeführte - sensible Daten unterwegs nicht in falsche Hände geraten ? Unser Gewinn beinhaltet ja den Zugriff auf komplexe Facharchive, und so führte mich meine Recherche zu einem Artikel in der Easy-Linux 4/2009, in dem das Anlegen sog. Kryptocontainer unter TrueCrypt detailliert beschrieben wird.

Anhand einer kleinen Teststrecke von Screenshots möchte ich Euch meine Verschlüsselungsversuche einmal dokumentieren :

1. Zunächst installierte ich EasyCrypt, bei dem sich der an das Container-Logo gekettete Tux zur Zeit eher als 'Ente', weil nicht lauffähig (?), entpuppte ...

2. Hinweis darauf, dass TrueCrypt noch nicht installiert ist :

3. Herunterladen des TrueCrypt-Pakets ...

4. ... welches wie folgt aussieht :

5. Installation des TrueCrypt-Pakets :

6. Im Menü Zubehör sind beide Icons nun sichtbar :

7. Ohne Hexerei kann mittels Wizard nun der Kryptocontainer erstellt werden :

8. Container-Abmessungen Part I :

9. und der zweite folgt auf dem Fusse = Kryptmodus :

10. Bestimmung der Containergrösse :

11. ... und Generierung des Containers ...

12. Einbindung und ...

13. ... Nutzung des Containers

Mein USB-Stick enthält nun einen 20 MB grossen Testsafe, in dem schützenswerte Dateien abgelegt werden können.

An fremden Rechnern, die unter Windows, Mac oder Linux laufen und auf denen TrueCrypt installiert ist, könnte ich meinen USB-Stick nun anschliessen und die verschlüsselten Dateien entkrypten/lesen.

Fazit des Abends : habe mir schon manche Nacht um die Ohren geschlagen, doch Linux ist es allemal wert !

Einen schönen Wochenausklang wünscht Euch

K i r s t e n


Kommentare
Re: Kirstens Linux Diary/Container love
Karsten (unangemeldet), Samstag, 21. November 2009 22:53:13
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Hallo Kirsten,

"Kirstens Linux Diary/Container love" vom 14.11.2009
gefällt mir sehr gut. Der Artikel mit dem "Truecrypt-Cookbook" gefällt mir sehr gut. Er ist leicht zu verstehen und nachvollziehbar. Das richtige für Linux-Anfänger.
Es macht Mut zu mehr.
Mach in diesem Stile weiter ...

Karsten



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Infos zum Autor

Kirsten

Kirsten Spranger

Mein Name ist Kirsten Spranger, bekennendes Mitglied der Generation 40+, sowohl Mutter PC-begeisterten Nachwuchses als auch Göttergattin eines softwaretechnisch versierten und Linux zugeneigten Ehemannes, dessen umfangreichen Fundus an Fachzeitschriften ich eher zufällig durchblätterte, um dabei auf den Aufruf zur Teilnahme am Sommer-Spezial zu stossen.

Als passionierte Home-Workerin im Kunststoffvertrieb tätig, nutze ich Windows seit ca. einem Jahrzehnt sowohl beruflich als auch privat ausschliesslich und bin im Umgang mit Linux wahrscheinlich das unbeschriebenste
aller Blätter, da mir bislang noch keinerlei Erfahrungswerte vorliegen.

Nun unter den glücklichen Gewinnern zu sein und die Chance zu bekommen, zu neuen Ufern aufzubrechen, erfüllt mich mit Begeisterung und als waschechte Hanseatin kann ich den Sprung ins ( hoffentlich nicht zu ) kalte Fahrwasser kaum abwarten.

Gruss aus dem Hamburger Umland.

K i r s t e n

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