Ein starkes Team - Teil 2

Ein starkes Team - Teil 2
05.10.2010 22:18

Mit Pfaden arbeiten in Inkscape 0.47

Boolesche Operationen und viele andere Möglichkeiten Pfade und deren Knoten zu bearbeiten gehören zu den Stärken Inkscapes. Nach Programmstart importiere ich, die von GIMP aus als png gespeicherte Skizze. Zuerst wird die Ebene gesichert, damit ich die Skizze nicht versehentlich verschiebe. Daraufhin erstelle ich eine Ebene mit redurzierter Deckkraft, die über der Skizzen-Ebene steht. Das einfachste und schnellste ist, Grundformen zu erkennen und sie den Formen anzupassen, anstatt jede Form mit dem Pfade-Werkzeug nachzuzeichnen.

Die nächsten Schritte sind ein Viereck mit dem Viereck-Erschaffungs-Werkzeug erzeugen, das Viereck in einen Pfad umwandeln, die Knoten auswählen und neuen Knoten hinzufügen. Die Knoten repositionieren und symmetrisch machen. Das ist die Basis des Kopfs.

Ein Viereck zeichnen
Knoten hinzufügen
Knoten anpassen

Mithilfe des Kreiskre-ier-Werkzeugs ( werden drei Kreise erstellt, die miteinander vereinigt werden. Dabei ist es nicht nötig sie vorher in Pfade umzuwandeln. Die Knoten werden an der Skizze ausgerichtet. Um die bartfreie Fläche um den Mund zu zeichnen, wird die Verbindung zwischen den Knoten aufgelöst und mit dem Pfadwerkzeug kann der Pfad forgeführt werden. Augenbrauen und der Rest des Bartes wird mit dem Pfad-Werkzeug erstellt.

der Kreiskreier bei der Arbeit
Kreise - bereit zur Vereinigung

Jetzt werden nur noch die restlichen Elemente des Gesichts gezeichnet und die verschiedenen Formen mit den passenden Farben gefüllt. Das kann man machen, indem man ein Element einfärbt, es in den Zwischenspeicher kopiert und den Stil auf die anderen Formen, die dieselbe Farbgebung erhalten sollen anwendet. (bearbeiten>stil anwenden).

zu guter letzt wird die Skizzen-Ebene gelöscht und die Datei wird als inkscape-svg gespeichert. (Prinzipiell sollte man sofort nach Programmstart die Datei speichern und immerwieder zwischenspeichern um beispielsweise einem Programmabsturz nicht alles von neuem beginnen zu müssen.)


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Andreas Eisele

Videospiele, Trickfilme, Computer und das Web. Was gibt es Tolleres? Genau, all das mit jemandem zu teilen. Am Besten mit jemandem, der es zu schätzen weiß, einer Gemeinschaft Gleichgesinnter.

Ausgebildeter Mediengestalter, arbeitet zur Zeit in einem Jugendhaus. In Workshops und Ferienangeboten kommen gängige Open Source Programme zum Einsatz. Seit 2009 von Windows getrennt lebend und mit Ubuntu in einer neuen Lebensphase. Seitdem fleißig am Erforschen der bash, vim und anderen coolen Sachen.

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