INDECT für Big Brother Award nominiert

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05.02.2011 12:23

Gemeinsam mit dem Studierendenparlament (StuPa) und den Hochschulgruppen lira, Freibeuter und Grüne und RCDS hat der AStA das Forschungsprojekt INDECT für die BigBrotherAwards 2010 nominiert. Mit diesem Preis werden alljährlich Firmen, Organisationen und Personen "ausgezeichnet", die sich in besonderer Weise an Datenschutz und Privatsphäre vergehen. Alle Infos zu den Awards sind auf der offiziellen Projektseite unter http://www.bigbrotherawards.de/ abrufbar.

Link zum offiziellen Nominierungstext

Foto: Thorsten Möller | bigbrotherawards.de

Der Big Brother Award

Seit dem Jahr 2000 werden in Deutschland die BigBrotherAwards an Firmen, Organisationen und Personen verliehen, die in besonderer Weise und nachhaltig die Privatsphäre von Menschen beeinträchtigen oder persönliche Daten Dritten zugänglich machen. Die BigBrotherAwards sind ein internationales Projekt: in bisher 19 Ländern wurden fragwürdige Praktiken mit diesen Preisen ausgezeichnet.

Der Name ist George Orwells negativer Utopie "1984" entnommen, in der der Autor bereits Ende der vierziger Jahre seine Vision einer totalitären Überwachungsgesellschaft entwarf. Die Preisskulptur, eine von einer Glasscheibe durchtrennte und mit Bleiband gefesselte Figur, wurde von Peter Sommer entworfen. Sie zeigt eine Passage aus Aldous Huxleys "Schöne Neue Welt".


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Infos zum Autor

Michael a/k/a majestyx

Michael (Majestyx) Kappes

Inhaber einer kleinen IT Firma, arbeitet seit über 10 Jahren mit Freier Software.
(http://glx-consult.com)

Aktives Mitglied der FSFE Berlin (Fellow)
(http://blogs.fsfe.org/majestyx/)

Die meisten Wege legt er zu Fuß, per Rad oder Öffentlichen Verkehrsmitteln zurück. Sein Interesse gilt ins besonders der gegenseitigen Beeinflussung von Sozialen und gesellschaftspolitischen Bereichen auf und von Freier Software.

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