Ubuntu hält Frau vom Studium ab

Ubuntu hält Frau vom Studium ab
15.01.2009 09:07

Die Webseite WKOW 27 berichtet über den Fall einer jungen Frau, die bei Dell einen Laptop mit Ubuntu kaufte und dadurch das Frühjahrs- und Herbstsemester am MilwaukeArea Technical College (MATC) verpasste.

Grund war, dass die mitgelieferte Verizon-CD für den Internet-Zugang nur unter Windows lief und dass ihr Studium die Installation von Word verlangte.

Nachdem sie sich an die Zeitung gewandt hatte, half diese ihr. Ein Verizon-Techniker richtet nun das Internet ohne Microsoft ein und das MATC versprach, Dokumente auch in anderen Formaten zu akzeptieren.

Beim ersten Lesen fand ichs lustig, dann hab ich mich gefragt: Gibt es keine telefonische Hotline für Ubuntu-Support? Der freie Support findet nur im Netz statt (was für sie nicht funktioniert). Der Desktop selbst gibt keine (von mir aus kostenpflichtige) Telefonnummer an, die verzweifelte Ahnungslose anrufen können. Klar ist es nicht der Fehler von Ubuntu, aber so eine Support-Hotline würde solchen Menschen sicher helfen.


Kommentare
stimmt schon linnux ist komplizirt
alois altmann (unangemeldet), Freitag, 27. März 2009 09:10:58
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also ich hab mier auch lennox aus dem netz gesaugt
boah ey das ding ist kompliziert!!!
hab mier das dann auf die pladde geklatscht
und jetzt hab ich kein bild und kein ton mehr

und jetz muss ich den ganzen compjuter in die tonne treten
ich glaub lennox ist illegal
der pastor hat das auch gesagt das lennox verboten ist
ist teufelswerk..windows ist gut --lennox ist böse



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Schwachsinn
shakal (unangemeldet), Mittwoch, 21. Januar 2009 16:34:08
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Wer lesen kann ist klar im Vorteil:
http://www.ubuntu.com/support/paid

Und, wenn man mit Microsoft nicht ins Internet gelangt, was mehr als oft passiert, dann finde ich auch nirgends Hilfe oder?
Zumal man wohl bei Studienkollegen um Hilfe nach einem Support etc. fragen kann.
Die Story ist schlichtweg mur reißerisch.


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Die hat ganz einfach einen Knall...
Lars (unangemeldet), Mittwoch, 21. Januar 2009 12:57:18
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Also sowas bescheuertes! Da setzt sich die Trulla voll zickig vor ihren Rechner und behauptet Ubuntu sei nicht Internetfähig. Es ist doch schon peinlich, wenn eine Studentin an einem "technical" college gleich 2 Semester aussetzt, weil sie zu doof ist mit dem Rechner ins Internet zu gelangen. Doofheit muß einfach bestraft werden.


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Irritierend ...
Aanoonymus Wrriter, Samstag, 17. Januar 2009 11:06:03
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Was mich an der News eigentlich viel mehr fasziniert, als die Tatsache, dass die Frau an Ubuntu verzweifelt ist, sondern dass sie nicht nur ein Semester sondern ZWEI Semester deswegen gedropt hat.

Ich mein ... als Problemlösungsstrategie ... naja ... wenn mein fester Wunsch ist, ich will an dieses College und dort irgendwelche Kurse belegen ... aber mein Computer geht nicht ... naja, mal für ein Jahr aussetzen. Was tut die Frau erst, wenn mal ihr Auto kaputt ist?

Für mich ergibt sich aus der Geschichte weniger, dass Ubuntu einen kommerziellen Support braucht, sondern eher, dass nicht jeder Mensch auf diesem Planeten reif für ein eigenverantwortliches Studium ist.

Is schon irre, anstatt zu sagen: "Hey, Drecks-Linux, meine Verizon-CD funktioniert nicht, mein Word funktioniert nicht, ich geh zu Walmart und kauf mir für $190 ein Vista und hake das Ganze unter Erfahrung, never-again-Dell usw. ab." geht das Mädel her und dropt ein ganzes Jahr aus dem College. Es ist ja nicht so, dass der Rechner nach einem Jahr auf einmal College-fähig geworden wäre.

Die ganze Story ist weniger eine Geschichte für das Linux-Magazin, sie ist mehr für eine Pädagogik-Community geeignet.


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Krass
Marcel Hilzinger, Donnerstag, 15. Januar 2009 09:51:29
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Da gibt es sogar eine komplette TV-News dazu. Vorinstalliert ist Ubuntu 7.10, das dürfte also schon eine Weile her sein. Immerhin spricht die News für Dell, da der Support die junge Frau von Ubuntu überzeugen wollte:

"The person I was talking to said Ubuntu was great, college students loved it, it was compatible with everything I needed," said Schubert.





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Infos zum Autor

Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

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