Für den Gnome-Desktop gibt es nun eine nette kleine Anwendung, die sich noch in der Entwicklung befindet und die Gebrauch von Pulseaudio macht. So heißt der Sound Server, der seit Ubuntu 8.04 und Fedora 8 Teil der Distributionen ist und von dem böse Zungen behaupten, er befände sich selbst noch am Anfang der Entwicklung.
Video konnte nicht eingebettet werden, denn die URL passt nicht zu der Liste der erlauben Hoster.
Ear Candy (das man merkwürdigerweise unter dem Stichwort Eye Candy in Launchpad firmiert) nistet sich in der Startleiste ein und regelt selbständig den Sound für diverse Anwendungen per ducking. Was Ducking genau ist (ein Kollege kannte das Wort), zeigt ein Beispiel: Meldet sich Skype mit einem lauten Klingeln, während der Nutzer gerade einen Film sieht, regelt Ear Candy automatisch die Lautstärke des Films nach unten und die von Skype nach oben (siehe auch das Video mit der grausamen Musik).
Der Effekt wird etwa auch eingesetzt, wenn Radiomoderatoren in ein laufendes Lied hineinreden. Welche Anwendungen Ear Candy dabei berücksichtigt, stellt der User selbst ein. Den Level, auf den der Lautstärkepegel des Originalprogramms sinkt, darf der Anwender manuell angeben. Um den aktuell stabilen Code auszuchecken, hilft der Befehl “bzr branch lp:~killerkiwi2005/eyecandy/0.2/”, setzt man eine “/0.3/” ein, erhält man die Entwicklerversion. Die Gnome-Software steht unter der GPLv2.






Interessant wäre sicherlich ob man diese Anwendung auch unter anderen Soundservern bedienen kann, denn Pulseaudio mach (zumindest bei mir) noch nicht den Eindruck richtig ausgereift zu sein.