Muinshee: Banshee auf Diät

Muinshee: Banshee auf Diät
09.01.2009 11:56

Um die Entwickler bei Laune zu halten, hat Novell die so genannte Hack Week ins Leben gerufen. Eine komplette Woche lang dürfen die Novell-Programmierer an eigenen Projekten basteln. Ein Ergebnis dieser Hack Week ist Muinshee, eine simple, alternative Oberfläche für den Multimedia-Abspieler Banshee, die sich an dem einfach zu bedienenden Player Muine orientiert.

Innerhalb von einem Tag haben die Entwickler Brad Taylor und Gabriel Burt auf Novells Campus in Provo (Utah) eine funktionierende Variante von Muinshee auf die Beine gestellt, die - ebenso wie Banshee - in Mono programmiert ist.

Um Muinshee zu starten, installiert man zunächst Banshee 1.4, kopiert den Inhalt dieses Bash-Skripts in eine leere Datei (etwa mit Hilfe von Kate). Die Datei speichert man dann zum Beispiel unter dem Namen "muinshee" im Home-Verzeichnis und macht sie über "chmod u+x muinshee" ausführbar. Abschließend erweckt man Banshees schlankes Alter Ego über den Befehl "./muinshee" zum Leben. Dieser Weg wurde nur unter OpenSuse 11.1 getestet. Falls ihn jemand für ein anderes System ausprobiert und Erfolg hat, wäre ein Kommentar schön.


Kommentare

612 Hits
Wertung: 48 Punkte (10 Stimmen)

Infos zum Autor

Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

Zum Blog von Kristian Kißling →