Endlich: Video für den Sansa

Endlich: Video für den Sansa
09.04.2010 13:39

Nachdem der Sansa längere Zeit in der Schublade lag, hab ich ihn nun wieder hervor gekramt. Und stelle fest: Es gibt nun eine Video-Lösung für Linux-Anwender :) Bisher bestand die einzige funktionierende Möglichkeit, um Videos auf den Sansa zu bekommen, darin, einen Converter von Sansa zu nutzen, der nur unter Windows lief.

In den Google-Code-Repositories wartet jetzt eine grafische Oberfläche und die konvertiert nicht nur Videos. Sie bastelt auch gleich Playlisten aus der Musik, die sie auf dem Fuze findet. Und sie wandelt Fotos in ein Sansa-fähiges Format um. Wer Ubuntu oder Debian verwendet, kann die beiden Pakete fuzemux und video4fuze herunterladen und installieren. Für andere Distributionen liegt die Software im Quellcode vor. Sie hängt ab von Python, Mencoder, Ffmpeg, PyQt4 und PIL.

Beide Pakete ließen sich unter Ubuntu 9.10 problemlos installieren. Die GUI ist einfach: Man fügt der Software über Add files den Quellfilm hinzu, sucht dann unter Select output folder einen Zielordner für die Software und klickt auf Convert!. Es öffnet sich ein Terminal in dem Mencoder den Film in ein Sansa-fähiges Format verwandelt. Das kann - je nach Länge des Films - etwas dauern. Abschließend kopiert man die dabei entstandene AVI-Datei und eine kleine THM-Datei in den Video-Ordner des Sansa und schaut sich das Video an.

Die Software funktioniert super, das fertige Video synchron, was will man mehr? Es hat zwar etwas gedauert, aber mit der neuen Software lassen sich sämtliche Funktionen des Sansa nun auch einfach unter Linux verwenden. Yippie!


Kommentare
Welche Geräte sind davon betroffen
Dirk (unangemeldet), Sonntag, 23. September 2012 22:55:25
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Hi, welche Sansa haben davon gut?
Auch die etwas älteren? Oder ab wann funzt das Ganze?

P.s. Sei doch mal so nett und denk an uns Farbschwache bei den anti-spam-code.

http://de.wikipedia.org/wiki/Rot-Gr%C3%BCn-Sehschw%C3%A4che

Es ist wirklich anstrengend und nervend.


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Infos zum Autor

Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

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