Seit geraumer Zeit will Bruce Perens, der Erfinder der Open Source Definition, den Dschungel aus Open-Source-Lizenzen lichten (es gibt nach seiner Zählung 73 Open-Source-Lizenzen) und den kommerziellen Einfluss auf die Lizenzen zurückdrängen.
Seine Wahl in die OSI (Open Source Initiative) scheiterte allerdings. Das von ihm mitbegründete Gremium legt fest, welche Lizenzen den Titel “Open-Source-Lizenz” tragen dürfen und welche nicht (“OSI certified” heißt das Label). Sein Scheitern lag nicht zuletzt daran, dass die OSI-Mitglieder selbst bestimmen, wen sie aufnehmen und wen nicht – Demokratie sieht anders aus.
Nun legt Perens nach und konkretisiert seine Forderungen: Drei Open-Source-Lizenzen genügen, schreibt er in einem Artikel. Konkret nennt er die GPLv3, die LGPLv3 sowie die Apache-Lizenz 2.0. Sein Artikel schaffte es auf Slashdot, wo Perens höchst engagiert seine Thesen verteidigt. Nachzulesen ist der Thread hier.





