Drei Open-Source-Lizenzen reichen

Drei Open-Source-Lizenzen reichen
17.02.2009 09:46

Seit geraumer Zeit will Bruce Perens, der Erfinder der Open Source Definition, den Dschungel aus Open-Source-Lizenzen lichten (es gibt nach seiner Zählung 73 Open-Source-Lizenzen) und den kommerziellen Einfluss auf die Lizenzen zurückdrängen.

Seine Wahl in die OSI (Open Source Initiative) scheiterte allerdings. Das von ihm mitbegründete Gremium legt fest, welche Lizenzen den Titel "Open-Source-Lizenz" tragen dürfen und welche nicht ("OSI certified" heißt das Label). Sein Scheitern lag nicht zuletzt daran, dass die OSI-Mitglieder selbst bestimmen, wen sie aufnehmen und wen nicht - Demokratie sieht anders aus.

Nun legt Perens nach und konkretisiert seine Forderungen: Drei Open-Source-Lizenzen genügen, schreibt er in einem Artikel. Konkret nennt er die GPLv3, die LGPLv3 sowie die Apache-Lizenz 2.0. Sein Artikel schaffte es auf Slashdot, wo Perens höchst engagiert seine Thesen verteidigt. Nachzulesen ist der Thread hier.


Kommentare

303 Hits
Wertung: 119 Punkte (7 Stimmen)

Infos zum Autor

Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

Zum Blog von Kristian Kißling →