Toffi-Fee

Toffi-Fee
18.10.2010 07:15

Die leichten Unstimmigkeiten aufgrund des bei mir vorherrschenden, akuten Zeitmangels - und der damit einhergehenden "Fehlzeit" innerhalb der Familie - sind weitestgehend aufgehoben. Der Grund hierfür ist sicherlich auch in meinen, mit "Gimp" erstellten Bildkompositionen zu suchen, die der Family zu gefallen wussten!
So kam mein vorletzter Blog "Auflösungserscheinungen" bei den Kumpels meines Sohnes - und natürlich bei ihm selbst - sehr gut an! Das macht schon einiges wieder gut. Fehlt nur noch ein Blümchen für die beste Ehefrau von allen! Und das sollte nun heute geschaffen werden - natürlich wieder mit meinem Lieblings-Bildbearbeitungsprogi "Gimp"!
Den ersten Versuch kann man im Titelbild bewundern.
Zugegeben: Erst daraus erwuchs, aufgrund der Formgebung, die Idee zu und für mein "Toffi-Fee"!
Da diese Leckerei aus Schokolade und Karamel besteht, war die Grundfarbe klar - und es konnte losgehen.
Zuerst einmal einen Kreis aufziehen und diesen mit einem Farbverlauf in "Schoko" überziehen und abschließend den Kontrast ein wenig erhöhen.

Danach auf einer neuen Ebene die gleiche Auswahl mit schwarz füllen und die Auswahl ein bisschen verkleinern sowie über den entsprechenden Dialog die Auswahl ausblenden (die Größe ist dabei abhängig vom Grundkreis).


Nun zweimal beherzt auf die Entfernen-Taste drücken und dieser Arbeitsschritt ist auch erledigt. Jetzt wieder den ursprünglichen Farbverlauf selektieren und eine einen Schlagschatten hinzufügen, wobei der X- und Y-Versatz auf null (0) und die Deckkraft auf 60 gestellt sein sollte.

Damit der Kreis noch plastischer wirkt, sollte auf einer neuen Ebene, nach vorheriger Auswah des Aphakanals der Farbverlaufsebene, ein erneuter Farbverlauf von weiss nach transparent aufgezogen werden. Dieser ist anschließend mit dem Transformieren-Werkzeug zu verkleinern, mit dem gauschen Weichzeichner ein- zweimal weich zu zeichnen und an den oberen Rand des Kreises zu verschieben.

Damit hat man schonmal eine halbwegs realistische Schokoladenkugel mit Glasur! Der Hintergrund ist jetzt über das Auge-Symbol auszublenden um anschließend alle sichtbaren Ebenen zu vereinen.

An dieser Stelle empfiehlt es sich, hiervon über das entsprechende Symbol im Ebenen-Dialog eine Kopie zu erstellen und über das Auge-Symbol auszublenden, denn nun geht es daran, die Schoko-Kugel zu zerteilen, was am besten mit der rechteckigen Auswahl funktioniert (und einem guten Auge).
Ich habe den oberen Teil der Kugel eingerahmt und mit der Tastenkombination Strg-x ausgeschnitten und gleich wieder mit Strg-v eingefügt. Auch diese neue Ebene mit der oberen Hälfte der Kugel habe ich dupliziert und vorerst ausgeblendet.
Dann habe ich mit dem Transformieren-Werkzeug die Arbeitskopie der oberen Kugelhälfte zusammengequetscht, um eine räumliche Tiefe der unteren Hälfte zu erreichen.

Anschließend habe ich auch eine Arbeitskopie der unteren Hälfte erstellt, das Original ausgeblendet und die neue Arbeitskopie ebenfalls gestaucht, bis eine gewisse Dreidimensionalität zu erkennen war.

Die gestauchte obere und untere Hälfte habe ich dann zu einer Ebene vereint und daraus eine Auswahl aus dem Alphakanal erstellt, die ich ein wenig verkleinerte, um sie auf einer neuen Ebene mit einem Karamelton zu füllen. Den Tupfen aus dunkler Schokolade habe ich ebenfalls auf einer neuen Ebene durch nochmaliges Verkleinern der Auswahl und anschließendem Befüllen mit dunkler Schokolade erstellt. Nun noch ein wenig die Kanten abgeschrägt - und fertig!
Die feinen Riffelungen an der Aussenseite der Leckerei, die nach meinem Kenntnisstand nur von der Verpackung herrühren, habe ich erstmal grob mit dem Pfad-Werkzeug aufgemalt und dann die Pfade nachzeichnen lassen.

Mir ist völlig klar, dass diese Leckerei im richtigen Leben keinen Deckel hat, doch den wollte ich gerne haben, da hieraus meine persönliche "Toffi-Fee" schauen sollte.
Also habe ich zur Erstellung einer dreidimensionalen Wirkung meine Sicherheitskopie der unteren Kugelhälfte an die nun eingeblendete Sicherheitskopie der oberen Kugelhälfte angedockt und solange mit dem Transformieren-Werkzeug gestaucht, bis eine realistische Wirkung entstand.

Die beiden Teile vereint und daraus eine Auswahl erstellt und verkleinert. Den verkleinerten Auswahlbereich habe ich dann auf einer neuen Ebene mit einem Farbverlauf von dunkler Schokolade nach heller Schokolade gefüllt, was ein Loch in der oberen Kugelhälfte darstellen soll.
Und weil es eine Überraschung sein soll, habe ich die beste Ehefrau von allen natürlich NICHT mehr gebeten, für ein Foto Modell zu stehen, sondern mich vorhandener Bilder bedient (genutzt und gezeigt in meinem Blog zur "Surrealen Welt - Part 2").
Also vorhandene Bildteile eingefügt, zurecht geschnippelt und arrangiert.

Dabei entstand ein wildes Durcheinander an Ebenen (mir fehlt die Möglichkeit Ebenen zu gruppieren), deren Erläuterung und Nutzen den Rahmen dieses Blog-Eintrags sicherlich sprengen würde - hier versucht man sicherlich am besten seine eigene Taktik zu finden.
Letztlich war es vollbracht und konnte sich, mit ein wenig Grünzeug verfeinert - in meinen Augen - durchaus sehen lassen!

Wie der ein oder andere Leser meiner Blog-Einträge sicherlich gemerkt haben dürfte, fehlen detailliertere Angaben zur Vorgehensweise. Das ist Absicht! Mittlerweile (nach nun gut zweieinhalb Monaten) arbeite ich mit "Gimp" schon fast rein intuitiv, und gehe davon aus, dass es allen, die das Sommer Spezial 2010 verfolgt und zuhause mitgemacht haben, ähnlich geht.
Darüber hinaus führen viele Wege nach Rom, d.h. es gibt mit Sicherheit diverse Möglichkeiten eine gestellte Aufgabe zu lösen.
Nun ist die Zeit für Denkanstöße - denn viele werden, durch viel "Rumprobiererei", sagen können: "Habe Lösung - suche Problem"
In diesem Sinne...
bis demnächst!


Kommentare
newsletter editor
newsletter editor (unangemeldet), Dienstag, 29. April 2014 07:50:41
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Brings together the two parts as well as produces a few as well as reduced. The reduced collection location, When i stuffed to a new stage having a gradient regarding chocolate brown simply by take advantage of candy, which is meant to characterize a pit in the top 1 / 2 of the particular world.<a href="http://www.newsletterwritin...g-service/">newsletter editor</a>



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Nett, aber Werbung
Heinrich Pape, Mittwoch, 03. November 2010 18:11:05
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Die Idee für eine Naschkatze. Aber die Werbewirkung hier im Blog für die Süßigkeiten bleibt bestehen, daher mag ich so etwas nicht.

:-(
HP


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Re: Nett, aber Werbung
Frank Deneke (unangemeldet), Donnerstag, 04. November 2010 11:44:14
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Die LinuxCommunity-Seite strotzt vor Werbung, so dass ich das nicht ganz nachvollziehen kann.
Mein Blog sollte aber auch nicht als Werbung für die Nascherei verstanden werden, sondern nur die Möglichkeiten aufzeigen, wie man z.B. eine "Kugel" (die man auch mit anderer Farbgebung beispielsweise als Web-Button nutzen kann) erstellt, und bei Bedarf teilt.
Mir kam es bei meinen Blog-Einträgen eigentlich immer darauf an, zu zeigen, wie ich bestimmte Problematiken gelöst habe - vielleicht aber, war dies tatsächlich kein gutes Beispiel; weil zu werbewirksam?!
Ich weiss es nicht - jedenfalls lag Werbung nicht in meiner Absicht!
Gruß
Frank


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justu (unangemeldet), Mittwoch, 11. Dezember 2013 07:24:26
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thanks for the share
http://www.google.com


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Re: Nett, aber Werbung
Marceli (unangemeldet), Mittwoch, 11. Dezember 2013 08:24:20
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The community has been of great use in educating with us many new and wonderful things. The Toffi fairy was amazing stuff that you have shared and even though it did not come out as shown in this post, it was fabulous and every friend of mine just loved it.
http://www.windows-8-support.com


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Infos zum Autor

Frank Deneke

Frank Deneke

Frank Deneke ist zwar Beamter, aber keiner, der den Goldfisch aus dem Büro geschmissen hat, weil dieser zuviel Unruhe brachte.
Zu seiner Lieblingsbeschäftigung zählt die Fliegerei, von der er behauptet, es sei "geballte Langeweile, durchbrochen von Momenten großer Angst".
Darüber hinaus gehört natürlich Linux, das er auch im Dienst nutzt, zu den großen Leidenschaften.
...und seit kurzer Zeit kommt noch die Fotografie zur Freizeitgestaltung hinzu.
Das alles natürlich neben der Familie!

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