Einfache Magie und Faszination mit Keksen

Einfache Magie und Faszination mit Keksen
19.08.2010 11:35

Die Faszination hält sich kaum noch in Grenzen! Es ist mir völlig schleierhaft, warum ich in "früheren Zeiten" nur Bilder mit proprietärer Software, die auf meinem (leider noch notwendigen) Redmond-System läuft, vergrößert und verkleinert, vielleicht mal beschnitten oder überzeichnet habe.
...und das, wo die Möglichkeiten doch so Vielfältig sind! Und wenn man mit offenen Augen durchs Leben geht, findet man an jeder Ecke Ideen, die dazu einladen, sie mit "Gimp" umzusetzen.
Entsprechende Anregungen findet man in Zeitschriften, auf Plakatwänden und in Schaufenstern.

Persönlich lasse ich mich gerne von der "grafischen" Medienwelt anregen und nutze die Beispiele als Herausforderung, Denkanstoss und Möglichkeit, selbst kreativ zu werden.
So ist mir ein Werbe-Plakat aufgefallen, auf dem u.a. ein Apfel (KEINE Birne - siehe hierzu meinen letzten Blog-Eintrag) zu sehen war - allerdings in den unterschiedlichen Statien seines Verzehrs.

Da kann auch ein Keks für herhalten. Mit einfachen Mitteln lässt sich so ein Bild arrangieren, das irgendwie fasziniert.

Auf eine Leinwand gedruckt und in den Flur gehängt, kann soetwas schon den Blick auf sich lenken. Und sofern kein Flur vorhanden ist, lässt sich so ein Bild auch gerne im Internet veröffentlichen.
Hier bietet sich natürlich noch eine andere Form an, die ich bei meinen bisherigen Experimenten mit Gimp entdeckte...
Mit ein bischen Magie "bewegt" sich der Keks auch, und verschwindet in meinem Mund, ohne das dieser zu sehen ist. Ich spreche hier von animierten Gif-Bildern, die sich mit Gimp sehr einfach erstellen lassen. Da ich ja schon im Besitz der Bilderserie mit dem klangvollen Namen "Kekse" war und meine Kamera schon wieder verstaut hatte, nahm ich eben das vorhandene Material und legte jeden "Biss" auf eine neue Ebene.

Um die Kekse aneinander auszurichten, blendete ich bis auf die Unterste und die unmittelbar darüberliegende Ebene alle weiteren aus und machte die zweite Ebene ein wenig transparent, um sie mit dem Verschieben-Werkzeug an der darunterliegenden Ebene, d.h. in diesem Fall der untersten Ebene, auszurichten. Anschließend habe ich die Deckkraft (Transparenz) wieder auf 100% gestellt und die nächste Ebene eingeblendet, mit der ich dann, wie mit allen Weiteren, identisch verfahren bin.
Mit anderen Worten: "Ich hangelte mich von der untersten bis zur obersten Ebene durch"

Nachdem alle Kekse (halbwegs) übereinander lagen, rief ich über "Datei -> Speichern unter" den entsprechenden Speicherdialog auf und gab meinen Dateinamen gefolgt von der Dateiendung ".gif" ein.
Anhand der eingegebenen Dateiendung erkennt Gimp nämlich, in welchem Format die Datei gespeichert werden soll und ruft in der Folge entsprechende Einstellungsdialoge auf, sofern diese für das gewählte Format vorhanden sind.

Da es sich um eine GIF-Datei handeln soll, wird in diesem Fall der nachfolgend abgebildete Dialog angezeigt, in dem ich die Option "Als Animation speichern" selektiert habe:

Im Anschluss daran erscheint ein weiteres Dialog-Fenster, in dem Details, wie die Dauer zwichen den Sequenzen (Bildern), eingestellt werden kann:

Hier hilft ein wenig rumprobieren! Für meine erste Animation habe ich eine Pause von 500 ms zwischen den Darstellungen der einzelnen Ebenen gewählt. Hier sind die Geschmäcker sicherlich unterschiedlich. Einfach ausprobieren!

Das Ergebnis...

...lässt zwar noch zu wünschen übrig, ist für einen ersten "Testlauf" aber in Ordnung.

So ist mir im Nachhinein aufgefallen, dass nach dem letzten Keks eigentlich noch eine leere Fläche mit ein paar Krümeln hätte angezeigt werden müssen (zumal ich den letzten Happen ja auch noch verschlungen habe).
Darüber hinaus ist die Darstellung der Figur auf dem Keks ständig gedreht. Für eine perfekte Animation hätte ich nach jedem Biss den Keks wieder exakt positionieren müssen.
Aber das sind "Kleinigkeiten", die ich ja während des Sommer Spezial 2010 erst noch lernen möchte. Und wer ist schon perfekt - oder will es gar sein?!

Ich freue mich schon auf die nächste Herausforderung und hoffe, Ihr Euch auch!
In diesem Sinne...


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Infos zum Autor

Frank Deneke

Frank Deneke

Frank Deneke ist zwar Beamter, aber keiner, der den Goldfisch aus dem Büro geschmissen hat, weil dieser zuviel Unruhe brachte.
Zu seiner Lieblingsbeschäftigung zählt die Fliegerei, von der er behauptet, es sei "geballte Langeweile, durchbrochen von Momenten großer Angst".
Darüber hinaus gehört natürlich Linux, das er auch im Dienst nutzt, zu den großen Leidenschaften.
...und seit kurzer Zeit kommt noch die Fotografie zur Freizeitgestaltung hinzu.
Das alles natürlich neben der Familie!

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