Kabelmodem ist geil!

Kabelmodem ist geil!
08.09.2009 14:25

Da ich über 6 Jahre auf einen Internetanschluss warten musste, war ich meinem aktuellen Provider UPC gegenüber eigentlich sehr skeptisch eingestellt. Die Versuchung, dem Kabel-TV-Provider deshalb eine Absage zu erteilen und den gewöhnlichen DSL-Anschluss von T-Online zu nutzen, war deshalb sehr groß. Doch das günstige Angebot für eine 15-MBit-Leitung von UPC hat dann schließlich doch dazu beigetragen, dem Kabel-TV-Anbieter den Vorrang zu geben.

Die Entscheidung war -- das ist spätestens seit gestern klar -- richtig. Nicht nur, dass das Kabelmodem einfach per DHCP funktioniert -- einen Router braucht man somit erstmal nicht, sondern man bekommt auch eine mehr oder weniger feste IP-Adresse (ändert sich ca. alle 3-4 Monate). So kann man sich auch mal remote zuhause einloggen, ohne dazu gleich einen Dyndns-Provider haben zu müssen.

48 MBit Download und 6 MBit Upload für ca. 40 Euro im Monat. Schnelles Internet muss nicht teuer sein.

Das beste kommt aber erst noch. Seit gestern habe ich eine 60-MBit-Leitung (eigentlich 2 x 30 MBit). Ich kann davon aktuell zwar "nur 48 MBit nutzen, weil mein Kabel vom Hauseingang zum Modem von zu schlechter Qualität ist, aber dafür genieße ich bereits jetzt die immerhin 6 MBit-Upload-Geschwindigkeit. Der Download einer CD dauert je nach Mirror zwischen 3 und 5 Minuten, eine komplette Distro auf DVD braucht je nach Mirror etwa 20 Minuten. Und das alles für rund 40 Euro im Monat inklusive Telefonanschluss.

Gut, dass ich mich für den Kabel-TV-Anbieter entschieden habe!


Kommentare
Kabelmodem ist geil!
Wolfgang Völker (unangemeldet), Mittwoch, 09. September 2009 15:26:55
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Die Erkenntnis predige ich schon seit Mitte 2006 auf den Mailinglisten.
Bei mir war der Umstieg aber auch krass: von ISDN auf Kabel DE.
Du glaubst du bist in einer anderen Welt.
P.S.: die Leistung von Standleitung durfte ich schon vorher (wärend meiner ISDN Zeit) beruflich kennen lernen. Was dazu führte, daß ich möglichst viele Internetaufgaben nicht zu Hause erledigte.


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Kabel-Internet ist die Macht!...
Daniel Kottmair, Mittwoch, 09. September 2009 11:51:05
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Ich hatte 2006 einmal, als sie noch relativ neu waren, Kabel Deutschland, da es in dem Randbezirk von Würzburg leider nix schnelleres gab als 1MBit-DSL (der altbekannte "Dämpfungswert"!). Und da ich regelmäßig einige Gigabyte an Fotos verschicken musste war das einfach untragbar.

Was soll ich sagen? Das war das schnellste Daheim-Internet, was ich jemals erlebt hab. Die haben die 16 MBit auch voll geliefert, es war traumhaft!

Und jetzt hock ich mitten in Augsburg-Zentrum und krieg wegen ner bescheuerten Kabelnetz-Weitervermietung von Kabel Deutschland an Cablesurf München einfach GAR kein Kabel-Internet (bin tollerweise genau auf der Grenze, im Nachbarhaus würd ich's kriegen!) und muss mit beschissenem Alice-DSL leben, bei dem ich von den versprochenen und bezahlten 16 MBit grad mal 6 kriege! Und all das DIREKT in der Stadtmitte, als wär's tiefstes Hinterland! Es ist zum Haareraufen!...


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IP-Adresse
Odol (unangemeldet), Dienstag, 08. September 2009 18:00:50
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Einen schön schnellen Anschluss hast du da.

Noch vor einigen Jahren, da hatte ich mir auch vorgestellt, wie schön es doch wäre, wenn ich eine dauerhafte IP-Adresse hätte. Inzwischen mache ich mir jedoch mehr Gedanken darum, wie viel Daten Google&Co über mein Surf- bzw. Suchverhalten sammeln können. Darum lasse ich bei Beendigung des Browsers auch immer meine Cookies löschen. Wenn man aber ein und dieselbe IP-Adresse über einen Zeitraum von 3-4 Monate lang hat, dann bringt auch das Cookies löschen nichts mehr.

just my 2 cents


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Re: IP-Adresse
Marcel Hilzinger, Dienstag, 08. September 2009 19:14:07
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Klar hat eine feste IP auch ihre Nachteile, ja bereits der dauernde Online-Zugang hat sehr viele Nachteile. Ich finde aber, dass die Vorteile überwiegen. Bei den Cookies mache ich es übrigens umgekehrt. Ich arbeite vorwiegend mit Konqueror und der fragt bei jedem einzelnen Cookie nach, ob ich es akzeptieren will. Da sage ich dann ab und zu auch mal Nein, wenn mir die Seite suspekt vorkommt.




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Infos zum Autor

Marcel Hilzinger

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Marcel Hilzinger arbeitet als Redakteur für die Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux. Am liebsten schreibt er Artikel zu netten Gadgets oder Multimedia-Software. In seiner Freizeit spielt er gerne Kicker.

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