Vorstellung und Projekt

28.05.2009 21:39

Hallo,

ich wollte erstmal schreiben, welche Linux-Erfahrungen ich machen durfte, womit ich im Moment arbeite und was ich zuerst mit diesem Blog vorhabe:

Linux kenne ich seit einigen Jahren, als Knoppix bei einer PC-Welt dabei war; beschäftigt habe ich mich aber nicht wirklich damit. Dann hat mein Vater sich irgendwann mal SuSE 9.0 Prof. gekauft und als der Computer-Begeisterte in dieser Familie habe ich das eingerichtet (auf einem Medion Notebook) und die beiden Handbücher auch als Bettlektüre mitgenommen.

Wirklich gut lief das nicht - die Hardware wurde nicht so wirklich unterstützt und auch das Zusammenspiel mit unserem Windows-Netz klappte nicht. Wir haben also wieder XP auf das Notebook installiert und die Sache war erstmal vom Tisch.

Ich bin dann durch die Arbeit als Software-Entwickler im Jahr 2007 das erste Mal wieder mit Linux (und Solaris) konfrontiert worden und habe nach und nach Gefallen daran gefunden, wie schlank, stabil und konfigurierbar so ein Linux doch sein kann. Schließlich habe ich dann damit begonnen, meine Familie dazu zu bringen, auf Linux umzusteigen.

Zunächst habe ich Opensuse 11 bei meiner Schwester installiert; ich selbst habe für mich Debian Lenny mit Fluxbox gewählt, damit ich auch wirklich ein schlankes System habe - das war Oktober letzten Jahres. Das Opensuse wollte dabei nicht so wirklich; so hat z.B. das Abspielen von kopiergeschützten DVDs nie geklappt, während es unter Debian mit ganz wenig Arbeit problemlos einzurichten war.

Meiner Freundin habe ich dann ein Ubuntu 8.10 verpasst und sie ist damit bisher sehr zufrieden (wurde natürlich bereits upgedatet auf Jaunty). Ihren neuen EEE-PC 900A habe ich dann letztens auch noch mit Ubuntu versorgt.

Meine Schwester ist dann auf Linux Mint umgestiegen, was einen sehr guten Eindruck macht. Schließlich konnte ich dann noch meinen Vater dazu bewegen, auch Ubuntu zu versuchen (er hat ein x64 Jaunty - selbst installiert, ich muss da nur wenig dran machen, wenns mal brennt).

Für mich habe ich entschlossen, dass Debian Testing mir zu wenig aktuell ist; zudem hat mir eine Freundin empfohlen, mal Archlinux zu versuchen - das habe ich getan und ich bin begeistert. Mein aktuelles System fahre ich mit LXDE, um auch wirklich weiterhin ein schlankes System zu haben.

Das Projekt

Und nun für die, die diese langweilige Vorgeschichte ertragen haben: Ich möchte mit diesem Blog ein kleines Projekt dokumentieren. Und zwar möchte ich mir ein Live-Linux auf Arch-Basis erstellen, das ich dann hinterher auf meinen USB-Stick (512 MB - ja, der ist alt!) packen kann. Und dabei möchte ich nicht auf bestehende Live-Systeme oder die larch-Skripten zurückgreifen. Da ich bisher kein Tutorial dafür gefunden habe, dachte ich, ich machs halt selbst.

Man darf also gespannt sein.


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